Alte Meister – Neue Geister | in der St. Markus-Kirche

Datum: So, 28.10.2018 um 18:00
Veranstalter: Gerald Preinfalk in Kooperation mit VE Innenhofkultur
Ort: St. Markus-Kirche, Kaufmanngasse 11, Klagenfurt

HORUS VOCALS | KUG SAX SIPPIA
Alte Vokalmusik trifft auf neue Instrumentalmusik.
Eintritt: Freiwillige Spenden

KUG-SAX-SIPPIA – HORUS VOCALS
Oder: Alte Geister – Neue Meister

Der traditionsgeladene Raum einer Kirche und die damit verbundene musikalische Geschichte alter Meister bilden den Ausgangspunkt dieses Projekts.
Der in unseren Breiten noch eher unbekannte Klang von zwölf Saxofonen klassischer Tongebung erinnert sehr an eine speziell registrierte Kirchenorgel. Diesem Phänomen zufolge mischt sich dieser Klang hervorragend mit der menschlichen Stimme. Das verhältnismäßig junge Instrument Saxofon bietet darüber hinaus ungewöhnlich neue Klangmöglichkeiten um vielleicht die alten Geister zu wecken. Neue Meister schufen Werke für genau diese Besetzung. Dem gegenüber steht das siebenköpfige Gesangsensemble, welches die alten Meister und dessen Tradition verteidigt. Das dadurch entstehende Spannungsfeld wird durch die Mittel der Improvisation punktuell überbrückt.
Das Repertoire, welches ständigen Veränderung unterzogen sein wird, bedient sich derzeit an Musik von Meistern wie: Josquin des Préz, Luciano Berio, Claudio Monteverdi, Felix Ibarrondo, Edward Elgar, Julien Malaussena, etc.

Termine

am Do, 30.03.2023 um 20:00

Wegschauen gilt nicht! – Klaus Karlbauers multimedialer Demokratie-Chor! – Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, Klagenfurt

Erste öffentliche Präsentation des Siegerprojektes des 2. Calls der Kärntner Kulturstiftung am Donnerstag, den 30. März 2023 um 20 Uhr in der Villa For Forest.


Kunst & Demokratie – Was haben sie gemeinsam? Sie sind bedroht! Wen kümmert’s? Der Komponist/ Multimediakünstler Klaus Karlbauer sieht und hört sich um, begegnet jungen Menschen, um gemeinsam einen Kunst & Demokratie-Status zu erarbeiten. Multimedial in Bild, Sound, Text, Performance. Die Vielfalt, die Vielstimmigkeit, das Widersprüchliche, ja auch das Dissonante werden sichtbar, hörbar und erlebbar gemacht. Ein Chor der Diversität ohne die Harmonie-Seligkeit der ehrwürdigen Kärntner Chortradition.
Nach seiner jüngsten Arbeit „Die Anderen“ in der Burgkapelle des MMKK arbeitet Klaus Karlbauer wiederum mit Gegenwart, holt die Kunst vom elitären Podest und geht zu den Menschen hin:
„Dieses Projekt ist als offener Prozess gedacht, wir lassen uns selbst von den Ergebnissen überraschen“ (Klaus Karlbauer)