QUANTETT_1/2 trio exklusiv_2/3 kollegium k_1/1 j.nobili

Datum: Mi, 25.05.2005
Veranstalter: Verein Innenhofkultur
Ort: Europahaushof Klagenfurt_Schlechtwetter: cik

openair or not, but sure:

richard klammer_trompete, gesang
martin zrost_saxophone, gesang
jacques nobili_posaune, gitarre, gesang
w.v.wizlsperger_bass, tuba
paul skrepek_schlagzeug, gesang

was nützts mir, wenn am himmel
der blanke mond sich zeigt,
wenn er im sterngewimmel
bloß trauerländler geigt.
h.c.artmann, »aus meiner botanisiertrommel«

oft soll man sich nicht täuschen lassen! – zugegeben, der name dieser endlich wieder neugegründeten kapelle klingt verdächtig nach mathematischer physikmusik. hatten die herren instrumentalisten bisher aus gründen auf der hand liegend kaum nennenswerte schwierigkeiten, ihren jeweiligen combos, bands, ensembles mehr oder minder passende namen zu verpassen (trio exclusiv: weil zu viert. kollegium kalksburg: weil naheliegend. quintafone: weil zu fünft. usw.) waren sie in diesem fall, also bei der aufgabe, ihren musikalisch hochfliegenden ansprüchen auch in der namensgebung gerecht zu werden, zwingend zum scheitern verurteilt. jetzt aber, was für musikalisch hochfliegende ansprüche? – nun, diese sind mit außermusikalischen mitteln (z.b. geschreibsel) kaum bis gar nicht vermittelbar. allerdings stehen die fünf musikanten (mit ihren namen!) dafür ein, sich um die zumindest teilweise (ca. 80- bis 90%ige) umsetzung ebendieser – jetzt schon zum drittenmal – »musikalisch hochfliegenden ansprüche« rechtschaffen und deutlich hörbar zu bemühn.
ein paar – diese nacht voll fragen hoffentlich doch noch ein wenig erhellende – halbrohe stichwortbrocken waren den meist mit instrumenten verstopften oder von gesang verpickten mäulern der fünf heißspornjazzeranten aber doch noch zu entreißen: polka, tango, umtata? aber Ja, natürlich! und ja, das eine oder andere lied wird auch gesungen. herzhaftes geschreamsel (?). freejazz im stile der 40er jahre, aber ohne tonale einkaufszentren. modales gedudel ohne rücksicht auf gesichtsverluste? nur wenn’s passt. popsongs? mindestens einer! große bässe und gefühle. wut, verzweiflung, lebensgier. preisgabe von allem (letztes inkl.)! etc.
(WvW)

her den weinkrug, limonade,
sekt, champagner, eiscaffè,
gebt der bratwurst keine gnade,
stürzt euch in die orgie!
h.c.artmann, »aus meiner botanisiertrommel«

mit spezieller Ermässigung für Inhaber der Kulturcard, der Ö1-clubcard, der sparkassencard, für StudenInnen, PensionistInnen, Zivildiener, Behinderte : 8 Euro
für Menschen unter 18 Jahren : 6 Euro

Termine

am Do, 08.01.2026 um 20:00

DEMIURG | Theater | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Demiurg ist ein zeitgenössisches Theaterstück über Kontrolle, Entfremdung und Selbstverlust im Zeitalter digitaler Dauerablenkung.
Ein Mensch – eingeschlossen in einem gläsernen Schaukasten – steht einem allmächtigen Demiurgen gegenüber, der ihn beobachtet, provoziert und manipuliert.
Zwischen beiden entspinnt sich ein existenzielles Duell über Freiheit, Selbstbestimmung und den Preis der Betäubung durch Technik, Routine und Medien.
Was bleibt, wenn alle Ablenkung verstummt?
Ein Stück über die Zerbrechlichkeit des modernen Selbst – zwischen Voyeurismus, Kontrollwahn und der Sehnsucht, wieder zu fühlen.

Von und mit:
Konzept, Regie & Produktionsleitung: Michael Watzenig, Johanna Steindl
Schauspiel: Anja Knafl, Robert Grießner
Text: Michael Watzenig
Bühne & Kostüm: Johanna Steindl

Tickets online unter: www.kaernten.live/vakue
per Mail an: vakue.office@gmail.com
oder per SMS an: +43677 63494156
Kartenpreise: 25€ / 12€ ermäßigt
am Fr, 09.01.2026 um 20:00

DEMIURG | Theater | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Demiurg ist ein zeitgenössisches Theaterstück über Kontrolle, Entfremdung und Selbstverlust im Zeitalter digitaler Dauerablenkung.
Ein Mensch – eingeschlossen in einem gläsernen Schaukasten – steht einem allmächtigen Demiurgen gegenüber, der ihn beobachtet, provoziert und manipuliert.
Zwischen beiden entspinnt sich ein existenzielles Duell über Freiheit, Selbstbestimmung und den Preis der Betäubung durch Technik, Routine und Medien.
Was bleibt, wenn alle Ablenkung verstummt?
Ein Stück über die Zerbrechlichkeit des modernen Selbst – zwischen Voyeurismus, Kontrollwahn und der Sehnsucht, wieder zu fühlen.

Von und mit:
Konzept, Regie & Produktionsleitung: Michael Watzenig, Johanna Steindl
Schauspiel: Anja Knafl, Robert Grießner
Text: Michael Watzenig
Bühne & Kostüm: Johanna Steindl

Tickets online unter: www.kaernten.live/vakue
per Mail an: vakue.office@gmail.com
oder per SMS an: +43677 63494156
Kartenpreise: 25€ / 12€ ermäßigt