PHILOCAFE – im ERDGESCHOSS !

Datum: Fr, 26.01.2018 um 18:00
Veranstalter: Katholischer Akademikerverband
Ort: raj, Badgasse 7, Klagenfurt | 1. Stock

Philo-Café - Gesellschaft im Wandel.
Diskussionsrunde über aktuelle Fragen der Zeit.
Impulsreferat: Dr. Reinhard Kacianka
Eintritt frei

Bereits 1962 diagnostizierte Jürgen HABERMAS den Strukturwandel der Gesellschaft. In diesem grundlegenden Werk analysiert der deutsche Sozialphilosoph die gesellschaftshistorischen ‚Megatrends‘, die die Gesellschaft abendländischer Prägung geformt haben. Vieles von dem, was Habermas formuliert, gilt auch heute noch; vieles ist seit Erscheinen des Buches massiv kritisiert worden; manches ist heute – 55 Jahre nach der Erstveröffentlichung – tatsächlich fragwürdig. So ist bereits der Untersuchungsgegenstand „die Gesellschaft“ zu hinterfragen: Kann man in der globalisierten Medienwelt noch von der Gesellschaft ausgehen? Andererseits versorgen uns Wissenschaft und Philosophie mit Hit-verdächtigen Schlagworten: Erlebnisgesellschaft, Risikogesellschaft, telematische Gesellschaft, Gesellschaft des Spektakels … Tatsache ist, die – wie auch immer zu definierende – Gesellschaft ist im Wandel. In der Winterausgabe des PhiloCafé versuchen wir, einerseits die Stimmigkeit der einprägsamen Etikettierungen und andererseits den Phänomenen des Wandels auf die Spur zu kommen., Impuls von Dr. Reinhard Kacianka, Kulturwissenschafter an der UNI Klagenfurt, anschließend Diskussion.

Termine

am Mi, 04.06.2025 um 19:00

GESTALTWECHSEL | Vernissage | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Interdisziplinäres Ausstellungsprojekt des Künstlerinnenkollektivs BMI
Barbara Ambrusch-Rapp | Marjeta Angerer-Guggenberger | Ina Riegler

Vernissage mit Live-Performance von Anna Possarnig

Das Verlassen von alten Mustern, die Bewegung hin zum Unbekannten ... Basierend auf dieser Intention setzen sich die drei in Kärnten/Koroška lebenden Künstlerinnen mit biografischen Umbrüchen, (un-)bewussten Transformationsprozessen bis hin zu Szenarien einer fiktionalen Existenz auseinander. Mit den Werkzeugen Bild, Objekt und Installation in ihrer jeweils individuell gewachsenen Bild- und Formensprache stellen sie einerseits ihre Herangehensweisen in Beziehung zueinander, bringen sie in die Sichtbarkeit und erweitern diese um den Blickwinkel der Performerin. Andererseits laden sie das Publikum zum Betreten eines entgrenzten Vorstellungsraumes ein