INSPIRIERT von MAYA DEREN – Noreia String Quartet und Sebastian Weiss | Villa For Forest

Datum: Mo, 23.10.2023 um 20:00
Veranstalter: Verein Innenhofkultur
Ort: Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt

Alma Portič - Geige
Lena Kolter - Geige
Anna Bednarchuk - Viola
Jana Thomaschütz - Cello
Sebastian Weiss- Gitarre/ Komposition
Eintritt: 19|9€ Studierende und unter 18 Jahren
Für mehr Infos Veranstaltung anklicken

Maya Deren wurde 1917 als Eleonora Derenkowsky in Kiew geboren. Als Opfer von Antisemitismus floh sie 1922 mit ihren Eltern in die Vereinigten Staaten von Amerika.

In den 1940er Jahren begann sie an experimentellen Stummfilmen zu arbeiten. In ihrer kurzen Schaffensperiode prägte sie die Avant-Garde Filmszene Amerikas stark. Mit ihrem Ableben 1961 hinterließ sie ein Werk von sechs Kurzfilmen und weiteren unvollendeten Filmen, zwei Büchern und einigen Publikationen über die Kunstform Film, das die Aufmerksamkeit der Gesellschaft zu Experimentalfilmen wendete und Filmschaffende bis heute beeinflusst.

Inspiriert von den teilweise abstrakten Inhalten der Filme Deren´s komponiert der Gitarrist Sebastian Weiss Musik zu ihren Stummfilmen. Er respektiert die bewusste Entscheidung der Regisseurin, die Filme ohne Musik zu veröffentlichen und schätzt die Stummfilme als fertiges Produkt, sein Schaffen sieht er eher als eigenständiges Kunstprojekt, als eine bloße Ergänzung von Musik zu den Filmen. In der ungewöhnlichen Besetzung von Streichquartett mit elektrischer Gitarre verarbeitet, begleitet, verstärkt beziehungsweise kontrastiert er mit seiner Musik das in den Filmen Gezeigte. Der Musik ein Genre zuzuschreiben ist nicht einfach, starke Einflüsse kommen jedoch von Komponist*innen des 20. Jahrhunderts wie Igor Stravinsky oder Maurice Ravel, aber auch von Künstler*innen aus dem Bereich des Art-Pop wie Björk und Radiohead, beziehungsweise aus der elektronischen Musik von Jan Jelinek und Aphex Twin. Die Mischung aus wiederkehrenden, berührenden Motiven, teilweise dissonanten Klängen und sphärischen Klanglandschaften, lädt Zuhörende dazu ein, die Gedanken schweifen zu lassen und sich im Idealfall zu neuen Ideen und Erkenntnissen inspirieren zu lassen.
Gemeinsam mit dem Noreia String Quartett führt Sebastian Weiss die Musik live zu den Filmen auf und verspricht Zuseher*innen und Zuhörer*innen eine außergewöhnliche und unvergessliche Erfahrung.

Maya Deren was born Eleonora Derenkowsky in Kiev in 1917. A victim of anti-Semitism, she fled with her parents to the United States in 1922.
In the 1940s, she began working on experimental silent films. During her brief creative period, she had a strong influence on the avant-garde film scene in America. With her passing in 1961, she left behind a body of work of six short films and other unfinished films, two books and several publications on film as an art form that turned society’s attention to experimental films and continues to influence filmmakers today.

Inspired by the sometimes abstract content of Deren’s films, guitarist Sebastian Weiss composes music for her silent films. He respects the director’s conscious decision to release the films without music and appreciates the silent films as a finished product, seeing his work as an independent art project rather than a mere addition of music to the films. In the unusual instrumentation of string quartet with electric guitar, he processes, accompanies, amplifies or contrasts with his music what is shown in the films. It is not easy to attribute a genre to the music, but strong influences come from 20th century composers such as Igor Stravinsky or Maurice Ravel, but also from artists from the field of art-pop such as Björk and Radiohead, or from the electronic music of Jan Jelinek and Aphex Twin. The mixture of recurring, touching motifs, sometimes dissonant sounds and spherical soundscapes, invites listeners to let their minds wander and ideally be inspired to new ideas and insights.
Together with the Noreia String Quartet, Sebastian Weiss performs the music live to the films and promises viewers and listeners an extraordinary and unforgettable experience.

Noreia String Quartet:

The Noreia String Quartet consists of four young women* who study at the Gustav Mahler Private University in Klagenfurt/Celovec and at the MUK – Music and Art Private University of the City of Vienna and have been making music together as a quartet for almost two years. In their work, they have dedicated themselves to creating unusual and time-relevant concert concepts, as they share an interest in unearthing hidden treasures and bringing them to the stage. Through a diverse and lively program, collaboration with other cultural fields, and experimentation with the audience situation, the Noreia String Quartet likes to reach beyond the sometimes overly strict boundaries of a classical concert setting.The Noreia String Quartet consists of four young women* who study at the Gustav Mahler Private University in Klagenfurt/Celovec and at the MUK – Music and Art Private University of the City of Vienna and have been making music together as a quartet for almost two years. In their work, they have dedicated themselves to creating unusual and time-relevant concert concepts, as they share an interest in unearthing hidden treasures and bringing them to the stage. Through a diverse and lively program, collaboration with other cultural fields, and experimentation with the audience situation, the Noreia String Quartet likes to reach beyond the sometimes overly strict boundaries of a classical concert setting.

Termine

am So, 02.06.2024 um 17:00

EXTRA DRY – Ein musikalisch-kulinarisches Ereignis | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, Klagenfurt EXTRA DRY – Musik
verbindet europäische Musiktradition mit der Kunst der Improvisation.
– ist Vielstimmigkeit ohne Sentiment – armenisch, kärntnerisch, slowenisch, notiert und imaginiert – da Capo al Coda.
– macht Noten mit Köpfen und spielt Musik mit Zwischentönen.
Spontaneität, Spielwitz, Emotionalität und Virtuosität sind die musikalischen Markenzeichen des Trios.
——————
EXTRA DRY – Kulinarik
Armenische Familie Asatrian (Schaschlik, Beilagen, Süßes)
Eintritt: 50,– (Musik | Getränk | Grill-Buffet)
Kartenreservierungen & Onlinekauf:
office@innenhofkultur.at | www.innenhofkultur.at | Telefon | SMS
am Mo, 03.06.2024 um 20:00

Das bin ich also | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Anlässlich des 100. Todestags des Schriftstellers Franz Kafka widmet sich Theater Artis der Bearbeitung Kafkas Tagebücher für die Bühne im Rahmen einer performativ-musikalischen Lesung.
Durch die sorgfältig ausgewählten Texte bekommt man einen neuen Einblick in Kafkas Denken und Schreiben. Seine Tagebucheinträge werden nicht nur gelesen. Vielmehr werden mittels Musik und Inszenierung Stimmungen und Atmosphären erzeugt.

„25. Dezember Elend, elend und doch gut gemeint. Es ist ja Mitternacht, aber das ist, da ich sehr gut ausgeschlafen bin, nur insoferne Entschuldigung als ich bei Tag überhaupt nichts geschrieben hätte. Die angezündete Glühlampe, die stille Wohnung, das Dunkel draußen, die letzten Augenblicke des Wachseins sie geben mir das Recht zu schreiben und sei es auch das Elendste. Und dieses Recht benütze ich eilig.
Das bin ich also.”

Kartenkauf online über kaernten.live/theater-artis oder via E-Mail karten.artis@gmx.at
regulär 17€/ermäßigt 12€ (für Schüler*innen, Student*innen., Auszubildende)

Konzept und Regie: Michael Watzenig
Lesung und Performance: Robert Grießner
Musik und Komposition: Sebastian Weiss
am Mi, 05.06.2024 um 20:00

SAXNIGHT | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Das Saxofon spielt in der Geschichte des Jazz eine wichtige Rolle. Es waren immer wieder Saxofonisten die als Protagonisten und Erneuerer dieser Musikrichtung in Erscheinung traten.
Lester Young, Charlie Parker, John Coltrane, Sonny Rollins, Wayne Shorter sind nur einige Persönlichkeiten deren Schaffen bis heute present ist.
Auf den Spuren dieser „Giants“ im Jazz bewegen sich die Studierenden des Hauptfaches Jazz Saxofon an der GMPU unter der Leitung von Michael Erian.
Es spielen:
Katharina Schwab (alt sax, bari sax)
Manca Krivec (ten sax)
Filip Majcen (ten sax)
Raffael Ortner (alt sax)
Gregor Skaza (alt sax)
Stefan Koller (alt sax)
Julian Schunter (alt sax)
Michael Erian (ten sax)

Rhythmusgruppe:
Laka Spehar (p)
Urban Cedelnik (b)
David Ambrosch (dr)

Eintritt: Freiwillige Spende!
am Do, 06.06.2024 um 20:00

Das bin ich also | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Anlässlich des 100. Todestags des Schriftstellers Franz Kafka widmet sich Theater Artis der Bearbeitung Kafkas Tagebücher für die Bühne im Rahmen einer performativ-musikalischen Lesung.
Durch die sorgfältig ausgewählten Texte bekommt man einen neuen Einblick in Kafkas Denken und Schreiben. Seine Tagebucheinträge werden nicht nur gelesen. Vielmehr werden mittels Musik und Inszenierung Stimmungen und Atmosphären erzeugt.

„25. Dezember Elend, elend und doch gut gemeint. Es ist ja Mitternacht, aber das ist, da ich sehr gut ausgeschlafen bin, nur insoferne Entschuldigung als ich bei Tag überhaupt nichts geschrieben hätte. Die angezündete Glühlampe, die stille Wohnung, das Dunkel draußen, die letzten Augenblicke des Wachseins sie geben mir das Recht zu schreiben und sei es auch das Elendste. Und dieses Recht benütze ich eilig.
Das bin ich also.”

Kartenkauf online über kaernten.live/theater-artis oder via E-Mail karten.artis@gmx.at
regulär 17€/ermäßigt 12€ (für Schüler*innen, Student*innen., Auszubildende)

Konzept und Regie: Michael Watzenig
Lesung und Performance: Robert Grießner
Musik und Komposition: Sebastian Weiss
am Fr, 14.06.2024 um 20:00

Das bin ich also | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Anlässlich des 100. Todestags des Schriftstellers Franz Kafka widmet sich Theater Artis der Bearbeitung Kafkas Tagebücher für die Bühne im Rahmen einer performativ-musikalischen Lesung.
Durch die sorgfältig ausgewählten Texte bekommt man einen neuen Einblick in Kafkas Denken und Schreiben. Seine Tagebucheinträge werden nicht nur gelesen. Vielmehr werden mittels Musik und Inszenierung Stimmungen und Atmosphären erzeugt.

„25. Dezember Elend, elend und doch gut gemeint. Es ist ja Mitternacht, aber das ist, da ich sehr gut ausgeschlafen bin, nur insoferne Entschuldigung als ich bei Tag überhaupt nichts geschrieben hätte. Die angezündete Glühlampe, die stille Wohnung, das Dunkel draußen, die letzten Augenblicke des Wachseins sie geben mir das Recht zu schreiben und sei es auch das Elendste. Und dieses Recht benütze ich eilig.
Das bin ich also.”

Kartenkauf online über kaernten.live/theater-artis oder via E-Mail karten.artis@gmx.at
regulär 17€/ermäßigt 12€ (für Schüler*innen, Student*innen., Auszubildende)

Konzept und Regie: Michael Watzenig
Lesung und Performance: Robert Grießner
Musik und Komposition: Sebastian Weiss