DAS JÜDISCHE ORCHESTER CZERNOWITZ_Leitung Lev Feldmann

Datum: Do, 19.10.2006
Veranstalter: Kunstverein Kärnten | Adil Besim | Innenhofkultur
Ort: Künstlerhaus Klagenfurt

Das Jüdische Orchester Czernowitz
Leitung: Lev Feldmann

Die musikalische Kultur der Bukowina wurde stets von den Einflüssen vieler Volksgruppen bereichert. Die kulturelle Vielfalt dieser historischen Landschaft, die heute zwischen Rumänien und der Ukraine geteilt ist, wirkt in manchen Bereichen bis heute nach. So spielen in dem 2001 in Czernowitz (Chernivtsi, Ukraine) gegründeten Orchester 15 Musiker aus allen heute in der Bukowina lebenden ethnischen Gruppen: Juden, Polen, Ukrainer, Russen und Rumänen. Es ist mittlerweile zu einem Aushängeschild der Stadt geworden und wird wegen seines unverfälschten und authentischen Spiels allgemein geschätzt. Im April 2004 war das Orchester erstmals in Österreich und hat in Klagenfurt seine erste CD vorgestellt. Damals konnte kurzfristig auch ein Konzert in Wien organisiert werden, das vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. Im Oktober 2005 machte das Orchester auf dem Weg zu seiner zweiten Konzertreise in Österreich im Ungarischen Pécs (Fünfkirchen) Station und gab in der dortigen Synagoge ein bejubeltes Konzert vor über 500 Gästen. Auch die darauf folgenden Auftritte in Klagenfurt (Eröffnung des Europäischen Volksgruppenkongresses), Linz (Kulturforum Dornach-Auhof) und Wien (ORF Radiokulturhaus) waren überaus erfolgreich. Im Dezember 2005 gastierte das Orchester bei den Jüdischen Kulturtagen in Berlin und gab ein Konzert in der Synagoge von Wroclaw (Breslau).

Auf dem Programm des Jüdischen Orchesters Czernowitz stehen traditionelle jiddische Lieder und Volksweisen aus der Bukowina sowie populäre Melodien in der Bearbeitung von Lev Feldmann.

Das Orchester ist zugleich ein lebendiger Beweis für die Bemühungen der jüdischen Gemeinde in Czernowitz, ihre kulturelle Identität wieder zu beleben und an ihre reichen Traditionen anzuknüpfen. In der kurzen Zeit seines Bestehens trat das Orchester erfolgreich bei verschiedenen Festivals auf und ist Preisträger des Festivals „Shalom, Ukraine!“ sowie des internationalen Festivals „Bukowiner Begegnungen“ in Polen.

Die 2004 produzierte CD des Orchesters mit dem Titel „Frejlachs aus Czernowitz“ ist der erste Versuch, das musikalische Erbe der Juden der Bukowina zu dokumentieren.
Derzeit spielt das Orchester seine zweite CD ein.

Termine

am Fr, 05.06.2026 um 19:30

Lei lossn oder Letzte Generation der Kärntner Seele?

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Was bleibt, wenn die Erinnerungslücken der Geschichte auf die Fragen der Gegenwart treffen?

Mit überdimensionalen Requisiten, einer Götterbotin (MAGDA KROPUINIG), einem Chor (ALEKSANDER TOLMAIER, LUDWIG MICHAEL), dem Chronisten und Seher Koryphaios (DIETMAR PICKL), der zwar abwesenden, aber doch allgegenwärtigen Frau Hitler (JULIA JOSEFINE URAK) und einem Magier der Töne (MARTIN SADOUNIK) entfaltet sich eine allegorisch verdichtete Inszenierung über Schuldabwehr, Selbsttäuschung und Verantwortung.
Ernst im Thema, respektlos im Zugriff und ausdrücklich nicht ohne Hoffnung: eine Einladung, Verantwortung zu übernehmen, ohne die Freude am Spiel zu verlieren.

Text, Regie, Ausstattung: eine Gemeinschaftsproduktion des Kollektivs Urangst mit Vergnügen (KLAUS SCHÖNBERGER, MICHAEL WATZENIG, JOHANNA STEINDL, SARAH MATTITSCH und ENSEMBLE)

Produktion: 
Urangst mit Vergnügen, Verein zur Absicherung des kulturellen Überlebens (VAKÜ), Verein Innenhofkultur
im Rahmen des Klagenfurt Festivals 2026

Vollpreis: 25€
Kelag Plus: 20€
Ermäßigt – Studierende, Schüler:innen, unter 30: 15€

Online unter: https://www.vakueklagenfurt.at/urangst-mit-vergnuegen/
Per Mail an: office@vakueklagenfurt.at
Oder SMS an: +43677 63494156
am Sa, 06.06.2026 um 19:30

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Mit überdimensionalen Requisiten, einer Götterbotin (MAGDA KROPUINIG), einem Chor (ALEKSANDER TOLMAIER, LUDWIG MICHAEL), dem Chronisten und Seher Koryphaios (DIETMAR PICKL), der zwar abwesenden, aber doch allgegenwärtigen Frau Hitler (JULIA JOSEFINE URAK) und einem Magier der Töne (MARTIN SADOUNIK) entfaltet sich eine allegorisch verdichtete Inszenierung über Schuldabwehr, Selbsttäuschung und Verantwortung.
Ernst im Thema, respektlos im Zugriff und ausdrücklich nicht ohne Hoffnung: eine Einladung, Verantwortung zu übernehmen, ohne die Freude am Spiel zu verlieren.

Text, Regie, Ausstattung: eine Gemeinschaftsproduktion des Kollektivs Urangst mit Vergnügen (KLAUS SCHÖNBERGER, MICHAEL WATZENIG, JOHANNA STEINDL, SARAH MATTITSCH und ENSEMBLE)

Produktion: 
Urangst mit Vergnügen, Verein zur Absicherung des kulturellen Überlebens (VAKÜ), Verein Innenhofkultur
im Rahmen des Klagenfurt Festivals 2026

Vollpreis: 25€
Kelag Plus: 20€
Ermäßigt – Studierende, Schüler:innen, unter 30: 15€

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