SONNTAG-special mit Brunch: KEIN SCHÖNER RAND | TA HIŠA JE MOJA – 11 Uhr

Datum: So, 11.10.2009
Veranstalter: Arcade | Extra3 | Kooperation Innenhofkultur
Ort: Badgasse 7, 9020 Klagenfurt

11 Uhr: Lyrik von Jani Oswald mit der Jazzformation EXTRA3

Poezija Janija Oswalda z glasbo skupine EXTRA3

Poetry by Jani Oswald and music by EXTRA3



Kunst, Essen & Kaffee: 12 € - Reservierung erbeten

Der Kärntner Slowene Jani Oswald hat ein umfangreiches Lyrikwerk geschaffen:
Zaseka (Verhacktes. Gedichte); Klagenfurt/Celovec-Triest, ZTT 1985; Babylon/Babilon
(deutsch/slowenisch), Klagenfurt/Celovec, Drava 1992; Pes Marica (Liederbruch),
Klagenfurt/Celovec, Wieser 1994; Achillesverse. Kein Heldenepos (Gedichte), Klagenfurt/Celovec,
Drava 1996;Frakturen (Gedichte); Klagenfurt/Celovec, Drava 2007.
Seine Lyrik baut auf Fundamenten. Da ist die Konkrete Poesie (Enkel von Kurt Schwitters, Sohn
von Ernst Jandl). Dann die Zweisprachigkeit (slowenisch/deutsch). Weiters das literarische Zitat
(von Rainer Maria Rilke bis John Cage). Und das musikalische Leitmotiv (Am Brunnen vor dem
Torso, Nieder schwing). Schließlich das kirchliche Ritual (Rek qui jem, Akne:eus).
Jani Oswald bohrt in die und in der Sprache , er zerhackt sie, setzt neu zusammen, hat Freude an
Doppel-und Mehrbedeutungen, springt von der Mundart in die Hochsprache, treibt Volten mit
slowenisch/deutschen/englischen Verballhornungen, gibt der Sprache neuen (Un)sinn durch verbale
Überraschungsmanöver, Zäsuren, Auslassungen und Verdoppelungen. Treibt Clownerien und ist
wie jeder gute Clown tiefernst. Nicht todernst, eher ,jandlernst, wie dieser auch immer berührt und
berührend.
Der Abend bringt neben unbegleiteten Gedichten, musikalische Bearbeitungen von Oswalds Texten,
einerseits Kompositionen und musikalische Zitationen, zum anderen improvisatorische Begleitung
der Gedichte durch die Jazzformation. Verbunden wird das Programm durch Eigenkompositionen
der Formation.
Das Programm nimmt Gedichte aus allen Schaffensphasen auf, das Verhältnis von deutschen und
slowenischen Gedichten ist ca. 80:20.
Den Sprachwitz der Lyrik – die semantischen „Schmankerln“ gleichsam – wird ein zweisprachiges
Publikum mehr ästimieren. Doch auch einsprachige (deutsche) Zuhörerinnen und Zuhörer können
der Darbietung mühelos folgen, zumal in das Programm vor allem diejenigen slowenischen
Gedichte aufgenommen wurde, die Jani Oswald selbst ins Deutsche übertragen bzw. übersetzt hat.

Mitwirkende – Sodelujejo – lineup:
Dietmar Pickl (rec, voc)
Primus Sitter (git)
Stefan Gfrerrer (b)
Emil Krištof (dr)

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69
395
3
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485
11.1282

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0

Kein schöner Rand/Ha hiša je moja

 Lyrik von Jani
Oswald

 

  1. Litanei (Kärntner Heimatlied)
  2. Wie Erde
  3. Vollklore Lore
  4. Zur Hälfte
  5. Halb vier
  6. Gesagt getan
  7. Drei Orangen
  8. Pink Thing
  9. Mitzele
  10. Am Brunnen

 

  1. Tainted Love
  2. Ta hiša je moja
  3. Čigava
  4. Moja Sekira
  5. Sekira Sekirn
  6. Artikel Sübön
  7. Intimen odnos
  8. Pesmi v srcu
  9. Ein Echter
  10. Um er See
  11. Nieder Schwing
  12. In der Mölltal

 

  1. Schwarzer Sepp
  2. Download
  3. Provider
  4. Unerhört die Signale
  5. Gott erhalte
  6. Familienbild
  7. Kvi ähm:jem
  8. Libera m(i:c)h
  9. Dies Iris: irae
  10. Akne:eus




Termine

morgen um 19:30

Lei lossn oder Letzte Generation der Kärntner Seele?

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Was bleibt, wenn die Erinnerungslücken der Geschichte auf die Fragen der Gegenwart treffen?

Mit überdimensionalen Requisiten, einer Götterbotin (MAGDA KROPUINIG), einem Chor (ALEKSANDER TOLMAIER, LUDWIG MICHAEL), dem Chronisten und Seher Koryphaios (DIETMAR PICKL), der zwar abwesenden, aber doch allgegenwärtigen Frau Hitler (JULIA JOSEFINE URAK) und einem Magier der Töne (MARTIN SADOUNIK) entfaltet sich eine allegorisch verdichtete Inszenierung über Schuldabwehr, Selbsttäuschung und Verantwortung.
Ernst im Thema, respektlos im Zugriff und ausdrücklich nicht ohne Hoffnung: eine Einladung, Verantwortung zu übernehmen, ohne die Freude am Spiel zu verlieren.

Text, Regie, Ausstattung: eine Gemeinschaftsproduktion des Kollektivs Urangst mit Vergnügen (KLAUS SCHÖNBERGER, MICHAEL WATZENIG, JOHANNA STEINDL, SARAH MATTITSCH und ENSEMBLE)

Produktion: 
Urangst mit Vergnügen, Verein zur Absicherung des kulturellen Überlebens (VAKÜ), Verein Innenhofkultur
im Rahmen des Klagenfurt Festivals 2026

Vollpreis: 25€
Kelag Plus: 20€
Ermäßigt – Studierende, Schüler:innen, unter 30: 15€

Online unter: https://www.vakueklagenfurt.at/urangst-mit-vergnuegen/
Per Mail an: office@vakueklagenfurt.at
Oder SMS an: +43677 63494156
übermorgen um 19:30

Lei lossn oder Letzte Generation der Kärntner Seele?

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Was bleibt, wenn die Erinnerungslücken der Geschichte auf die Fragen der Gegenwart treffen?

Mit überdimensionalen Requisiten, einer Götterbotin (MAGDA KROPUINIG), einem Chor (ALEKSANDER TOLMAIER, LUDWIG MICHAEL), dem Chronisten und Seher Koryphaios (DIETMAR PICKL), der zwar abwesenden, aber doch allgegenwärtigen Frau Hitler (JULIA JOSEFINE URAK) und einem Magier der Töne (MARTIN SADOUNIK) entfaltet sich eine allegorisch verdichtete Inszenierung über Schuldabwehr, Selbsttäuschung und Verantwortung.
Ernst im Thema, respektlos im Zugriff und ausdrücklich nicht ohne Hoffnung: eine Einladung, Verantwortung zu übernehmen, ohne die Freude am Spiel zu verlieren.

Text, Regie, Ausstattung: eine Gemeinschaftsproduktion des Kollektivs Urangst mit Vergnügen (KLAUS SCHÖNBERGER, MICHAEL WATZENIG, JOHANNA STEINDL, SARAH MATTITSCH und ENSEMBLE)

Produktion: 
Urangst mit Vergnügen, Verein zur Absicherung des kulturellen Überlebens (VAKÜ), Verein Innenhofkultur
im Rahmen des Klagenfurt Festivals 2026

Vollpreis: 25€
Kelag Plus: 20€
Ermäßigt – Studierende, Schüler:innen, unter 30: 15€

Online unter: https://www.vakueklagenfurt.at/urangst-mit-vergnuegen/
Per Mail an: office@vakueklagenfurt.at
Oder SMS an: +43677 63494156
am So, 07.06.2026 um 19:30

Lei lossn oder Letzte Generation der Kärntner Seele?

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Was bleibt, wenn die Erinnerungslücken der Geschichte auf die Fragen der Gegenwart treffen?

Mit überdimensionalen Requisiten, einer Götterbotin (MAGDA KROPUINIG), einem Chor (ALEKSANDER TOLMAIER, LUDWIG MICHAEL), dem Chronisten und Seher Koryphaios (DIETMAR PICKL), der zwar abwesenden, aber doch allgegenwärtigen Frau Hitler (JULIA JOSEFINE URAK) und einem Magier der Töne (MARTIN SADOUNIK) entfaltet sich eine allegorisch verdichtete Inszenierung über Schuldabwehr, Selbsttäuschung und Verantwortung.
Ernst im Thema, respektlos im Zugriff und ausdrücklich nicht ohne Hoffnung: eine Einladung, Verantwortung zu übernehmen, ohne die Freude am Spiel zu verlieren.

Text, Regie, Ausstattung: eine Gemeinschaftsproduktion des Kollektivs Urangst mit Vergnügen (KLAUS SCHÖNBERGER, MICHAEL WATZENIG, JOHANNA STEINDL, SARAH MATTITSCH und ENSEMBLE)

Produktion: 
Urangst mit Vergnügen, Verein zur Absicherung des kulturellen Überlebens (VAKÜ), Verein Innenhofkultur
im Rahmen des Klagenfurt Festivals 2026

Vollpreis: 25€
Kelag Plus: 20€
Ermäßigt – Studierende, Schüler:innen, unter 30: 15€

Online unter: https://www.vakueklagenfurt.at/urangst-mit-vergnuegen/
Per Mail an: office@vakueklagenfurt.at
Oder SMS an: +43677 63494156
am Do, 11.06.2026 um 18:00

Courage & Audacity | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Courage & Audacity (A Festival) continues the format initiated last semester with Random & Intentional in a new edition organised by the MAK Institute at the Gustav Mahler Privatuniversität für Musik. Across three concerts, six classes led by H. H. Rutz, A. Velinovska, M. Winter, S. Loy, C. A. Williams, K. J. Polzhofer, and H. Ulus present New Music, sound art, improvisation, and interdisciplinary experimental performance formats. This year’s programme places a particular focus on works by women composers, following wishes articulated by the students themselves.
am Sa, 13.06.2026 um 18:00

Pareidolie – Da war doch etwas | Vernissage | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Warum sehen wir Gesichter in einem Stück Stoff? Warum wird aus einem Schatten plötzlich eine Gestalt? Und wann scheint ein Bild mehr zu zeigen, als tatsächlich da ist?
Die Ausstellung versammelt Fotografien, die mit Licht, Bewegung und Perspektive spielen. Sie lädt dazu ein, genauer hinzusehen – und den eigenen Wahrnehmungen zu misstrauen.
Vielleicht zeigen die Arbeiten etwas. Vielleicht entsteht die Geschichte dazu erst in unserem Kopf.
Das Spannende liegt oft genau dazwischen.

Tanja Ruß studierte Medienkultur- und Kunsttheorien in Linz und lebt heute in Berlin. Ihre Arbeiten sind inspiriert vom psychologischen Phänomen der Pareidolie – der menschlichen Tendenz, in Zufälligem Formen, Gesichter und Geschichten zu erkennen.
am Mi, 17.06.2026 um 19:30

In memoriam Dietmar Kaufmann (1941-2025)

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Konzert des Hortus Musicus und des Carinthia Saxophon-Quartetts

Der im September 2025 verstorbene Komponist Dieter Kaufmann wäre am 22. April dieses Jahres
85 Jahre alt geworden. Das Konzert ist dem Werk dieses bis zum Schluss seines Lebens
schöpferischen Künstlers gewidmet. Kaufmann war seit seiner Oper „Volksoper“ im Jahr 1984
steter musikalischer Begleiter des Hortus Musicus und hat eine Unzahl von Werken für dieses
Ensemble geschrieben. Ähnliches gilt für das Carinthia Saxophon-Quartett, das eine Reihe von
Quartetten und Solostücken von Kaufmann uraufgeführt hat. Der Abend bringt zudem zwei Werke,
in dem beide Ensembles gemeinsam musizieren.

© Stefan Schweiger