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(Kleine Zeitung, Klagenfurt, 10.7.2014)

Nur noch eine Zone für Dauerparker
Anrainer dürfen mit ihrer Dauerberechtigung nun überall in der Klagenfurter Innenstadt parken.
ESTHER FARYS

Ich habe im April noch mit meiner Dauerparkberechtigung einen Strafzettel bekommen, weil ich nicht in meiner Zone 4 geparkt habe. Doch an Markttagen verstellen mir dort die Standler die Parkplätze, da muss ich in eine andere Zone auszuweichen. Die Erlaubnis habe ich schriftlich vom Magistrat“, sagt der Unternehmer Bernhard Musil. „Und jetzt lese ich zufällig in der Klagenfurter Stadtzeitung vom 25. Juni, dass die Zonen vor Kurzem zusammengelegt worden sind. Unter dem Punkt Sammelverordnungen steht das auf der Seite 60 – ganz versteckt. Kommuniziert wurde das nicht.“

Eine Mitarbeiterin, die Dauerparkberechtigungen im Magistrat ausstellt, habe das ebenso wenig gewusst, wie ein von Musil am 27. Juni darauf angesprochener Mitarbeiter des Österreichischen Wachdienstes. „Er musste sich erst mit der Zentrale kurzschließen. Es ist bedauerlich, dass die eine Hand nicht weiß, was die andere tut“, sagt der Innenstadtbewohner. Laut Wolfgang Burgstaller von der Stadtpresse gab es in dieser Zeit aber keine Strafzettel für Dauerparkberechtigte.

380 Dauerparkberechtigte
„Am 12. Juni ist die Verordnung in Kraft getreten“, sagt Burgstaller. In der Klagenfurter Stadtzeitung wird von einer „Ausnahmegenehmigung für die Wohnbevölkerung in sich geschlossener Siedlungsgebiete zum Dauerparken in Kurzparkzonengebieten“ gesprochen. Seitdem existiert nur noch eine Parkzone innerhalb der Ringe, in der Besitzer von Dauerparkberechtigungen ab sofort überall parken dürfen. Diese Zusammenlegung betrifft 380 Autobesitzer. Neue Karten müssten aber nicht ausgestellt werden.

DAUERBRENNER PARKEN IN KLAGENFURT
Dauerparkberechtigung.
Anrainer können beim Magistrat eine Parkgenehmigung ansuchen. Diese kostet 150 Euro und muss alle zwei Jahre mit einer Meldebestätigung angesucht werden. Seit 12. Juni gibt es nur noch eine Parkzone. Besitzer einer gültigen Parkberechtigung bekommen erst bei einer Verlängerung die neue Parkkarte. Die alte ist weiterhin gültig.

Parken allgemein.
Innerhalb des Ringes zahlt man derzeit 60 Cent für 30 Minuten. Ab 11. August parkt man für 60 Cent 90 Minuten. Außerhalb kostet eine Stunde 60 Cent. Mit Parkuhr darf man in den blauen Zonen 20 Minuten gratis parken. Generell gilt: Wer zum Parkautomaten geht, muss seine Ankunftszeit via Zettel oder Parkuhr im Auto hinterlegen.

poller alter platz-bahnhofstrasse
Laut der Interessengemeinschaft Fußgängerzone Alter Platz fehlt es Kunden in der Innenstadt an Attraktivität KONITSCH (2)
Kunden flüchten aus Innenstadt
Der Klagenfurter Alte Platz hat innerhalb von zehn Jahren fast die Hälfte seiner Kunden eingebüßt.
ESTHER FARYS

An Wochenenden flanierten im Herbst 2003 noch 104.000 Menschen über den Alten Platz in Klagenfurt. Zehn Jahre später hat sich die Zahl laut der Wirtschaftskammer auf 54.200 reduziert. „Auch die Kramergasse hat deutlich an Frequenz abgenommen“, sagt Cornelia Hübner von der Interessengemeinschaft Fußgängerzone Alter Platz. „Einzig die Wienergasse hat von 66.800 auf 78.400 Menschen zugenommen. Das führe ich auf die Verbindung zwischen Alten Platz und City Arkaden zurück.“

Doch für Hübner zeichnet sich ein Trend ab, dem entgegengewirkt werden sollte. „Der Alte Platz muss einfach wieder attraktiver für Kunden gemacht werden“, sagt Hübner. Besonders der Teil Richtung Bahnhofstraße würde sehr leiden. „Dieser Bereich scheint wenig interessant für Kunden zu sein“, sagt Hübner, die auch bemängelt, dass seit Monaten schon die Poller außer Betrieb sind. Sie hindern die Fahrzeuge daran außerhalb der Ladetätigkeitszeiten auf den Alten Platz zu fahren. „Momentan können große und kleine Fahrzeuge zu jeder Zeit auf den Alten Platz fahren und das machen sie auch – egal, ob sie berechtigt sind oder nicht“, beklagt sich Hübner. „Da müsste das Ordnungsamt schärfer kontrollieren.“ Straßenbaureferent Peter Steinkellner (ÖVP) ist sich der Problematik bewusst: „Leider sind die Poller wirtschaftlich nicht mehr reparabel. Zwei neue sind bereits im Budget 2015 veranschlagt.“

Optischer Blickfang fehlt

Zudem schlägt Hübner vor, die Innenstadt mit Blumen optisch aufzuwerten. „Uns fehlen nicht nur die Blumenpyramiden, auch die Palmen sind im unteren Bereich nicht mehr bepflanzt“, sagt sie. Stadtgartenreferent Wolfgang Germ (FPÖ) kann nicht bestätigen, dass die Zahl der Blumen abgenommen hätte. „Allerdings wurden zwei Blumenpyramiden vom Hagel zerstört“, sagt Germ.

Aufholbedarf habe die Innenstadt laut Hübner nicht nur in puncto Kinderprogramm, sondern auch bei der Neugestaltung des Christkindlmarktes. Sie regt zudem an, die Mieten für Geschäftslokale und Wohnungen zu senken, um Anreize zu bieten.


(Kleine Zeitung, Klagenfurt, 5.7.2014)
Grillfest in Badgasse

Willkommen, Dobrodošli, Benvenuti heißt es am Wochenende in einer der ältesten Gassen Klagenfurts: in der Badgasse. Die dort ansässigen Gastronomiebetriebe und Kaufleute haben sich zusammengetan und veranstalten das erste Alpe-Adria-Grillfest. Noch heute, Samstag, und morgen, Sonntag, werden allerlei Spezialitäten aus Italien, Slowenien und Österreich aufgetischt.


(Kleine Zeitung, Klagenfurt, 16.4.2014)

Bunter Ostermarkt
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Bunt bemalte Keramik von Maria Grohar beim Ostermarkt in der Badgasse KLZ

KLAGENFURT. Mode, Möbel und mehr vom Strand, Schmuck, Uhren und Deko aus Elektroschrott, Duftlampen, Keramikdekor sowie Taschen aus Abfallstoffen, Planen, Plüsch und Plastik: All das bietet der Ostermarkt im Innenhof der Klagenfurter Gemischtwarenhandlung Hradetzky in der Badgasse 5. Der Markt hat bis Freitag – täglich von 11 bis 18 Uhr – geöffnet.


(Kärntner Woche, 31.7.2013)
Eine Ausstellung zum “Durchschnaufen”
Kunsthistorikerin Christine Wetzlinger-Grundnig im Kulturbeisl 'raj' bei einer meidterranen Sommerjause
Kunsthistorikerin Christine Wetzlinger-Grundnig im Kulturbeisl “raj” bei einer meidterranen Sommerjause (Foto: CHL)

Was macht sie eigentlich, die MMKK-Direktorin Christine Wetzlinger-Grundnig …

„Als Jause bevorzuge ich leichte Köstlichkeiten wie Prosciutto oder Tomaten mit Mozzarella, Oliven, also eher in die mediterrane Richtung”, beginnt Christine Wetzlinger-Grundnig, Direktorin des Museums Moderner Kunst Kärnten (MMKK) in Klagenfurt, die WOCHE-Sommerjause. Sehr passend daher die Wahl des kulinarisch und kulturell über die Grenzen hinausblickenden Szenelokals „raj” in einer der ältesten Gassen Klagenfurts, der Badgasse.

WOCHE: In Ihrem Reisepass ist als Beruf Kunsthistorikerin angeführt, steckt dahinter auch eine Künstlerin?
Christine Wetzlinger-Grundnig: Ich habe nie mit dem Gedanken gespielt, mich künstlerisch zu betätigen, aber als kreativen Menschen sehe ich mich sehr wohl. Von meiner Persönlichkeit her bin ich ein sehr vielfältiger Mensch, sehr strukturiert, aber auch sehr praktisch veranlagt. Ich bin also nicht die in sich gekehrte Wissenschaftlerin, die nur am Schreibtisch sitzt und Bücher schreibt.
Sie sind seit dreieinhalb Jahre Direktorin des MMKK. Welche Ausbildung bzw. welche Voraussetzungen mussten Sie dafür mitbringen?
Ich habe Kunstgeschichte in Graz und Wien studiert und schon während des Studiums viele Arbeitsbereiche kennen gelernt, von Museumsführungen, Kunstvermittlung über Ausstellungsgestaltung bis hin zu ersten Publikationen. Aufgrund meiner umfangreichen Praxis wurde ich nach dem Studium als Kunsthistorikerin in die Kärntner Landesgalerie aufgenommen, das war 1995. Das Team war sehr klein, daher musste ich von Anfang an in allen Bereichen mitarbeiten. Nach relativ kurzer Zeit durfte ich als stellvertretende Leiterin mehr Verantwortung übernehmen und konnte dadurch auch Erfahrungen in den Bereichen Personalführung und Management sammeln. Ich habe eine berufsbildende Schule mit Wirtschaftsausbildung absolviert, was dabei sehr geholfen hat.
Steht der eigene Geschmack der Objektivität, die es als Direktorin braucht, im Wege?
Nein. Durch Studium und viel mehr noch durch Erfahrung lernt man, Qualitäten einzustufen und den persönlichen Geschmack hintanzustellen.
Sie sind auch für die knapp 6.000 Werke starke Kunstsammlung des Landes verantwortlich und präsentieren diese im Rahmen der „fokus”-Reihe im MMKK, derzeit zum Thema Tiere. Wieso Tiere?
Eher sperrige Themen, wie heuer bereits Fritz Steinkellner oder Jochen Traar, möchte ich mit Ausstellungen abwechseln, bei denen die Besucher auch einmal „durchschnaufen” können. Daher habe ich für die Sommerausstellung ein „leichtes Thema” gewählt, das dem Auge viel zu bieten hat.
Sie sind Mutter von drei Kindern, wie vereinbaren Sie Familie und Beruf?
Meine älteste Tochter ist schon 25 und die vernachlässigt eher mich … Ich hab das Glück, dass mein Mann sehr flexibel ist, ohne diese Hilfe wäre es viel schwieriger. Und ich strukturiere und organisiere meine Tage und meine Stunden sehr genau. Aber es ist ein Kraftakt, wie für jede Frau, die Erziehung und Vollzeitbeschäftigung unter einen Hut zu bringen hat.

Sind Ihre Kinder an Kunst interessiert bzw. wie kann man Kinder für Kunst oder Kultur allgemein begeistern/sensibilisieren

Meine große Tochter ist Tänzerin, aber fragen Sie mich nicht, wie sie das geworden ist. Ich denke, wenn Kinder in einer Umgebung aufwachsen, in der Kunst und Kultur ein Thema sind, entwickeln sie auch Interesse daran. Aber in welche Richtung das Interesse geht, das kann man durch Erziehung nicht beeinflussen, und das soll man auch gar nicht.

Kunsthistorikerin Christine Wetzlinger-Grundnig im Kulturbeisl 'raj' bei einer meidterranen Sommerjause Kunsthistorikerin Christine Wetzlinger-Grundnig im Kulturbeisl “raj” bei einer meidterranen Sommerjause
Kunsthistorikerin Christine Wetzlinger-Grundnig im Kulturbeisl 'raj' bei einer meidterranen Sommerjause Kunsthistorikerin Christine Wetzlinger-Grundnig im Kulturbeisl “raj” bei einer meidterranen Sommerjause
MMKK-Direktorin Christine Wetzlinger-Grundnig im Kulturbeisl 'raj' bei einer mediterranen Sommerjause Kunsthistorikerin Christine Wetzlinger-Grundnig im Kulturbeisl “raj” bei einer meidterranen Sommerjause
'raj'-Oberkellner Igor serviert einen feinen Veltliner zur Sommerjause “raj” Oberkellner Igor serviert einen feinen Veltliner zur Sommerjause
Entspannt nach einem arbeitsreichen Tag in der 'Burg' (wo das MMKK angesiedelt ist) : Direktorin Wetzlinger-Grundnig im 'Sachanigarten' des 'raj' in der Badgasse in Klagenfurt Ganz entspannt: MMKK-Direktorin Christine Wetzlinger
Kunsthistorikerin Christine Wetzlinger-Grundnig im Kulturbeisl 'raj' im Gespräch mit der WOCHE Ganz entspannt: MMKK-Direktorin Christine Wetzlinger
ALLE FOTOS: CHL

(Klagenfurt, 12.7.2012)
Paradies zu vermieten: Wirt sein für einen Tag
RAJ. Raimund Spöck stellt Veranstaltern und Privatpersonen sein Lokal zur Verfügung. Sogar samt Küche, wenn gewünscht! 

   Fotos: raj/M.Duran
Paradiesische Zustände im raj: Küche, Theke, Tafel, alles auch für Feiern und Veranstaltungen zu mieten. 

Wollten Sie immer schon für 20, 30 Leute kochen und haben dieses Vorhaben wegen Platzmangel nie verwirklicht?
Jetzt ist das möglich: Raimund Spöck vermietet das „raj” (Paradies) auch an Privatpersonen, Vereine etc. 
Gastraum und Theke können gebucht werden, mit Küche oder ohne, auf Wunsch wird man von einem Koch oder Thekenkräften unterstützt, man kann aber auch selbst zum Zapfhahn oder Kochlöffel greifen!
Die charmanten Gewölberäumlichkeiten in der Badgasse 7 eignen sich aber nicht nur für kulinarische Anlässe, auch Lesungen, Konzerte, Vorträge, „selbst ein Strickkurs”, lacht Spöck, kann veranstaltet werden.
Infos: Tel: 0676/9732222 – office@innenhofkultur.at




(Kleine Zeitung, Titelseite, 16.5.2013)

Neue Studie

So versagt Schutz der Nichtraucher
Schwarz auf weiß. Der Nichtraucherschutz in Lokalen fällt in neuer Mediziner-Studie eindeutig durch. Selbst in den rauchfreien Bereichen war die gesundheitsschädliche Feinstaubbelastung hoch. Fazit: „Die österreichische Regelung ist eine Augenauswischerei.” 


(Klagenfurt, 14.6.2012)
KulTourGenuss
Kultur und Kulinarik genießen heißt es am 13. Juni wieder im Rahmen der beliebten „KulTourGenuss”-Führungen: ab 18 Uhr geht es von der Stadtpfarrkirche auf Altstadt-Tour, Besuch der Fuchskapelle, Besuch der Warhol-Ausstellung in der Stadtgalerie, einer Kurzperformance
von Felix Strasser und Julia Izmaylova. Als Abschluss ist ein Dinner im „RAJ” geplant.
Weitere Termine: 13., 20. und 27. Juli, 3. August (je 18 Uhr).
Infos und Anmeldung bei „Klagenfurt Tourismus” (Rathaus), Tel.: 0463/537-2223.


Pressebrunch der Grünen Kärnten im RAJ

Pressebrunch der Grünen Kärnten im RAJ. Frank Frey - Landessprecher der Grünen Kärnten, Mag.a Melanie Schranzer - Stellvertretende Landessprecherin der Grünen Kärnten, LAbg. Rolf Holub - Sprecher der Grünen im Kärntner Landtag, Mag.a Marion Mitsche - Finanzreferentin der Grünen Kärnten - Gemeinderätin Hermagor, Maria Hoppe - Vorstandsmitglied - Obfrau der Grünen Plus Kärnten und Günter Krammer - Vorstandsmitglied - Bezirkssprecher Spittal an der Drau - Ersatzgemeinderat Lurnfeld

Die Grünen Kärnten haben im Dezember 2011 einen neuen Vorstand gewählt. Grüne Themen rücken zunehmend in den Fokus öffentlicher Aufmerksamkeit. Der neue Landesvorstand der Grünen ist mit der Zielsetzung angetreten, den Stimmenanteil bei der nächsten Landtagswahl zu verdoppeln.

Kärnten hat massive Probleme die gelöst werden müssen. Als einzige Oppositionspartei ist es für die Grünen Kärnten wichtig, alternative Wege zu entwickeln und aufzuzeigen.

“Die Grünen Kärnten haben, ausgehend von aktuellen politischen Diskussionen, Konzepte für eine positive und nachhaltige Entwicklung unseres Landes” so Frank Frey.

Der neu gewählte Vorstand stellte sich selbst, persönliche Arbeitsschwerpunkte, sowie die wichtigsten politischen Ansätze vor.


(Kleine Zeitung, 2.11.2011)
Das Christkind ist in der Osterwitzgasse unterwegs
68181fe7-0e64-4bd4-8880-faf46d6751f9Christkind und Wichtel verteilen im Auftrag der Wirte Gutscheine (PRIVAT)

Das Christkind höchstpersönlich ist in Begleitung von Weihnachtswichteln bereits in der Osterwitzgasse in Klagenfurt unterwegs. Es verteilt in den Tagen vor Weihnachten insgesamt 3670 festlich gestaltete Gutscheine aus 47 Innenstadtgeschäften an die Gäste der dortigen Lokale. Dies ist eine Aktion der Wirte von 7. Himmel, Raj, Zauberhütte und Abbazia gemeinsam mit dem Klagenfurter Stadtmarketing, um ihren Kunden eine Freude zu machen und zugleich das Vorweihnachtsgeschäft in der Innenstadt anzukurbeln.


(Kleine Zeitung, 11.3.2001, ELISABETH TSCHERNITZ-BERGER)
Bald striktes Rauchverbot
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner räumt beim aktuellen Tabakgesetz Fehler ein und erwartet sehr bald ein EU-weites totales Rauchverbot in Lokalen.
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„Diese Übergangs-lösung war ein Fehler, man hätte sofort ein generelles Rauch- verbot einführen sollen.”

Reinhold Mitterlehner, Wirtschaftsminister

Umdenken beim verpfuschten Tabakgesetz auf höchster Ebene. Erstmals bekannte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner ein, dass das Tabakgesetz in der derzeitigen Form in Österreich gründlich danebengegangen sei. „Diese Übergangsregelung war ein Fehler, man hätte sofort ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie einführen sollen. Eine ganze Lösung ist immer besser als eine halbe”, sagte der Minister, der die Gastronomie und Hotellerie vertritt, am Rande der Internationalen Tourismusbörse (ITB). Klare Worte, die man vom Gesundheitsminister bisher vermisst hat. Obwohl durch die liberale Lösung in Österreich „kein wirklicher Vorteil für die Gastronomie ersichtlich ist”, wolle man an der sozialpartnerschaftlichen Einigung vorerst festhalten. „Immerhin habe die Gastronomie viele Millionen investiert, um die Räumlichkeiten in Raucher- und Nichtraucherzonen zu teilen.” „Wir warten, was die EU verordnen wird. Ich bin sicher, dass sehr bald ein generelles Rauchverbot über den Arbeitnehmerschutz kommen wird.” Die gesellschaftliche Entwicklung gehe eindeutig in Richtung Rauchverbot, es sei nur eine Frage der Zeit, bis die Raucher auch in Österreich geschlossen vor die Türe gehen würden. „Italiener und Bayern haben es uns vorgemacht. Der Druck wird auch bei uns kommen”, sagt der Wirtschaftsminister. Über einen politischen Vorstoß traut sich der VP-Minister nicht drüber. Ist es doch vor allem die ÖVP, die die Raucher nicht vergraulen möchte. Kritik kommt auch von der Chefin der Österreich Werbung, Petra Stolba. Sie findet die österreichische Lösung – 90 Prozent der Lokale unter 50 m² sind Raucherlokale, alle anderen müssen geteilt werden – für ein Tourismusland verheerend. „Gäste, vorwiegend aus den USA, Italien und England, sind entsetzt über die verrauchten Lokale”, so Stolba.


(http://www.mein-klagenfurt.at)

Der Gemeinderatsclub der Grünen in Klagenfurt lud zu einem gemütlichen Zusammensein ins raj (ehem. Bierjokl).

Zahlreiche Mitglieder und SypathisantInnen folgten der Einladung und genossen das schmackhafte und liebevoll zubereitete Buffet des Hausherrn Raimund Spöck.

Man nutzte die Gelegenheit gemeinsam auf das Neue Jahr anzustossen und Ideen und Pläne für die Zukunft auszutauschen.

Das Mein Klagenfurt-Team wurde ausgerüstet von Foto Horst Klagenfurt.

Einserkastl Corti

Denkmalschutz für Raucher
Artikelbild: Das Hawelka wird selbst bei positivem Bescheid ein Nichtraucherlokal bleiben: 'Wir haben seit dem Rauchverbot keine Einbußen gehabt - da hamma uns dacht, dass ma das mit der Tschickerei überhaupt sein lassen', sagt Hawelka. - Foto: AP Photo/Lilli Strauss

Das Denkmalamt erwägt auf Antrag von Familie Hawelka, deren Café unter Schutz zu stellen
Das Denkmalamt erwägt auf Antrag von Familie Hawelka, deren Wiener Café unter Schutz zu stellen. Was zur Folge hätte, dass das Lokal nicht in Raucher- und Nichtraucherteil umzubauen wäre, wie es das weltfremde, es allen recht machen wollende und deshalb als teure Augenauswischerei erdachte Rauchgesetz vorsieht.
Es würde aber auch dazu führen, dass die Hawelkas nun wieder ein Raucherlokal betreiben dürften. Die Furcht vor Umsatzeinbußen war schließlich der Grund, warum sie den Antrag bei Inkrafttreten der Raucherregelung überhaupt stellten.
Es kann nur Österreich sein, wenn das Denkmalschutzgesetz erfolgreich bemüht werden kann, um ein Nichtraucherschutzgesetz zu
umgehen, das eh schon nix anderes als die Festschreibung des Status quo als Europas letzter Brückenkopf für Raucher sicherstellen sollte.
Für Angestellte im Gastgewerbe bedeutet dies folgerichtig, dass die Arbeit in denkmalgeschützten Einrichtungen von Staats wegen die Gesundheit gefährdet.
Die letzte Wendung, die diese Geschichte fröhlich ins Absurde überhöht, kommt aber noch: Das Hawelka wird selbst bei positivem Bescheid ein Nichtraucherlokal bleiben: “Wir haben seit dem Rauchverbot keine Einbußen gehabt – da hamma uns dacht, dass ma das mit der Tschickerei überhaupt sein lassen”, sagt Hawelka. Dass der Gesetzgeber dies als Anregung verstehen könnte, wäre freilich zu viel verlangt.
(Severin Corti, DER STANDARD; Printausgabe, 27.12.2010)

Rauchen: Denkmalschutz für Cafe Hawelka in GriffweiteNur Lokal unter Denkmalschutz
Wie bei diesen Gastronomiestätten würde auch im Fall Hawelka nicht das gesamte Haus, sondern nur das Lokal den Schutzstatus erhalten. Schließlich handle es sich hierbei nicht um ein architektonisches Denkmal, sondern um ein kulturhistorisches, verwies Dahm auf die Reihe von bekannten Künstlern, welche in der Vergangenheit im Hawelka einen Stammplatz hatten.
Der ehemalige Künstlertreff und nunmehrige Touristen-Hotspot unweit des Grabens misst knapp 90 Quadratmeter. Damit müssten die Hawelkas eine Raumtrennung einführen, wollten sie ihren Gästen weiterhin in einem Teil des Cafes den Glimmstängel erlauben. Eine derartige Baumaßnahme hatten die Betreiber aufgrund der Optik und Atmosphäre wiederholt abgelehnt. Ähnlich sieht das auch der Landeskonservator: “Durch eine Raumtrennung verliert das Cafe seinen Charakter.”
Keine Zahlen zu Strafen
Hinsichtlich der verhängten Strafen könne man keine genauen Angaben machen, da hier die Zuordnung sehr schwierig sei. Allerdings ziehe ein überwiegender Teil der Anzeigen sehr wohl eine Bestrafung nach sich, so Birbaumer.
Bisher wurden bereits Pönalen von bis zu 3.000 Euro je Verstoß verrechnet. Der Strafrahmen kann im Wiederholungsfall auf bis zu 10.000 Euro ausgedehnt werden. Von den Anzeigen betroffen seien vor allem Lokale in der Innenstadt sowie in den Bezirken vier bis acht. Allerdings verzeichneten auch Bezirke, in denen sich größere Einkaufszentren befinden, eine überdurchschnittlich hohe Beschwerdeanzahl. (APA)

RAUCHVERBOT

Winterwetter macht Cafetiers zu schaffen

Seit dem Ende der Übergangsfrist mit 1. Juli 2010 hielten sich die Verluste bei vielen Wiener Cafetiers dank der Schanigarten-Saison und der warmen Temperaturen vorerst in Grenzen. Die eisigen Temperaturen und Schneefälle stellen nun viele Betreiber auf die Probe.

Mit dem Wintereinbruch müssen sich Kaffeehausbesitzer warm anziehen: Ausbleibende Raucher verursachen Umsatzrückgänge

Wien – Die Auswirkungen des Tabakgesetzes durch das Ausbleiben der rauchenden Stammkundschaft machen sich nun seit dem kalten Winterwtter deutlich bemerkbar. Wiener Traditions-Kaffeehäuser, wie das Café Sperl oder das Café Hawelka, beklagten massive Umsatzrückgänge und fürchteten um die Zukunft des “klassischen Wiener Cafés”. In der Wirtschaftskammer (WK) versteht man die Sorgen der Cafetiers, betonte allerdings, dass der Erfolg eines Kaffeehauses am Gesamtprodukt, und nicht an der Zigarette hänge.

Seit dem Ende der Übergangsfrist mit 1. Juli 2010 hielten sich die Verluste bei vielen Wiener Cafetiers dank der Schanigarten-Saison und der warmen Temperaturen vorerst in Grenzen. Die eisigen Temperaturen und Schneefälle stellen nun viele Betreiber auf die Probe. Gerade “unfreiwillige Nichtraucherlokale” (Lokale, die aufgrund des Denkmalschutzes keine Trennwände aufstellen durften, Anm.), wie das Café Sperl, sind davon betroffen.

Rauchen in der Kälte

So klagte etwa Cafetier Manfred Staub: “Von meiner Stammkundschaft waren 80 Prozent Raucher. Die drehen sich jetzt am Absatz um und wir haben sie verloren.” Staub, der das Café Sperl seit 1968 führt, versteht, dass “seine” Raucher nicht mehr kommen. Früher sei es im Café, gerade bei den Billard-Spielern beliebt gewesen, gemütlich eine Runde bei Kaffee und Zigarette zu spielen. Jetzt müsse jeder, der rauchen will, hinaus in die Kälte. Das mache niemand lange mit. Einen Appell richtete Staub an alle Nichtraucher, die sich ein rauchfreies Kaffeehaus gewünscht haben: “Die Nichtraucher sagen, sie freuen sich, nur vermisse ich sie in meinem Café.”

Ein ähnliches Bild zeigte sich im Wiener Kult-Café Hawelka. Geschäftsführer Michael Hawelka, Enkel des legendären Kaffeehausgründers Leopold Hawelka, teilte die Sorgen von Staub: “Wir haben fast unsere gesamte Stammkundschaft verloren”, denn auch das Hawelka wurde in ein Nichtraucher-Lokal umgewandelt. Wobei dies freiwilliger als beim Café Sperl erfolgte. Das Hawelka steht nicht unter Denkmalschutz, “eine Trennwand hätte aber den Originalzustand vollkommen zerstört”, erklärte Hawelka. Er fühle sich besonders von der WK im Stich gelassen, weil diese keine Unterstützung gegeben habe, trotz Qualmverbots weiterhin Raucher anzulocken. Seine Wunschregelung wäre die Aufhebung des Rauchverbots ab 20.00 Uhr, da gerade am Abend der Anteil der rauchenden Gäste steige und jener der Nichtraucher deutlich sinke.

Berndt Querfeld, Obmann der Fachgruppe Kaffeehäuser in der Wirtschaftskammer und Chef des Café Landtmann, versteht die Sorgen der “unfreiwilligen Nichtraucher-Lokale”, wies allerdings den Vorwurf, die Cafetiers nicht unterstützt zu haben, zurück. Zudem sei der Erfolg eines Kaffeehauses am Gesamtprodukt zu messen und nicht, ob man dort rauchen darf oder nicht: “Viele haben ihren Palast auf Tabak aufgestellt.” Es gebe aber auch Gegenbeispiele: So würden aufgrund der guten Buchungslage im Tourismus eine Reihe von Innenstadtkaffeehäusern ein deutliches Umsatzplus verzeichnen. Zudem steige in vielen Lokalen sogar die Nachfrage nach Nichtraucher-Plätzen. (APA)


(Kärntner Woche Nr. 43, vom 28.10.2010)In Klagenfurts Lokalen qualmt der Protest!

 

In Lokalen raucht der Widerstand!

Lokale, die sich für ein Rauchverbot entscheiden „mussten”, sind die größten Verlierer. Einige Wirte haben ihre Gaststätten kurzerhand „verkleinert”

KLAGENFURT. Der 1. Juli war für die österreichischen Gastronomiebetriebe die „Deadline”: An diesem Tag endete die Übergangsfrist des „Nichtraucher-Schutzgesetzes”: Lokale mit einer Größe von über 50 Quadratmeter mussten „trennen”, kleinere Gaststätten sich als Nichtraucher- oder Raucherlokal deklarieren.

Die bisherige Bilanz? „Die Wirte hatten unter den Investitionen schon zu schnaufen”, weiß Heimo Kadiunig von der Abteilung „Baurecht.Gewerberecht” im Magistrat. „Sie haben aber die Rechtslage akzeptiert und Umbaumaßnahmen vorgenommen.” Seit dem Ende der Übergangsbestimmung wurden im Zusammenhang mit dem Tabakgesetz „14 Anzeigen” getätigt. Die Baupolizei geht allen konkreten, anonymen Hinweisen nach, „bei 90 Prozent der Anzeigen wird aber kein Verfahren eingeleitet”, so Kadiunig. Oft stecke hinter einer Anzeige lediglich „Unwissenheit: Die Leute kennen die Rechtslage zum Teil nicht.”

Das Lokal einfach verkleinert

Gerhard Lippitz vom Café Lidmansky hat seinen Gastraum „auf 50 Quadratmeter verkleinert: Ich habe einfach einen Lagerraum dazu gemacht.” Da 80 Prozent seiner Gäste Raucher sind, kam für den Wirt, übrigens selbst ein Nichtraucher, nur ein „reines Raucherlokal” infrage: „Ich bin mit der Lösung zufrieden, einige Kollegen sehen das aber anders”, meint Lippitz.

Ein Kritiker ist „Salud”-Boss Charly Rieser, den das Einziehen einer Trennwand und lüftungstechnische Veränderungen „11.000 Euro gekostet haben”. Er wurde – wie auch viele andere Wirte – „zum Investieren gezwungen”. Für ihn ist das Gesetz vor allem eines: „wettbewerbsverzerrend”. Besonders hart trifft es „Tanzlokale, die man nur schwer abtrennen kann”, weiß Rieser.

Auch Anton Widmann vom Gasthof „Selchhütte” hat reagiert und seinen Thekenraum und zwei Gaststüberln zum Nichtraucherbereich erklärt. Aufgrund der Struktur seines Betriebes hat er „nicht umbauen müssen”. Glücklich ist er mit der Lösung aber nicht. Im Thekenbereich merke der Wirt „Nachteile, da einige Stammtische dort das Rauchen gewöhnt waren”. Das Gesetz ist für den „Selchhütten”-Chef „keine Lösung, da die EU in den nächsten Jahren sicher ein generelles Rauchverbot in Lokalen verhängen wird”.

Die größten Verlierer beim „Nichtraucher-Schutzgesetz” sind „die reinen Nichtraucherlokale”, weiß Kadiunig (Magistrat) – was „Raj”-Chef Raimund Spöck bestätigt. „Im Sommer haben wir es noch nicht so gespürt, aber jetzt, wo es kälter wird, deutet alles darauf hin, dass wir erhebliche Umsatzeinbußen haben werden.”

Keine Trennwand eingebaut

In Spöcks Lokal wird seit 1. Juli nicht mehr geraucht, obwohl es über 50 Quadratmeter groß ist. „Ich wollte keine Trennwand einbauen, da das optisch schrecklich ausgesehen hätte”, erklärt Spöck, der Politik und Wirtschaftskammer kritisiert: „Man hätte überhaupt kein Gesetz beschließen dürfen, das nicht für alle gleich gilt.” Damit seine rauchenden Gäste im Winter nicht frieren müssen, hat er vor dem Lokal zwei Infrarotstrahler aufgestellt – die sind derweil noch nicht verboten.

GLANZER

 


KTZ, 25. September 2010Die New Yorker, beziehungsweise die Stadtverwaltung der Megacity, will keine Raucher mehr auf den Straßen sehen. Nun soll der Qualm endgültig in die eigenen vier Wände verbannt werden im Freien setzt es Strafen.
Bedrohung und Trend
Rauchen tötet und belastet das Gesundheitssystem. Dass dies auch in Europa längst erkannt wurde, ist nichts Neues mehr. Das neue Tabakgesetz, das in Österreich am 1. Juli in Kraft getreten ist, beweist einmal mehr, dass auch hier gegen die Zigarettenindustrie angekämpft wird. Angesichts der Tatsache, mit welcher Geschwindigkeit das Gesetz jedoch beschlossen wurde und angesichts der Tatsache, wie viele Alternativen der Gastronomie offen blieben, um das Rauchen doch noch zu ermöglichen, bliebe es aber zu bezweifeln, dass eine Regelung ähnlich derer in Amrika auch bei uns demnächst thematisiert würde.
>Wenn ja, dann ist das alles ein großer Blödsinn, aber bisher haben wir noch fast jeden Trend der Amis mitgemacht und im Grunde sind wir durchaus imstande das nachzuahmen<, gibt Harald Pichler, Gremialvorstand der Trafikanten in der Kärntner Wirtschaftskammer, zu bedenken. Dennoch: Ein rauchfreier Globus ist für den Insider kaum vorstellbar.
Laut Pichler ist aber auch vor allem eines zu bedenken: Tabak ist eines der am stärksten besteuerten Konsumgüter überhaupt – bei einem Totalverbot müssten sich viele Staaten Gedanken über die Steuereinnahmen machen.


Kleine Zeitung, 29.8.2010, MELANIE FANZOTT
Musikalischer Altstadtzauber-Rückblick: 65 Bands gaben auf neun Bühnen in der Klagenfurter Innenstadt ihr Bestes und das, obwohl das Publikum wegen des Regens fast ausblieb. 

Schon am Freitagabend war den Altstadtzauber-Musikern klar, den Takt geben heuer nicht sie vor, sondern Regen, Blitz und Donner. Immerhin blieben die Bühnen zum Großteil trocken. Für das Publikum vor den insgesamt zehn Bühnen in der Klagenfurter Innenstadt galt vor allem ein Motto: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung. Das Musikprogramm war in jedem Fall weit entfernt von „schlecht” und „falsch”. Denn auch mit Schirm und Regenschutz ausgestattet, konnte man gut hören, was die insgesamt 65 Bands zu bieten haben. „Es gibt heuer eine wirklich gute Mischung”, sagt Gert Prix, Stadtrichter und Altstadtzauber-Musik-Verantwortlicher.
Volksmusik bis Rock
Während sich die kleinsten Altstadtzauber-Besucher am liebsten vor der Bühne in der Renngasse versammelten, weil dort ein Kleinkünstler nach dem anderen Station machte, konnten die größeren Musik-Fans von Bühne zu Bühne ein wahres Kontrastprogramm erleben. Ein Nachmittagskaffee bei „Kärntner Kirchtagsmusik” war genauso möglich wie ein Grillhendl gegen Abend, musikalisch begleitet von „The Gang” mit deren „Sixties Rock Revue”. Am Freitag ging es bei „Tarantino Experience” am Pfarrplatz unter dem Motto „Whiskey, Blood and Rock’n’Roll” etwas „härter” zu. Vor allem lauter wurde es dann nur noch bei der „Deep Purple”-Coverband „Perfect Strangers”, die bis Mitternacht den Heuplatz rockten.
“Verstimmte” Gitarren
Mit ähnlich widrigen Wetterverhältnissen „kämpften” die Musiker auch gestern. Ab 14.30 Uhr war in Klagenfurt wieder Regen-Rhythmus angesagt. Diesem trotzte zum Beispiel Norbert Eipeltower mit seinem Programm „Urbi et Norbi” am Dr.-Arthur-Lemisch-Platz: „Bei dem Wetter sind sogar die Gitarren verstimmt”, scherzte der Musiker, der gesanglich von der Kleine Zeitung-Mitarbeiterin Elke Galvin unterstützt wurde. Wahre Publikumsmagneten waren – bei nachlassendem Regen – die Jungs von „Acoustaux”, der „Austrian Newcomer 2010″ Jean Nolan oder „Brazil Four”. Egal, ob man in den vergangenen zwei Tagen Rock, Pop, Latin, Schlager oder Klassik lauschte, das Fest war musikalisch wieder einfach zauberhaft!

ALTERNATIVER ALTSTADTZAUBER
Ruheoase zum Chillen
Ein Zufluchtsort der Ruhe war heuer beim Altstadtzauber zu finden. Im Raj in der Badgasse gab es rund um das facettenreiche Fest leise Töne. Bereits ab 12 Uhr hatte Raimund Spöck geöffnet, und das Duo „Culture Groove DJs Gianni & Mark” legte Chill-out Musik auf. Ein Kraftsammelort, um sich anschließend ins Getümmel zu stürzen.

Hey Mister DJ! Musik zum Chillen gab es im Raj –  Klagenfurter starten Aktionen für die Erdbebenopfer in Haiti
Einige Gastronomen und das Einkaufszentrum City Arkaden sammeln Spenden für „Nachbar in Not”.
KLAGENFURT. „Uns geht es so gut, wir haben so viel und die Opfer des Erdbebens in Haiti brauchen jede Hilfe, die sie bekommen können”, so Wolfgang Radda. Der Klagenfurter Gastronom hat einige Wirte animieren können, sich einer Spendenaktion anzuschließen. „Ab sofort kann man in acht Lokalen in der Innenstadt Spenden abgeben”, sagt Radda. Erklärter Aktionstag ist der morgige Freitag. „Den Wirten ist es freigestellt einen bestimmten Prozentsatz des Tagesumsatzes, Trinkgeld oder sonstige Einnahmen abzugeben”, sagt Radda. Das gesammelte Geld kommt der ORF-Aktion „Nachbar in Not” zugute. Im Mezzanine (Karfreitstraße), Raj (Badgasse), Lendhafen Café (Villacher Straße), Havanna Lifestyle Bar (Osterwitzgasse), GPS (Waaggasse), Gates (Waagplatz), Krügerl (Kardinalplatz) und im Vespa Café (Heiligengeistplatz) findet morgen der Aktionstag statt. Mehr Informationen gibt es im Gates unter Telefon (0 46 3) 50 97 77. Eine Spendenbox für die Aktion „Nachbar in Not” wurde auch im Basement der Klagenfurter City Arkaden aufgestellt. Die gesammelten Spenden sollen zum Beispiel für dringend benötigtes medizinisches Material und Hilfsgüter verwendet werden.
MELANIE FANZOTT, Kleine Zeitung, 28.1.2010

 


Gerhard Pilgram zur Eröffnung des raj


Guten Abend, man hat mich gebeten, eine Eröffnungsansprache zu halten, und ich habe unter der Bedingung eingewilligt, dass ich am Getränke-Umsatz dieses Abends beteiligt werde. Als Gegenleistung liefere ich Ihnen ein paar Argumente, warum Sie sich heute hemmungslos betrinken dürfen.
Irgendwelche Gründe, Alkohol zu konsumieren, finden sich natürlich immer. In Kärnten – unter den bestehenden politischen Verhältnissen – gibt es eigentlich keinen Grund, sich nicht zu betrinken. Ausgenommen vielleicht die gesundheitlichen Nebenwirkungen, aber die lassen sich bei qualitätsbewusstem Konsum in Grenzen halten. Raimund Spöck hat versprochen, im RAJ für ein entsprechendes Angebot zu sorgen. Nehmen wir ihn beim Wort und machen wir die Probe aufs Exempel. Prost!
Guten Wein und anständiges Bier bekommt allerdings auch anderswo. Man kann ja kaum behaupten, dass es in Klagenfurt einen Mangel an Gaststätten gäbe. Aber, Hand aufs Herz, wer möchte bei einem Pumpe, wo die Gäste bei der Fernsehübertragung des Haider-Begräbnisses mit dem Krügerl in der Hand das Vaterunser beten, ein Bier bestellen? Wer möchte im Café Roberts angepöbelt werden, weil ihm ein slowenisches Wort über die Lippen gekommen ist? Und wem schmeckt der beste Tropfen im 151er, wenn man dort ständig das Gefühl hat, von BZÖ-Wählern umzingelt zu sein? (Wo hat man das eigentlich nicht?)
Es kommt also nicht nur darauf an, was man trinkt, sondern vor allem, wo und mit wem man es tut. Kneipen, in denen ein oppositioneller – oder sagen wir es ruhig: – antifaschistischer Grundkonsens herrscht, sind in Klagenfurt äußerst rar gesät. Und sie werden immer rarer. Der alte Bierjokl/pri Joklnu, die Rote Lasche, das Geist, das OM, das waren Orte, wo man ohne Verabredung hingehen und sich ziemlich sicher sein konnte, Leute zu treffen, mit denen man nicht über die Freiheit der Kunst, den Wert der Zweisprachigkeit und andere Selbstverständlichkeiten streiten musste. Es waren gewissermaßen befreite Gebiete, von denen es in Kärnten viel zu wenige gibt. Trinken wir daher auf die Pioniere dieser Gastronomie, trinken wir auf Franz Marenits und Sepp Brugger, und stoßen wir auf Franz Dreier und Viktor Rogy, die Unvergessenen, an. Na s­travje! Einer der letzten und wichtigsten Stützpunkte dieser Art war das CIK, ein Widerstandnest zwischen 1999 und 2007, bis der Kunstverein Kärnten aus provinziellem Standesdünkel und wohl auch politischem Opportunismus den Vertrag mit Raimund Spöck aufkündigte. An dieser Stelle sollte vielleicht daran erinnert werden, dass Raimund immer konsequent und öffentlich gegen die fremdenfeindliche und deutschnationale Kulturpolitik Haiders und seiner Nachfolger aufgetreten ist und damit als Unternehmer Kopf und Kragen riskiert hat. Dass jemand, der sich in Kärnten politisch so weit aus dem Fenster lehnt, nicht längst ruiniert ist, muß als kleines Wunder bezeichnet werden. Es ist daher nur recht und billig, dass wir die durch Zivilcourage entgangenen Umsätze durch vermehrten Konsum ein wenig wett zu machen versuchen. Auf dass das RAJ möglichst lange Bestand habe und uns immer ein guter Zufluchtsort sei – zum Wohl!
Womit wir wieder beim Thema wären. Und bei der Frage, ob es ein politisch korrektes Sich-Betrinken gibt. Wettsaufen, wie es die
Burschenschaftler praktizieren, oder pubertäres Koma-Trinken ist ja wohl nicht das, was uns vorschwebt. Und wenn man sich die machtbesoffenen BZÖler vor Augen hält, müsste man eigentlich für die Prohibition eintreten. Andererseits wirkt Alkohol gerade in diesen Kreisen manchmal segensreich, wie es etwa in der Nacht vom 10. zum 11. Oktober 2008 der Fall war. (Darauf zu trinken, wollen wir uns verkneifen.)
Wie aber verträgt sich Alkohol mit unsereins?
Schon die ersten Sozialisten wussten um seine zersetzende Wirkung und rieten der Arbeiterklasse zur Abstinenz – ohne großen Erfolg, wie wir wissen. Die Sowjetunion ist ja nicht zuletzt am Wodka zugrunde gegangen (worüber man nicht unbedingt traurig sein muß). Auch die These Franz Josef Degenhardts, dass Weintrinker – verglichen mit den Schnaps- und Biersäufern – die besseren Menschen seien, hält der Realität kaum stand. Sie wurde in den letzten Jahren von den Bürgermeistern und Stadträten Klagenfurts eindrucksvoll wiederlegt. Kaum eine Stadt, die unter den Folgen des Weißen-Spritzer-Missbrauchs durch Politiker mehr zu leiden hat, als diese.
Machen wir uns also nichts vor: Trinken macht niemanden klüger, es macht uns bestenfalls vorübergehend glücklich und es trägt nicht zur
Verbesserung der Lage bei. Alkohol ist kein revolutionärer Kampfstoff, sondern lediglich ein Schmerz- und Betäubungsmittel. Unter bestimmten Umständen ist Schmerztherapie aber durchaus legitim. Wie man den geschundenen bolivianischen Minenarbeitern das Kauen von Kokablättern zugesteht, sollten auch wir uns von Zeit zu Zeit betäuben dürfen. In nüchternem Zustand lässt sich Kärnten nämlich kaum ertragen.
Was wäre die Alternative? Pure Verzweiflung, kollektiver Trübsinn, vielleicht sogar Selbstmord. Trinken dient unter den gegebenen Umständen der Selbsterhaltung. Trinken wir, um zu überleben.
Nun weiß man, dass Schmerzmittel nur im Notfall und jedenfalls nicht ständig eingenommen werden sollen. In Kärnten – und das ist die gute Nachricht – wird dieser Notfall noch ein bisschen dauern. Mindestens zehn bis fünfzehn Jahre, schätze ich, weil keine politische Kraft in Sicht ist, die der Herrschaft von Dummheit, Niedertracht und Gier ein Ende machen könnte. Betäuben wir also unseren Kummer über den Verlust der Illussion einer Besserung der Verhältnisse in diesem Land. Trinken wir, um für ein paar Stunden zu vergessen, dass Kärnten von Rechtsextremen regiert wird und die Mehrheit der Wähler das entweder nicht bemerkt oder damit sowieso kein Problem hat.
Zechen wir bis zum St. Nimmerleinstag, an dem die Kärntner einen Slowenen zum Landeshauptmann gewählt haben werden. Trösten wir uns mit ein paar Achtel über unsere Ohnmacht und den Mangel an Überzeugungskraft hinweg. Ertränken wir unseren Groll auf alle Mitläufer, die mit den orangen Finsterlingen ihre Geschäfte machen. Begießen wir unsere eigene Unbeugsamkeit bis zum Umfallen.
Lassen wir uns volllaufen, bis uns die Tränen so hochprozentig aus den Augen fließen, dass sie als Schnaps wiederverwertet werden können. Kübeln wir bis zum Erbrechen – schlecht ist uns sowieso.
Bechern wir. Tschechern wir.
Und schütten wir uns zu.


Raimund im Klagenfurter Paradies

Kultur-Wirt Raimund Spöck übernimmt Bierjokl und schafft mit “raj” eine Stätte für Querdenker.

Eine geschichtsträchtige Klagenfurter Kulturzelle, das Gasthaus Bierjokl/Pri joklnu in der Badgasse 7, bekommt einen neuen Hausherren: Raimund Spöck, seit 1980 Chef des Vereins Innenhofkultur und zuletzt Wirt des „Café im Künstlerhaus” (CiK), hat das abgewirtschaftete Haus gepachtet und will es als “raj” (im Slawischen Paradies) am 23. Juni wiedereröffnen.

Ende 2007 verließ Spöck (58) im Streit mit dem Kunstverein das CiK und suchte seither nach passenden Räumen für seine Ideen. Auf 200 Quadratmetern in der Altstadt, glaubt er sie umsetzen zu können – gastronomisch und kulturell. „Ich will nicht mehr nur den Jazzstempel drauf haben”, sagt Spöck. Das “raj” soll „eine gediegene Plattform für kritische Menschen” sein. Gerade in der jetzigen politischen und wirtschaftlichen Zeit habe er Lust gehabt, noch einmal etwas Richtiges zu machen.

Auf was wir uns freuen dürfen? „Kleine Konzerte für gedrängte 100 Personen, Ausstellungen und Buchpräsentationen im 1. Stock und täglich Pferdegulasch, entsprechend diesem historischen Platz in der Badgasse.” Ach ja, die Karte: Wie von Spöck gewöhnt wird es wieder täglich Suppen, Antipasti, heimische Spezialitäten wie Had’nsterz und Sussitz-Weine geben. Für Bierfreunde wird es neben Schleppe auch slowenisches und kroatisches Bier geben. Die Kaffeebohnen werden aus Görz geliefert.

Das raj in der Badgasse 7 in Klagenfurt wurde am 23. Juni eröffnet.
Die Eröffnung wurde von folgenden Künstlern und Ihnen / Euch würdigst gestaltet und auch ebenso gefeiert:
Karen Asatrian – culturegroove light – Michael Erian – Stefan Gfrerrer – Fabian Hafner – Stefan Hafner – Angelika Hödl – Julian Holl – Richi Klammer – Emil Krištof – Janko Malle – Bernd Liepold-Mosser – Dietmar Pickl – Gerhard Pilgram – Boris Randzio – Primus Sitter – Felix Strasser – Inge Vavra – Oliver Vollmann – Peter Wieser und Sie/Ihr alle.
Fotos davon finden Sie in der Bildergalerie und auf auf www.fenstergucker.com.
Presseberichte werden mit Klick auf den Menüpunkt Zeitgeschehen ersichtlich.

Wir danken Euch. Wir, der Verein Innenhofkultur und das raj


Die Badgasse ist eine der ältesten Gassen von Klagenfurt. Sie hatte bereits im Mittelalter die Bezeichnung Badgäßle – heute noch im Volksmund Badgassle genannt. Beim Eingang vom Alten Platz her ist noch eine alte Stralßenbeschilderung zu sehen. Hier befanden sich schon im 16. Jahrhundert die Badestuben der Stadt, wo die Klagenfurter, vor allem die Frauen, Bäder in den Holzwannen einnahmen. Hinter den schmucklosen Fassaden sind zum Teil die ältesten Häuser der Stadt mit Arkadenhöfen verborgen. Auch die neu eröffnete Gaststätte raj, früher Bierjokl/Pri Joklnu besitzt eine sehr alte Bausubstanz, die ins 14. Jahrhundert zurückgeht. Die schmale, von Schwippbögen (Schwebebögen, die zwischen 2 Mauern eingespannt sind) überdachte Gasse führte vom Alten Platz zur Stadtmauer. Im April 1579, dies entnehmen wir aus den Ratsprotokollen, wurden die Bürger Lebmacher und Waldhauser deshalb vor den Rat zitiert. Die Nachbarn begehrten die Einstellung, sie beschwerten sich auch über das Wasserausgießen. Folgender Bescheid wurde getroffen: Schwippbögen erlaubt, das Wassergielßen ist abzustellen. Das heute nordseitig abschlielßende Gebäude gehört bereits zur Osterwitzgasse. Südseitig gegen die Badgasse ist ein repräsentatives Portal eingefügt. Möglicherweise war dieses Gebäude der urkundlich erwähnte “Kasten der Khevenhüller” (Osterwitzer, danach die Gassenbezeichnung).
Text: Dr. Dieter Jandl

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