TRIO MUKTI

Datum: Do, 03.12.2009
Veranstalter: Verein Innenhofkultur
Ort: raj, Badgasse 7, 9020 Klagenfurt

Beginn 20.30 Uhr

Eintritt:

12 / Ermässigt 10 / Jugend & Konservatorium 7


   

Anupriya Deotale – Violine  http://www.anupriyaviolin.com
Ramon Lopez – Drums  
http://rlopez.club.fr/index.html
Paul Rogers – 7-String Doublebass
http://www.myspace.com/paulrogerssolo


HÖREN:
gemeinsam mit dem früheren drummer der band,JOE GALLIVAN, gibt es einen livemitschnitt des trios im porgy&bess , dezember 2007. LISTEN : http://www.joegallivan.net/Music/Vienna-Rainforest_21

MUKTI ist ein neu geformtes Trio, entstanden aus dem Ttrio „Rrainforest21”, wobei seit 2009 Jahr der Drummer und auch Tabla Spieler RAMON LOPEZ diese Gruppe komplettiert. Um eine Idee zu bekommen, worum es in etwa in diesem Trio geht, können sie ältere Aufnahmen mit dem früheren Schlagzeuger ( Joe Gallivan ) anhören, wobei sich natürlich mit dem europäschen und jüngeren Drummer die Dynamik und die `Farben´ komplett änderten.
Die Musik von TRIO MUKTI setzt sich zusammen aus wunderschönen indischen Ragas, komplexen Jazzharmonien, aus Teilchen der klassischen Musik und den unverkennbaren Grooves von Ramon Lopez sowohl am Jazzschlagzeug wie auch auf Ethnotrommeln.

 
Paul Rogers  –  7-String Doublebass
Paul Rogers begann schon sehr früh mit Musik, wobei er mit der Gitarre begann. 1973 leistete er sich vom eigenen Geld einen Kontrabass und spielte bereits 1974 Gigs in den Londoner Pubs.
Eine erste sehr entscheidende Begegnung musikalischer Art war Mike Osborn, der ihn dann in die entscheidende Szene der improvisierenden Musiker Englands einführte : Elton Dean, Keith Tippett, John Stevens, Howard Riley, Stan Tracey, Ken Hyder, Alan Skidmore, Evan Parker, Tony Marsh, Kenny Wheeler and John Etheridge. In dieser Periode blieb er kaum lange in einer Formation haften und bevorzugte es, mit möglichst vielen Musikern und Gruppen Erfahrung zu sammeln.
Ab 1984 begann ein sehr regelmäßige und konzentrierte Arbeit mit dem
Schlagzeuger Tony Levine , bevorzugt mit Alan Skidmore bzw. mit Paul Dunmall im Trio und Quartett. Das Trio Dunmall/Rogers/Levin Trio verwandelte sich 1988 in das mit viel Beifall begrüßte Quartett „Mujicians“, der vierte im Bunde : der Pianist Keith Tippett. Seit dieses Quartett existiert, verschrieb es sich kompromißlos der durch und durch spontan improvisierten Musik und hat seitdem einige Alben über das US Label Vuneiform herausgegeben.
1987 war Paul Rogers für ein halbes Jahr in den Usa und spielt da mit Gerry Hemingway, Don Byron, Myra Melford, Mark Dresser, Tom Cora and Tim Berne. Kaum zurückgekehrt rekrutierte ihn Pip Pyle für sein Quartett „EquipÓut“; Mit dabei : Elton Dean und Sophia Domancich. Diese Quartett gab es nur für kurze Zeit und es produzierte eine CD: „Up!“ . Nachdem Sophia Domancich die Gruppe verließ, wurde ihr Platz von Francis Lockwood bzw. nach ihm von Patrice Meyer ersetzt.
Paul verlegte dann sein Lebenszentrum nach Frankreich – derzeit in der Nähe von Le Mans. Dort gab es vorerst ein Trio mit Sophia und Tony Levin, daraus folgte das Quartett mit Paul Dunmall – von beiden Projekten gibt es mehrere Cds.
In Frankreich arbeitete und arbeitet Paul Rogers mit Improvisateuren wie Michel Doneda and Daunik Lazro; auf internationaler Ebene sieht und hört man ihn weiterhin mit Andrew Cyrille, John Zorn, Derek Bailey, Lol Coxhill, Barry Guy, Joachim Kuhn, Alexander von Schlippenbach.


Anupriya  –  Violine
Anupriya wird als eine der vielversprechendsten und hervorragendsten klassischen Geigerinnen in Indien geschätzt. Sie entwickelte einen einzigartigen, individuellen Stilt, indem sie die vokale Technik des indischen Gesanges – gennannt „Gayaki“ – und rhythmische Muster derInstrumentalmusik – gennant „Tantarakari“-  vermischt  und zwar in einer Art und Weise der Technik, wie sie nich vont vielen Violonisten auf dem Subkontinent beherrscht wird.
In den Kritiken wird sie beschrieben als :  „ .. sie hat einen scharfes  ästhetisches Empfinden, gepaart mit einer fehlerlosen Bogentechnik.“
Des weiteren verbindet ihre Musik die Tradition der Sarangi und der Violine und wurde auch sehr bekannt für ihre subtilen Nuancen, die sie mit viel Fantasie in ihre Musik einfließen läßt. Ihr Spiel auf der Violine wird geadelt durch eine besondere emotionale Tiefe.

RAMON LOPEZ , Schlagzeuger, Perkussionist, Komponist
In Alicante beginnt er zunächst autodidaktisch mit dem Schlagzeugspiel; im Januar 1985 zieht er 24 – jährig nach Paris, um seine Ausbildung fortzusetzen und sich ab jetzt ausschließlich der Musik zu widmen. Er wird Dozent am Institute for Artistic and Cultural Perception d’Alan Silva und schließt sich immer mehr der experimentellen Szene Frankreichs an.

Gleichzeitig interessiert er sich für indische Musik und nimmt Unterricht im Tabla-Spiel bei Krishna Govinda K.C. Derzeit ist er Schüler von Subhankar Banerjee und gibt selbst Unterricht in indischer Musik am Konservatorium von Paris.
Seine erste Veröffentlichung unter eigenem Namen, ein Schlagzeug-Solo-Album, erscheint 1997 bei dem britischen Label Leo. Neben Jazz und indischer Musik zieht ihn besonders noch ein weiteres Genre an: der Flamenco. In diesem Bereich hat Lopez bisher mit Größen wie Carmen Linares, Esperanza Fernández, Inés Bacán, Gerardo Núñez, Rafael de Utrera, Chano Domínguez zusammengearbeitet. Ramon Lopez ist ein untypischer Perkussionist. Er ist ein Musiker, der viele verschiedene Traditionen beherrscht. Auch hat er eine besondere Vorliebe dafür, mit Künstlern anderer Disziplinen zusammenzuarbeiten, mit Schauspielern, Choreographen oder bildenden Künstlern. Er ist heute einer der respektiertesten europäischen Musiker im Bereich des zeitgenössischen Jazz und der improvisierten Musik. Mit folgenden und vielen weiteren Musikern der Jazz Avantgarde hat er gemeinsam Bühnen wie auch im Studio gestanden: Beñat Achiary, Majid Bekkas, Anthony Coleman, Agustí Fernández, Glenn Ferris,, Joe Fonda, Barry Guy, Charles Gayle, Daniel Humair, Howard Johnson, Joachim Kühn, Roscoe Mitchell, Joe Morris, Ivo Perelman, Enrico Rava, Alan Silva, Archie Shepp, John Surman, Claude Tchamitchian, Mal Waldron, Christine Wodrascka.

Termine

morgen um 15:00

VILLAR21 | Eröffnung = 1. Tag | Villa For Forest

Villa For Forest (Am Ring), Viktringer Ring 21, Klagenfurt Das neue Ausstellungsformat villar2I fördert junge Künstler:innen in der Villa am Ring 2I in Klagenfurt am Wörthersee.
Kuratiert und realisiert wird es vom KunstkollektivRW in Kooperation mit dem Verein Innenhofkultur.
Öffnungszeiten:
Jeweils am Freitag von 16 bis 18 Uhr
Und an Samstagen von 11 bis 13 Uhr, sowie von 15 bis 18 Uhr
Oder nach telefonischer Vereinbarung (0660 2303282, 0650 5896325)
Das Ausstellungsende wird erst bekanntgegeben.
Supported by FOR FOREST - the voice for trees
am Fr, 18.06.2021 um 19:00

Nabil (Alfred Goubran) & Primus Sitter: M’zungu Blues – Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, Klagenfurt "… zwei genreüberschreitende Alleskönner, die zwischen dem Blues von Blind Willie Johnson und Howlin’ Wolf, den Songs von Bob Dylan, eigenständiger Lyrik und zeitgenössischen Klängen von Jack Walrath, Ingrid Jensen, dem Upper Austrian Jazz Orchester und George Garzone keine natürlichen Grenzen erkennen und sich daher respektvoll von all diesen Quellen (und weiteren) unbekümmert inspirieren lassen.
(Axel Melhardt, Jazzland, Wien)“
Eintritt: € 15 | StudentInnen und alle unter 18 Jahren € 8
Supported by FOR FOREST - the voice for trees