To Be A House > Maison Médéenne (work in progress), 2021

Datum: Di, 24.08.2021 um 19:00
Veranstalter: Kunstraum Villach, Kulturprojekte Russegger und Verein Innenhofkultur
Ort: Villa For Forest (Am Ring), Viktringer Ring 21, Klagenfurt

Für das vom Kunst Raum Villach und Kulturprojekte Russegger kuratierte Ausstellungsprojekt #gold #medea #matrix entwickelte die Künstlerin Isabel Belherdis in der „Villa For Forest“, dem einstigen Wohnsitz des Schweizer Großindustriellen Philipp Knoch, eine ortsspezifische Performance, die Elemente des Medea-Mythos’ mit dem von der Künstlerin erspürten Geist des Hauses verwebt. Den Angelpunkt des Geschehens stellt ein seit jeher im Gebäude befindliches geheimnisvolles Leuchtobjekt – das „Lüsterweibchen“ – dar.

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Für das vom Kunst Raum Villach und Kulturprojekte Russegger kuratierte Ausstellungsprojekt #gold #medea #matrix entwickelte die Künstlerin Isabel Belherdis in der „Villa For Forest“, dem einstigen Wohnsitz des Schweizer Großindustriellen Philipp Knoch, eine ortsspezifische Performance, die Elemente des Medea-Mythos’ mit dem von der Künstlerin erspürten Geist des Hauses verwebt. Den Angelpunkt des Geschehens stellt ein seit jeher im Gebäude befindliches geheimnisvolles Leuchtobjekt – das „Lüsterweibchen“ – dar.

To Be A House > Maison Médéenne (work in progress), 2021

ist die Weiterentwicklung der für das Künstlerhaus Wien konzipierten Installation To Be A House innerhalb einer Acryglaskubatur.

Dieser durchsichtige „Raum im Raum“ ist Skulptur, Bühne und Ausstellungsvitrine von Performance-Spuren. Er definiert nicht nur das Volumen von exakt einem Kubikmeter, sondern verweist auch auf unser Körpergefühl als solches: Denn nicht nur leben wir in und bewegen wir uns durch Räume, wir sind auch selbst Raum, indem wir unseren Körper „bewohnen“ und kreieren Raum – durch unsere Bewegungen. So bleiben auch innerhalb der Performance die Besucher nicht statisch an einem Platz, sondern folgen dem Weg der Performerin, um gemeinsam mit ihr den Raum aufzuladen und zu stimmen.

Eine installative Raumveränderung bilden die Werkserien Gynaikeíos Kósmos , 2021 und Risky Scarfs, 2021; Klangcollagen (aus Song of the Sirene, 2021  und  To Be A House Audio-in-progress, 2021) interpretieren die zahlreichen Erzählebenen der künstlerischen Intervention und formen so eine „Stimme“ des Gebäudes, die eine Verbindung zum Inneren der Besuchenden schaffen soll.

Im Untergeschoss schließen die Videoarbeiten retour du son, 2015 und Eiland, 2020 an die bestehende Ausstellung der Reihe VILLAR21 an. Die Arbeiten sind vom 21. August bis 21. September in der Villa zu sehen.

„Ausgangspunkt meiner „work in progress“ – Performances und Installationen ist der Gedanke, die Besucher/das Publikum entweder bereits im Prozess des „Gärens“ eines Entwurfes – wie dies im Künstlerhaus Wien der Fall war – teilhaben zu lassen oder – wie nun in der Villa For Forest – das Publikum in einen Prozess des – räumlichen – Fortschreitens zu bringen, der womöglich auch die Gedanken in Bewegung bringt.“ Isabel Belherdis

Termine

am Do, 30.03.2023 um 20:00

Wegschauen gilt nicht! – Klaus Karlbauers multimedialer Demokratie-Chor! – Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, Klagenfurt

Erste öffentliche Präsentation des Siegerprojektes des 2. Calls der Kärntner Kulturstiftung am Donnerstag, den 30. März 2023 um 20 Uhr in der Villa For Forest.


Kunst & Demokratie – Was haben sie gemeinsam? Sie sind bedroht! Wen kümmert’s? Der Komponist/ Multimediakünstler Klaus Karlbauer sieht und hört sich um, begegnet jungen Menschen, um gemeinsam einen Kunst & Demokratie-Status zu erarbeiten. Multimedial in Bild, Sound, Text, Performance. Die Vielfalt, die Vielstimmigkeit, das Widersprüchliche, ja auch das Dissonante werden sichtbar, hörbar und erlebbar gemacht. Ein Chor der Diversität ohne die Harmonie-Seligkeit der ehrwürdigen Kärntner Chortradition.
Nach seiner jüngsten Arbeit „Die Anderen“ in der Burgkapelle des MMKK arbeitet Klaus Karlbauer wiederum mit Gegenwart, holt die Kunst vom elitären Podest und geht zu den Menschen hin:
„Dieses Projekt ist als offener Prozess gedacht, wir lassen uns selbst von den Ergebnissen überraschen“ (Klaus Karlbauer)