Missing Dog Head – 20.00

Datum: Di, 19.03.2013
Veranstalter: Verein Innenhofkultur
Ort: raj, Badgasse 7, 9020 Klagenfurt

Martin Philadelphy - Guitar, Vocals

Chris Janka - Bass

Gustavo Costa - Drums and Toys

Eintritt: € 10 | 8 | 5

Martin Philadelphy // Guitar
Chris Janka // Guitar
Gustavo Costa // Drums

Delphy Rekords – Der 025

DIE NÖTIGE KOPFLOSIGKEIT IN DER IMPROVISATION

Einer japanische Legende zufolge verwandelte sich durch das Abtrennen des Kopfes eines Hundes, dessen
Geist zu einem Inugami, einem Hundegott. Er ist ein mächtiger und schützender Begleiter, der Besitz von
Menschen ergreifen kann, dabei aber doch immer unabhängig bleibt.
In kompromissloser Zurückhaltung und magischer Besessenheit arbeiten Missing Dog Head stetig
daran, den Kopf zu ‚verlieren‘ um intuitiv frei sein zu können. Sie lassen „Inugami” zur Seele ihres Debut
Albums werden. Dabei beschreiten und überschreiten Missing Dog Head die Grenzen weit über die
klangmalerische Improvisation hinaus.
Eine Musikalische Sprache die Spiritualität in allen Facetten, von Blues und Rock bishin zu Jazz enthält,
dabei aber dem klassischen Jazz-Rock gekonnt aus dem Weg geht. „Inugami“ ist die rücksichtslos sensible
Hingabe zwischen charmanten Cocktailbar Gefühlen und industrial Noise-Punk-Rock.

2006 gründete der österreichische Komponist, Gitarrist und Songwriter Martin Philadelphy das
Improvisationsprojekt Missing Dog Head mit dem portugisischen Drummer Gustavo Costa und dem
österreichischen Klangkünstler Chris Janka.
Im Sommer 2006 und 2008 tourten sie mit ihrem ersten Bootleg-Album „Ling-Ling“ erfolgreich durch
Portugal und Österreich. Im Herbst 2010 entstanden die Aufnahmen zu dem bis Dato lang austehendem
Debut-Album „Inugami“ von Missing Dog Head.

Der aus Tirol stammende Martin Philadelphy zählt zu den vielseitigsten Musikern Österreichs, ist Autodidakt,
hat 25 Alben veröffentlicht, bei unzähligen Projekten mitgewirkt, und spielte bzw. arbeitet mit u.a. Tom Abbs,
Georg Breinschmid, Didi Bruckmayer, Jeremy Carlstadt, Christoph Dienz, Electric Indigo, Pavel Fajt, Andi
Haller, Didier Hampl, Franz Hautzinger, I-Wolf, Claudius Jelinek, Viktor Jones, Christopher Just, Didi Kern, Josef
Klammer, Jane LeCroy, Lukas Ligeti, Evan Lipson, Geoff Mann, Christian Martinek, Wolfgang Mitterer, Phillip
Quehenberger, Marc Ribot, Karl Ritter, Burkhard Stangl, David Wasik, Mia Zabelka…zusammen.

Gustavo Costa studierte Drums, classical und contemporary Percussion, Music Technology,
Sonology und Composition. Er betreibt sein eigenes Experimental-Noise Label „Bor Land“, ist Dozent am
Musikkonservatorium in Porto und spielte bzw. arbeitet mit u.a. John Zorn, Damo Suzuki, Steve Mackay, Genocide,
Tres Tristes Tigres, Stealing Orchestra, Alfred 23 Harth, Carlos Zíngaro, Barbez, Rafael Toral, Stephano Giust,
Madame Pi, Mecanosphere, Drumming, Motornoise, Sikhara, Soopa…zusammen.

Chris Janka ist Gitarrist, Komponist, Performancekünstler und betreibt ein eigenes Tonstudio in Wien Neubau. Er
spielt in Projekten wie Beiwagen, Roh, Blendwerk, Trafo und 6to6 String Dezibel.

http://www.philadelphy.at/projects/missing-dog-head/

Termine

am Do, 30.03.2023 um 20:00

Wegschauen gilt nicht! – Klaus Karlbauers multimedialer Demokratie-Chor! – Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, Klagenfurt

Erste öffentliche Präsentation des Siegerprojektes des 2. Calls der Kärntner Kulturstiftung am Donnerstag, den 30. März 2023 um 20 Uhr in der Villa For Forest.


Kunst & Demokratie – Was haben sie gemeinsam? Sie sind bedroht! Wen kümmert’s? Der Komponist/ Multimediakünstler Klaus Karlbauer sieht und hört sich um, begegnet jungen Menschen, um gemeinsam einen Kunst & Demokratie-Status zu erarbeiten. Multimedial in Bild, Sound, Text, Performance. Die Vielfalt, die Vielstimmigkeit, das Widersprüchliche, ja auch das Dissonante werden sichtbar, hörbar und erlebbar gemacht. Ein Chor der Diversität ohne die Harmonie-Seligkeit der ehrwürdigen Kärntner Chortradition.
Nach seiner jüngsten Arbeit „Die Anderen“ in der Burgkapelle des MMKK arbeitet Klaus Karlbauer wiederum mit Gegenwart, holt die Kunst vom elitären Podest und geht zu den Menschen hin:
„Dieses Projekt ist als offener Prozess gedacht, wir lassen uns selbst von den Ergebnissen überraschen“ (Klaus Karlbauer)