MIKLIN-KAENZIG-HART – 20 Uhr

Datum: Mo, 03.05.2010
Veranstalter: Verein Innenhofkultur
Ort: raj, Badgasse 7, 9020 Klagenfurt

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Eintritt: 15 | 12 | 8

KARLHEINZ
MIKLIN – reeds
HEIRI KÄNZIG – bass
BILLY HART – drums

Nun sind
es schon zwanzig Jahre, dass  der
österreichische Saxophonist Karlheinz Miklin und die amerikanische
Schlagzeuglegende Billy Hart regelmäßig zusammen arbeiten, bisher

mit Ron
McClure am Bass und lange Zeit auch im Quartett mit Fritz Pauer.

Vier CD,
unzählige Rundfunkmitschnitte und Auftritte in Österreich, Italien,
Deutschland,

Belgien,
den Niederlanden und der Schweiz wie auch in den USA dokumentieren den

Erfolg
dieser Formation.

 

Beim
Festival/Workshop in Saulkrasti an der Ostsee in Lettland im Sommer 2008

kam es
zum ersten Zusammentreffen mit Heiri Känzig, was sofort funktionierte.

Miklin
und Känzig kennen einander seit den ersten Anfängen des Schweizer Bassisten vor

dreißig
Jahren, haben aber kaum je miteinander gespielt, was 2009 auf einer

ausgedehnten
Tour kräftig nachgeholt wurde.

 

Karlheinz
MIKLIN  pflegt die
Spielweise ohne Harmonieinstrument mit seinem Trio ja schon

seit
langer Zeit. So veröffentlichte er gerade mit  „family affair“ 
den neunten Tonträger zum dreißigsten Geburtstag dieser österreichischen
Jazzinstitution, bei der im Laufe der Zeit auch Persönlichkeiten wie Albert
Mangelsdorff, Art Farmer, Sheila Jordan, Mark Murphy oder Enrico Rava  gastiert haben. Die Verleihung des
renommierten „Karl-Böhm-Interpretationspreises“

 des Landes Steiermark als erstem
Jazzmusiker dokumentiert erneut die außerordentliche

Anerkennung
des Saxophonisten auch im heimischen Kulturleben.

 

Heiri KÄNZIG  war ein Musiker der ersten Stunde des
„Vienna Art Orchesters“, dem er lange Zeit angehörte. Bereits in sehr jungen
Jahren war er auch Mitglied der österreichischen Gruppe des großen Art Farmer
wie auch – stilistisch sehr unterschiedlich – der Gruppe „Depart“ mit Harry
Sokal und Jojo Mayer, die gerade ein sehr erfolgreiches Comeback feiert. Später
fand er seinen Platz in der Schweiz und Frankreich, wo er seinen Rang als einer
der wichtigen europäischen Bassisten in der Zusammenarbeit mit Größen wie Betty
Carter, Bob Mintzer, John Scofield, Kenny Wheeler oder den Swiss All Stars
festigte, wie er auch immer mehr als sehr eigenständiger Komponist hervortritt.

 

Billy HART gehört sicherlich zu einer Handvoll der
wichtigsten und meistbeschäftigten Rhythmiker der Szene mit weit über sechshundert
Veröffentlichungen. Die Liste der Aufnahmen dieses Großmeisters zählt zu den
umfangreichsten und qualitätsvollsten des gesamten Jazz und umfasst allergrößte
Namen wie Miles Davis, Herbie Hancock, McCoy Tyner, Wayne Shorter oder Stan
Getz, um nur einige wenige zu nennen. In letzter Zeit ist Billy aber auch als
Bandleader immer präsenter, CDs mit 
renommierten Sidemen wie dem Saxophonisten Mark Turner und dem Pianisten
Ethan Iverson („Bad Plus“) oder im Trio für das europäische Label ENJA
dokumentieren diese neue Qualität im Schaffen des Drummers.
Drei „erwachsene“  Musiker, die auf große Erfahrung bauen können, aber noch
immer neugierig und auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen sind. Persönliche
Beziehung und musikalisches Verständnis bilden die Basis für die
Zusammenarbeit; wie auch das Privileg, niemandem mehr etwas beweisen zu
müssen…

Pressespiegel:
Miklin
schöpft nicht nur äußerst flexibel, geschmackssicher aus dem breiten Material-

fundus
des Jazz, er benützt diesen im harmonisch entgrenzten Kontext des Saxophontrios
als Ausgangsbasis für klischeefreie Gedankengänge von sinnlicher Originalität.
„Jazz Podium“ 


 …schöpfen
aus dem reichen Fundus der Miklinschen Kompositionen, die den jazzigen Horizont
mit freejazzigem, monkischem und zum Abschluss inspiriert dargebrachtem
Standardrepertoire zum Erglühen bringt.

„Jazzzeit“

 

…zeigt
erneut, dass sich Treue zum Working – Group – Gedanken bezahlt macht.

Homogen
und elastisch skizziert Miklin pittoreske Klanglandschaften.

„Der Standard“

 


Hier sind
drei geniale Musiker am Werk, die einander in- und auswendig kennen. Es fehlt
an nichts, schon gar nicht an einem Harmonieinstrument.

„Concerto“ 


Auffällig
ist der Dialog mit dem Free Jazz samt seinen Folgen und die Distanz zum Bebop.
Alles swingt ohne Behinderung bis zu bester Befindlichkeit, unbegrenzter
Wechsel und bewundernswerte Wirkungen inbegriffen. Kompliment!

„Oberösterreichische Nachrichten“

 


Das Spiel der Drei scheint von elementaren Naturkräften
gelenkt. In den langen Intros zu den einzelnen Kompositionen werden ausgedehnte
Klangerkundigungen unternommen, Räume tiefer Spiritualität eröffnet.

„RheinPfalz“ (Deutschland)

Diskographie: 

„In Between“ 
Karlheinz Miklin – Ron McClure – Billy Hart  (EX 672-2) 

„From Here To There“  Karlheinz Miklin – Ron McClure – Billy
Hart  (TCB 22172)

 

„Decisions“  Karlheinz Miklin Quartet  (SOS J-008) 

„Looking Back“  Karlheinz Miklin   (SOS J-006)

ORF – Radio Steiermark 25. 05. 2009, 22:05 Uhr – Live recording Jazzkeller Leibnitz

Kontakt: Karlheinz Miklin, Annaweg
12, A-8020 GRAZ

Tel. +43 316 5860712, Fax +43 316
5860714, Mob. +43 650 2000321

karlheinz.miklin@aon.at       

Termine

morgen um 15:00

VILLAR21 | Eröffnung = 1. Tag | Villa For Forest

Villa For Forest (Am Ring), Viktringer Ring 21, Klagenfurt Das neue Ausstellungsformat villar2I fördert junge Künstler:innen in der Villa am Ring 2I in Klagenfurt am Wörthersee.
Kuratiert und realisiert wird es vom KunstkollektivRW in Kooperation mit dem Verein Innenhofkultur.
Öffnungszeiten:
Jeweils am Freitag von 16 bis 18 Uhr
Und an Samstagen von 11 bis 13 Uhr, sowie von 15 bis 18 Uhr
Oder nach telefonischer Vereinbarung (0660 2303282, 0650 5896325)
Das Ausstellungsende wird erst bekanntgegeben.
Supported by FOR FOREST - the voice for trees
am Fr, 18.06.2021 um 19:00

Nabil (Alfred Goubran) & Primus Sitter: M’zungu Blues – Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, Klagenfurt "… zwei genreüberschreitende Alleskönner, die zwischen dem Blues von Blind Willie Johnson und Howlin’ Wolf, den Songs von Bob Dylan, eigenständiger Lyrik und zeitgenössischen Klängen von Jack Walrath, Ingrid Jensen, dem Upper Austrian Jazz Orchester und George Garzone keine natürlichen Grenzen erkennen und sich daher respektvoll von all diesen Quellen (und weiteren) unbekümmert inspirieren lassen.
(Axel Melhardt, Jazzland, Wien)“
Eintritt: € 15 | StudentInnen und alle unter 18 Jahren € 8
Supported by FOR FOREST - the voice for trees