MIGRATION_paed conca

Datum: Fr, 21.04.2006
Veranstalter: Verein Innenhofkultur
Ort: cik@künstlerhaus.klagenfurt

Paed Conca_Bass, Klarinette, Elektronik, Komposition
Michael Thieke_Klarinette, Altoklarinette, Elektronik
Frank Crijns_Gitarre, Elektronik
Fabrizio Spera_Schlagzeug, Elektronik

Zuerst waren es Stummfilme aus den 20er-Jahren (der Mann mit der Kamera von Oziga Vertov aus dem Jahre 1929, Nosferatu von F.W. Murnau aus dem Jahre 1922,.die Mutter von Vsevolod Pudovkin aus dem Jahre 1926) die Paed Conca für das Kino in der berner Reitschule vertonte. Letztes Jahr diente ihm Archivmaterial zum Bau der berner Lorrainebrücke, 1927 fertiggestellt, als Kompositionsvorlage und diesen Januar hat er die Komposition „Migraton“, für die der Filmemacher Giorgio Andreoli und Paed Conca das Bildmaterial zusammengestellt haben, aufgeführt. Die Komposition, eine Auftragsarbeit für das Amt für Kultur, wurde von Paed Conca im letzten Jahr geschrieben. Das Bildmaterial setzt sich mit der Thematik Migration auseinander und ist eine chronologische Collage aus Dokumentarfilmmaterial und Spielfilmsequenzen. Beachtung verdient die Tatsache, dass die Montage des Filmmaterials und der Kompositionsvorgang Hand in Hand liefen. Das Resultat ist also keine herkömmliche Filmvertonung. Bei „Migraton“ ist die Musik gleich wichtig wie das Bild.

MIGRATION
Film- und Bilddokumentation mit musikalischer live-Begleitung

Komposition „MIGRATON“ von Paed Conca

Die Musiker:
Michael Thieke, Frank Crijns, Frabrizio Spera, Paed Conca

Folgende Film- und Bilddokumente werden verwendet:
„Triumph of Iron“, Mano Khalil, CH 1998
„Die letzte Chance“, Leopold Lindtberg, CH 19944/45
„Das Boot ist voll“, Markus Imhof, CH 1980
„Lamerica“, Gianni Amelio, I 1994
„Tarifa Traffic“, Joakim Demmer, CH/D 2003
„Fluchtland“, M. Hadorn, M. Barmettler, G. Andreoli
„Abreise der Italiener in die Ferien“ unbekannt, 1960
„Der Lange Abschied“, Fotografien, Dieter Bachmann, Limmat Verlag, Zürich 2003

Migration – Migraton
Paed Conca & Giorgio Andreoli, 2005

PAED CONCA
Bass, Klarinette, Cello, etc.
Komponist und Improvisator
Geboren am 26.07.1967 in Bern.
Bis 1987 Gitarren, Klavier, und Gesangsunterricht sowie Komposition und Notenlehre bei diversen LehrerInnen in Bern.
Ab 1985 Autodidakt an Bass, Klarinette und Cello.
Mitstreiter bei SO NICHT mit Dani Lieder von Alboth!
Gründer des Duos OTOLITHEN mit Dirk Bruinsma
Spielt und Komponiert beim BLAST-Quartett mit Dirk Bruinsma, Frank Crijns und Fabrizio Spera, beim BLAST-Sextett mit Christophe Schweizer und Jana Mischenia, bei BLAST mit dem SPECTRA-ENSEMBLE, was ein belgisches Kammerorchester ist und bem BLAST-Sextett mit Saadet Türkötz und Martin Schütz oder Hans Koch
Gründer von LITHE HED mit dem D.J. Kev the Head und Dirk Bruinsma
Gründungsmitglied von
BEST BEFORE, einem Trio mit Bruno Meillier and Dominique Lentin
Spielt auch unter dem Künstlernamen CLEEE solo
Gründer des CLEEE-SEPTETTS mit Martin Schütz, Patricia Wydmer, Madleine Bischof, Margrit Rieben, Thomas K.J.Meier and Dirk Bruinsma
Mitbegründer von TSUKI einem Trio mit Margrit Rieben und Hans Koch. Dieses Trio wird manchmal auch mit der Japanischen Pianistin Yoko Miura ergänzt
Mitbegründer von LEFTHEAD mit Edward Capel und D.J. Kid Sundance.
Paed Conca hat Theater und Film sowie Orchestermusik komponiert
1998 komponierte er zusammen mit Bruno Meillier die Musik für das Bühnenstück „kein Monument für Gudrun Ensslin“ das im Stadttheater von Saint Etienne aufgeführt wurde
1997 bis 2003 diverse Vertonungen von Stummfilmen: Der Mann mit der Kamera von Oziga Vertov aus dem Jahre 1929, Nosferatu von F.W. Murnau aus dem Jahre 1922,.die Mutter von Vsevolod Pudovkin aus dem Jahre 1926, eine Zusammenstellung von Archivmaterial zum Bau der berner Lorrainebrücke und im Januar 2005 eine Zusammenstellung von Archiv und Spielfilmmaterial zum Thema Migration.
2003 komponierte er mit Margrit Rieben zusammen die Musik zu der „Übermut“ Performance des ÖFF-ÖFF Theaters im noch nicht fertiggestellten Paul Klee Museum
2003 komponierte er als Auftragsarbeit für das November-Music-Festival zusammen mit Dirk Bruinsma und Frank Crijns für das BLAST- Quartett und das SPECTRA – ENSAMBLE
2004 komponierte er die als Auftragsarbeit für das Kino ind der Reitschule in Bern und in Zusammenarbeit mit dem berner Filmemacher Giorgio Andreoli das Stück „MIGRATON“, eine Komposition die mit Bildmaterial aus diversen Spiel und Dokumentarfilm zum Thema Migration unterlegt wird
Als improvisierender Musiker hat er mit MusikerInnen wie Bart Maris, Ottomo Yoshide, Noeel Akchote, Matt Wand, Jason Kahn, Koji Asano, Bruno Meillier, Jim Meneses, Stephan Wittwer, Steve Buchanan, Dorothea Schürch, Kato Hideki, Werner Lüdi, Michael Wertmüller, Kido Natsuki, Masashi Kitamura, Katsui Yuji, Margrit Rieben, Yoko Miura, Hans Koch, Martin Schütz, John Edwards, Sabina Meyer und anderen vielen anderen zusammengespielt
Er hat Tourneen in ganz Europa, der Russische Föderation und in Japan gespielt.
Festivals: Untiteld Festival in Den Bosch (NL), Kykart Festival in St. Petersburg, Audio Art Festival in Krakau, Reve de Gier Festival in Frankreich, Rumor Festival in Utrecht (NL), Novembermusic in Gent (B), Hertogenbosch (NL) und Essen (D), Music Inovatrice in Saint Etienne und viele mehr
selected discographie: -CLEEE: 12 laecherliche Geschichten ’93 (junk rec.)
die Macht der Angst ’94 (junk rec.)
hello,hello, hello, ’97 (amf rec.)
schwarze Sternenlieder ’98 (Pantheistic rec.)
Low ’03 (cleme records)
SO NICHT: boop ’97 (junk rec.)
BLAST: A Sophisticated Face ’99 (Cuneiform rec.)
Altrastrata ’02 (ReR Megacorp)
-OTOLITHEN: Otolithen ’95 (amf rec.)
S.O.D. ’97 (Cuneiform rec.)
3ed ’03 (cleme records)
BEST BEFORE: 04/04/44 ’02 (NM 213)

Termine

am So, 02.06.2024 um 17:00

EXTRA DRY – Ein musikalisch-kulinarisches Ereignis | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, Klagenfurt EXTRA DRY – Musik
verbindet europäische Musiktradition mit der Kunst der Improvisation.
– ist Vielstimmigkeit ohne Sentiment – armenisch, kärntnerisch, slowenisch, notiert und imaginiert – da Capo al Coda.
– macht Noten mit Köpfen und spielt Musik mit Zwischentönen.
Spontaneität, Spielwitz, Emotionalität und Virtuosität sind die musikalischen Markenzeichen des Trios.
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EXTRA DRY – Kulinarik
Armenische Familie Asatrian (Schaschlik, Beilagen, Süßes)
Eintritt: 50,– (Musik | Getränk | Grill-Buffet)
Kartenreservierungen & Onlinekauf:
office@innenhofkultur.at | www.innenhofkultur.at | Telefon | SMS
am Mo, 03.06.2024 um 20:00

Das bin ich also | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Anlässlich des 100. Todestags des Schriftstellers Franz Kafka widmet sich Theater Artis der Bearbeitung Kafkas Tagebücher für die Bühne im Rahmen einer performativ-musikalischen Lesung.
Durch die sorgfältig ausgewählten Texte bekommt man einen neuen Einblick in Kafkas Denken und Schreiben. Seine Tagebucheinträge werden nicht nur gelesen. Vielmehr werden mittels Musik und Inszenierung Stimmungen und Atmosphären erzeugt.

„25. Dezember Elend, elend und doch gut gemeint. Es ist ja Mitternacht, aber das ist, da ich sehr gut ausgeschlafen bin, nur insoferne Entschuldigung als ich bei Tag überhaupt nichts geschrieben hätte. Die angezündete Glühlampe, die stille Wohnung, das Dunkel draußen, die letzten Augenblicke des Wachseins sie geben mir das Recht zu schreiben und sei es auch das Elendste. Und dieses Recht benütze ich eilig.
Das bin ich also.”

Kartenkauf online über kaernten.live/theater-artis oder via E-Mail karten.artis@gmx.at
regulär 17€/ermäßigt 12€ (für Schüler*innen, Student*innen., Auszubildende)

Konzept und Regie: Michael Watzenig
Lesung und Performance: Robert Grießner
Musik und Komposition: Sebastian Weiss
am Mi, 05.06.2024 um 20:00

SAXNIGHT | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Das Saxofon spielt in der Geschichte des Jazz eine wichtige Rolle. Es waren immer wieder Saxofonisten die als Protagonisten und Erneuerer dieser Musikrichtung in Erscheinung traten.
Lester Young, Charlie Parker, John Coltrane, Sonny Rollins, Wayne Shorter sind nur einige Persönlichkeiten deren Schaffen bis heute present ist.
Auf den Spuren dieser „Giants“ im Jazz bewegen sich die Studierenden des Hauptfaches Jazz Saxofon an der GMPU unter der Leitung von Michael Erian.
Es spielen:
Katharina Schwab (alt sax, bari sax)
Manca Krivec (ten sax)
Filip Majcen (ten sax)
Raffael Ortner (alt sax)
Gregor Skaza (alt sax)
Stefan Koller (alt sax)
Julian Schunter (alt sax)
Michael Erian (ten sax)

Rhythmusgruppe:
Laka Spehar (p)
Urban Cedelnik (b)
David Ambrosch (dr)

Eintritt: Freiwillige Spende!
am Do, 06.06.2024 um 20:00

Das bin ich also | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Anlässlich des 100. Todestags des Schriftstellers Franz Kafka widmet sich Theater Artis der Bearbeitung Kafkas Tagebücher für die Bühne im Rahmen einer performativ-musikalischen Lesung.
Durch die sorgfältig ausgewählten Texte bekommt man einen neuen Einblick in Kafkas Denken und Schreiben. Seine Tagebucheinträge werden nicht nur gelesen. Vielmehr werden mittels Musik und Inszenierung Stimmungen und Atmosphären erzeugt.

„25. Dezember Elend, elend und doch gut gemeint. Es ist ja Mitternacht, aber das ist, da ich sehr gut ausgeschlafen bin, nur insoferne Entschuldigung als ich bei Tag überhaupt nichts geschrieben hätte. Die angezündete Glühlampe, die stille Wohnung, das Dunkel draußen, die letzten Augenblicke des Wachseins sie geben mir das Recht zu schreiben und sei es auch das Elendste. Und dieses Recht benütze ich eilig.
Das bin ich also.”

Kartenkauf online über kaernten.live/theater-artis oder via E-Mail karten.artis@gmx.at
regulär 17€/ermäßigt 12€ (für Schüler*innen, Student*innen., Auszubildende)

Konzept und Regie: Michael Watzenig
Lesung und Performance: Robert Grießner
Musik und Komposition: Sebastian Weiss
am Fr, 14.06.2024 um 20:00

Das bin ich also | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Anlässlich des 100. Todestags des Schriftstellers Franz Kafka widmet sich Theater Artis der Bearbeitung Kafkas Tagebücher für die Bühne im Rahmen einer performativ-musikalischen Lesung.
Durch die sorgfältig ausgewählten Texte bekommt man einen neuen Einblick in Kafkas Denken und Schreiben. Seine Tagebucheinträge werden nicht nur gelesen. Vielmehr werden mittels Musik und Inszenierung Stimmungen und Atmosphären erzeugt.

„25. Dezember Elend, elend und doch gut gemeint. Es ist ja Mitternacht, aber das ist, da ich sehr gut ausgeschlafen bin, nur insoferne Entschuldigung als ich bei Tag überhaupt nichts geschrieben hätte. Die angezündete Glühlampe, die stille Wohnung, das Dunkel draußen, die letzten Augenblicke des Wachseins sie geben mir das Recht zu schreiben und sei es auch das Elendste. Und dieses Recht benütze ich eilig.
Das bin ich also.”

Kartenkauf online über kaernten.live/theater-artis oder via E-Mail karten.artis@gmx.at
regulär 17€/ermäßigt 12€ (für Schüler*innen, Student*innen., Auszubildende)

Konzept und Regie: Michael Watzenig
Lesung und Performance: Robert Grießner
Musik und Komposition: Sebastian Weiss