Martin Philadelphy Trio – New CD „Retrograde“ – 1. Stock

Datum: Di, 15.11.2016 um 20:00
Veranstalter: Verein Innenhofkultur
Ort: raj, Badgasse 7, Klagenfurt

Stefan Thaler (Bass)
Niki Dolp (Drums And Percussion)
Martin Philadelphy (Guitar and Vocals)
Eintritt: € 12 | 10 | SchülerInnen & StudentInnen € 5

New CD “ Retrograde“ (Delphys Rekords)
Rock/ Swing/ Jazz/ Blues
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Die neue CD „Retrograde“ spielt mit den Charismen von Elektro Farmer und Trensch um dabei einen Schritt weiter zu gehen. Mit dem Wissen heutiger Avantgardisten, mit der Leichtigkeit freier Jazzer über eine Musik die durch den Bauch wandert: Rock!! Feinst Groovende Barmusik mit Farbe für schöne, dunkle Aussichten. Zurücklehnen, Hüfte schwingen und genießen! Philadelphy singt auch!

Zum reinhören:
http://www.philadelphy.at/projects/retrograde/

Retrograde reviews:

MARTIN PHILADELPHY – Retrograde (Delphy Rekords 031; Austria) Featuring Martin Philadelphy on guitar & vocals, Philipp Moosbrugger on acoustic & electric bass and Niki Dolp on drums plus Martin Eberle on trumpet, Manu Mayr on electric bass, Fernando Paiva on percussion and Max Gaier on vocals. Last week, Austrian guitarist Martin Philadelphy and Danish drummer Kresten Osgood both came to NYC to play different gigs, together and apart, with Mr. Philadelphy leaving us a new disc to check out. Mr. Philadelphy always leaves us with a new disc or two whenever he visits, we now list some two dozen discs of his: solo, duos & trios as well. I don’t recognize the names of any of the musicians here except the Mr. Moosbrugger can be found on a previous disc from Mr. Philadelphy, a band called Elektro Farmer. “Just Thought About That” has a fine, sly post-surf like sound, with some earthy rockfish guitar from Philadelphy. “Lost My Way” has a sort of reggae/funky groove with slightly strained vocals from Martin which sound rather charming, as do the simmering guitar licks. “Macumba Rock” is an instrumental that reminds me of that odd blend of rock and jazz licks/tones that Neil Young or Carlos Santana draw from. Some of these songs have a swell, laid back, groove that I find most enchanting. “Templar Rode” reminds me of that Television/Yo La Tengo guitar sound that permeates those great spaghetti western soundtracks. If I didn’t know better, I’d think that one song, “She’s Our Life” came from some charming indie rock album with Martin’s voice even more enchanting than one might think. One of the things that I dig most about this disc is that although it moves in different directions, it remains quaintly creative and unpredictable. “A Serious Man” (named after that Coen Bros film perhaps?), features some rich, Marc Ribot-like guitar, tasty, bluesy and sublime. For fans of Ry Cooder or Jim Campilongo, you now have another tasty guitar-slinger to check out. – Bruce Lee Gallanter, DMG

Martin Philadelphy hat mit „Retrograde“ ein enorm innovatives Album vorgelegt, das auf spielerische Weise musikalische Ausflüge in den Blues, Swing und ins Songwriting vornimmt. Der überaus umtriebige und experimentierfreudige Gitarrist ist das, was man einen „kreativen Freigeist“ nennt. Der für seine freien musikalischen Formen bekannte Gitarrist zeigt sich in seinen neuen Stücken überraschend eingängig und geordnet.

Gemeinsam mit dem Bassisten Philipp Moosbrugger (Fatima Spar), dem Schlagzeuger Niki Dolp und weiteren Gästen wie Max Geier (5/8erl in Ehr’n) Martin Eberle (Kompost3) und Manu Mayr (Kompost3) hat er ein bluesig-jazziges Surfrock-Album eingespielt, das mit einprägsamen Melodien und guten Grooves aufhorchen lässt.. Beim Konzert des Trios im RadioCafe wird auch der eine oder andere Überraschungsgast vorbeischauen.
(Radiokulturhaus)

Martin Philadelphy Retrograde (c) Martin Philadelphy
MARTIN PHILADELPHY – „RETROGRADE“
19. APRIL 2016

MARTIN PHILADELPHY erfindet sich auf seinem neuen Album „Retrograde“ (Delphy Rekords) einmal mehr ganz neu. Der für seine innovativen und stilistisch weiträumig abgesteckten Ausflüge in freie musikalische Formen bekannte Gitarrist zeigt sich in seinen neuen Nummern überraschend eingängig und geordnet. Und das auf eine wirklich spannende Art.

Viele musikalische Universen abseits des Konventionellen, die Martin Philadelphy nicht schon einmal durchwandert hat, gibt es vermutlich nicht mehr. Der überaus umtriebige und experimentierfreudige Gitarrist ist genau das, was man einen „kreativen Freigeist“ nennt. In stilistischen Fragen vollkommen ungebunden, in seinem Tun stets losgelöst von allem klassisch Definierten und unentwegt auf der Suche nach neuen Herausforderungen fasst der gebürtige Tiroler sein musikalisches Spektrum um einiges weiter als viele andere seiner Kolleginnen und Kollegen. Sozialisiert im (Free-)Jazz hat ihn sein Weg mittlerweile bereits in fast jedes Genre hingeführt, in den Rock, den Pop, Noise, in die Elektronik und sonst wohin. Zu seinem unverkennbaren Markenzeichen ist über die Jahre hinweg vor allem seine sehr eigenwillige, zu allen Seiten hin offene und avantgardistisch angehauchte musikalische Sprache geworden. Besonders seine letzten Veröffentlichungen zeugen von einem starken Hang zu den freien und im Ton sehr schräg und wechselhaft erklingenden Musikformen.

EIN VIELSCHICHTIGER UND SPANNENDER SOUND ZWISCHEN JAZZ, ROCK UND BLUES

Umso mehr überrascht Martin Philadelphy nun mit seinem neuen Output „Retrograde“. Es geht für seine Verhältnisse überraschend eingängig, entspannt und smooth zur Sache. In gewisser Weise streift der Gitarrist in manchen Momenten sogar an das Songformat an. Natürlich tut der Tiroler das auf seine ganz eigene Art, aber dennoch, es sind – wie bei ihm eher seltener der Fall – klare Strukturen zu erkennen. Es sind dieses Mal sehr bluesige Geschichten mit Verbindungen zum jazzigen Surfrock und einer starken Tendenz zu einprägsamen Melodien, die er gemeinsam mit seinen beiden Mitmusikern Philipp Moosbrugger (Bass) und Niki Dolp (Schlagzeug) erzählt. Der Sound, den das Trio mithilfe prominenter Unterstützung von Max Gaier (5/8erl in Ehr‘n), Martin Eberle, Manu Mayr (beide Kompost3) und Fernando Paiva entstehen lässt, formt sich zu einem sehr vielschichtigen und stimmungsvollen Klanggebilde, in dem sich leicht melancholische Momente mit richtig lässigem Groove und waghalsigen Improvisationen auf wirklich schöne Weise abwechseln.

Martin Philadelphy wird mit „Retrograde“ seinem Ruf, einer der innovativsten Köpfe der heimischen Musikszene zu sein, einmal mehr in überzeugender Manier gerecht. Bei diesem Musiker weiß man im Vorhinein wirklich nie, was er als Nächstes vorhat. Er vermag immer wieder zu überraschen, ungewöhnliche Türen zu öffnen und andere Akzente zu setzen.
Michael Ternai (Mica, 05.2016)

Termine

morgen um 17:00

VILLAR21 | Eröffnung = 1. Tag | Villa For Forest

Villa For Forest (Am Ring), Viktringer Ring 21, Klagenfurt Das neue Ausstellungsformat villar2I fördert junge Künstler:innen in der Villa am Ring 2I in Klagenfurt am Wörthersee.
Kuratiert und realisiert wird es vom KunstkollektivRW in Kooperation mit dem Verein Innenhofkultur.
Öffnungszeiten:
Jeweils am Freitag von 16 bis 18 Uhr
Und an Samstagen von 11 bis 13 Uhr, sowie von 15 bis 18 Uhr
Oder nach telefonischer Vereinbarung (0660 2303282, 0650 5896325)
Das Ausstellungsende wird erst bekanntgegeben.
Supported by FOR FOREST - the voice for trees
am Fr, 18.06.2021 um 19:00

Nabil (Alfred Goubran) & Primus Sitter: M’zungu Blues – Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, Klagenfurt "… zwei genreüberschreitende Alleskönner, die zwischen dem Blues von Blind Willie Johnson und Howlin’ Wolf, den Songs von Bob Dylan, eigenständiger Lyrik und zeitgenössischen Klängen von Jack Walrath, Ingrid Jensen, dem Upper Austrian Jazz Orchester und George Garzone keine natürlichen Grenzen erkennen und sich daher respektvoll von all diesen Quellen (und weiteren) unbekümmert inspirieren lassen.
(Axel Melhardt, Jazzland, Wien)“
Eintritt: € 15 | StudentInnen und alle unter 18 Jahren € 8
Supported by FOR FOREST - the voice for trees