LANGE NACHT DER MUSEEN @ raj

Datum: Sa, 07.10.2017 um 18:00
Veranstalter: ORF & Verein Innenhofkultur
Ort: raj, Badgasse 7, Klagenfurt

Rachlé art & Simon Boštjan & Zlatko Kaučič & Zusammenfassung 35 Jahre IHK.
Tickets via ORF, Konzert & folgende Musik ticketfrei erlebbar.

Rachlé art @ Seh:Bühne und im 1. Stock

Die Zwillinge Daniel und Lucas Rachlé wurden 1989 in Klagenfurt geboren. Bereits seit frühester Kindheit hatte das kreative Malen und Gestalten, gefördert durch die Familie, einen hohen Stellenwert.

Resultierend aus den vorausgegangenen Jahren der künstlerischen Auseinandersetzung wurde im Jahr 2009 „Rachlé Art“ ins Leben gerufen. Der Fokus liegt in der malerischen Gestaltung und Umgestaltung von Objekten bzw. von Textilien.

Diverse Ausstellungen folgten.

Der künstlerische Ausdruck entfaltet sich in unterschiedlichsten Farbnuancen unter Verwendung von Acryl, Öl- und Pigmentfarben. Die Bandbreite der Genres bewegt sich von Graffiti und Comiczeichnung bis hin zu surrealistischer Malerei. Mit dem Gedanken, Altes mit Neuem zu kombinieren, werden unter anderem auch hochwertige Antikmöbel, bzw. deren Stoffe, per Hand bemalt. Durch diese Herangehensweise verschmilzt das Antlitz antiquarischer Möbel in einer Art symbiotischen Beziehung mit moderner Kunst.

 Möbel:
Louis- seize
Die aus dem achtzehnten Jahrhundert stammenden Möbel sind restauriert, neu bezogen und mit einer speziellen Farbe handbemalt worden.
Der Stil der Möbel ist benannt nach dem französischen König Ludwig den XVI (1774- 1792).
Der Begriff wird außer in der Architekturgeschichte vor allem für Gegenstände der           Inneneinrichtung, insbesondere einen Möbelstil verwendet. Gekennzeichnet ist der louis- seize durch die abstrakt barocken und geometrischen Formen. Die Möbel werden meist aus Hartholz oder sogar Mahagoni gefertigt.

Begleitend:

  • Boštjan Simon, Saxophon und Effekte | Zlatko Kaučič, improvisiertes drumming.
    Beide Künstler sind aus Slowenien.
    http://www.kaucic-zk.si
    https://www.facebook.com/bostjan.simon?ref=br_rs
    Zlatko Kaučič
    is a strong force in European free improvisation. He collaborated with Misha Mengelberg, Steve Lacy, Peter Brotzman, Evan Parker, Ab Baars, Phil Minton, Tobias Delius and many others. He recorded more than a 100 CD-s, founded his own music school and curates Brda Contemporary Music Festival. He will be joined by a slovenian tenor saxophonist Boštjan Simon, who works with bands like Velkro, Litošt and his own „There Be Monsters“ quartet. The duo Kaučič-Simon is focused on the interaction between two musicians, as well as the interaction between their instruments and electronics in form of effects and other devices. The result is a set of improvised melodic and rhythmical croquis, or excursions into the wild of electronics that land preferebly in a humane way.
  • Klangkollektiv um die Rachlé-Zwillinge
    https://www.facebook.com/rachleart/
  • Dokumentation 35 JAHRE VEREIN INNENHOFKULTUR (der Verein feierte im Juni 2017 an 4 verschiedenen Spielorten sein 35-jähriges Bestandsjubiläum)
    http://www.innenhofkultur.at

Termine

am Do, 30.03.2023 um 20:00

Wegschauen gilt nicht! – Klaus Karlbauers multimedialer Demokratie-Chor! – Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, Klagenfurt

Erste öffentliche Präsentation des Siegerprojektes des 2. Calls der Kärntner Kulturstiftung am Donnerstag, den 30. März 2023 um 20 Uhr in der Villa For Forest.


Kunst & Demokratie – Was haben sie gemeinsam? Sie sind bedroht! Wen kümmert’s? Der Komponist/ Multimediakünstler Klaus Karlbauer sieht und hört sich um, begegnet jungen Menschen, um gemeinsam einen Kunst & Demokratie-Status zu erarbeiten. Multimedial in Bild, Sound, Text, Performance. Die Vielfalt, die Vielstimmigkeit, das Widersprüchliche, ja auch das Dissonante werden sichtbar, hörbar und erlebbar gemacht. Ein Chor der Diversität ohne die Harmonie-Seligkeit der ehrwürdigen Kärntner Chortradition.
Nach seiner jüngsten Arbeit „Die Anderen“ in der Burgkapelle des MMKK arbeitet Klaus Karlbauer wiederum mit Gegenwart, holt die Kunst vom elitären Podest und geht zu den Menschen hin:
„Dieses Projekt ist als offener Prozess gedacht, wir lassen uns selbst von den Ergebnissen überraschen“ (Klaus Karlbauer)