LANGE NACHT DER MUSEEN im raj – Wolfgang Temmel – ab 18.00

Datum: Sa, 06.10.2012
Veranstalter: ORF
Ort: raj, Badgasse 7, 9020 Klagenfurt

19.00: Eröffnung Wolfgang Temmel - Seh:Bühne

20.00: Konzert LENINs WHEELCHAIR - CD-Präsentation (in Kooperation mit kulturraum.klagenfurt)

Danach: sicher Mark on turntables

1. Stock:
Tanja Bächlein & Jens Goldbeck: Vom Aufenthalt. Projektion / C-Prints, 2012

Wolfgang Temmel

geb. 1953, lebt
seit 1999 in Wies, Österreich, Medienkünstler.

1985-1992 mit
Fedo Ertl das Künstlerduo TEER

1989 Gründung
des Stille Post Orchester

1991 Gründung
der Gruppe ensemble acoustic resource (e.a.r.)

2001 Gründung
des Künstlerkollektivs sinnlos

Wolfgang
Temmel, geboren 1953 arbeitet in verschiedensten Medien und Kunstformen; er
hielt sich längere Zeit in New York und London auf und lebt heute in Wies,
Stmk.

Mit und durch
verschiedene Projekte – etwa A Collection of Angels, New York 1980, Heartbeats,
Ars Electronica Linz 1989, die Produktion der CD Stille Post Nr.1, 1991, Am
Arsch der Welt, ORF-Hörfunk 1995 – entstehen dabei immer wieder durch verteilte
Autorenschaft bzw. gegenseitig gekoppelte Autorenprozesse zeitlich und/oder
räumlich versetzte „Werke“. Diese sind weniger als Kunstobjekte
intendiert, als daß sie den Prozeß selbst, der im Mittelpunkt des Interesses
steht, widerspiegeln. Temmel erzeugt in der Produktion dieser Arbeiten
vorübergehende Systeme, die auf bestehenden Zusammenhängen und Mechanismen
beruhen, welche er aufgreift, nachzeichnet und zu einem Teil der Arbeit werden
läßt: Kunst-„Räume“, die nicht abgebildet werden können, und sich
durch die fertigen „Produkte“ (Video, Buch, Radioarbeit, CD, Brosche,
etc.) auch nur teilweise erschließen, geht es doch um Dialogformen, um
Wechselspiele von Absichten und Zufällen, um Ereignisse, denen die Projekte
einen Rahmen geben, ohne sie völlig zu definieren.

auswahl /
selection

(e)
einzelausstellungen / one man shows

(b)
beteiligungen / participation

(i)
installationen / installations

(a) audio

(in)
interdisziplinäre arbeit / interdisciplinary work

  1. graz,
    forum stadtpark (e)
  1. wien,
    künstlerhaus (e)

stuttgart/d,
europa ““““““““““““““““““““““““““““““““79 (b)
wien, biennale „expansion“, stadtpark (b, i)

new york/usa, a
collection of angels (in)
innsbruck, galerie krinzinger (b)

siracusa/i,
aljofre barocco, (b)
graz, galerie h (e)

  1. london/gb,
    beginn des projekts „eine kunstgeschichte“ (in)

graz,
steirische kulturinitiative (b)
wien, palais pálffy (e/in)

  1. graz,
    forum stadtpark / steirische kulturinitiative / steirischer herbst

graz,
steirischer herbst, „animal art“ (teer)
graz, „bewohntes gebiet“, steirische kulturinitiative, galerie h
(teer/in)

graz,
„zeichen der macht“, steirische kulturinitiative (teer)
münchen/d, künstlerwerkstatt lothringerstraße (teer/in/b)

  1. linz, (he)artbeats, ars electronica / orf-kunstradio (a)

berlin,
radiotunnel 2, berliner hörspieltage / orf-kunstradio (a/b)
graz, werkstadt graz (e)

  1. trento/i,
    galleria civica contemporanea, (b)

wien, x-panded
art, wiener festwochen (teer/i)
graphische sammlung albertina / orf-kunstradio (e.a.r./a/i)

  1. graz, styrian window, neue galerie joanneum (b)
  1. stuttgart/d, württembergischer kunstverein (teer/b)

bregenz,
galerie thurn und taxis (e)
klagenfurt, kärntner kunstverein, künstlerhaus (b)

  1. wien,
    recycling the future, radiokulturhaus, (a/b)

bregenz,
immersive sound (mit norbert math) (a/b)
linz, ars electronica, open x (b)

linz, kunstraum
goethestraße (e)
linköping/s, galerie passagen (e)

judenburg,
liquid music (mit norbert math) (e.a.r.)
wien, re-play, generali foundation / orf-kunstradio (a/b)

wien, devolve
into ii, klangtheater / orf-kunstradio (a/b)
karlsruhe/d, intermedium ii (a/b)
vancouver/cdn, western front (a/b)
judenburg, liquid music (in/i/a)
wolkersdorf, fluss/nö fotoinitiative/orf-kunstradio, schloss wolkersdorf (b)
slovenj gradec/slo, galeria likovnih umetnosti (b)

künstlerhaus,
graz „die kunst, die körper, die fremdkörper“ sinnlos/graz
2003 (b)
blue coat gallery. liverpool, gb „art, bodies, misfits“ senseless
(b)
slovenj gradec/slo, galeria likovnih umetnosti (e)

  1. galerie lisi haemmerle, bregenz/at (e)
  1. galerie lisi haemmerle, bregenz/at (e)
  1. digital transit, centro cultural conde duque, arco madrid/es (b)
  1. un/fair trade, neue galerie joanneum, graz/at (b)

orientierung,
regionale08, kunsthalle, feldbach und/and fehring/at (b)
art on air – radiokunst im wandel, neues museum weserburg, bremen/de (b)
dadda fest, a-space, liverpool/uk (b)
cpu, esc, graz/at (b)

  1. galerie fluss, nö initiative für foto- und medienkunst, wolkersdorf/at
    (e)

galerie remixx,
graz/at (b)
esc, graz, at (e)

„Impossible not
to move when you hear them…“ – so die

„…Wolfgang
Temmel ruhte nicht eher, bis sich acht Spitzenmusiker um ihn geschart hatten,
um den Bonsai-Garten zu bestellen. Jeder für sich hat eine ganze Welt an Musik
hinter sich, jeder hat vielleicht auch schon eine gewisse Abgeklärtheit
erreicht, aber ohne dabei jemals in bloßer Routine zu versanden! Es ist
vielmehr jene Gelassenheit, die nur Menschen erlangen, wenn sie sich voll und
ganz auf ihre musikalischen Pfade eingelassen haben. Im BGO schöpfen sie nun
stillvergnügt aus ihrem Klangfundus: Jodler und Steelguitar, Walzer und Reggae,
Blues und Polka – das BGO lässt kaum eine populäres Versatzstück aus, das eine
rechte weltmusikalische Kreuzfahrtkapelle mit Niveau im Repertoire führen soll.
Im BGO wird die Hohe Schule des Nebenbei, die Virtuosität des gerade-noch gepflegt:
Gerade noch diesseits der Kitsch-Grenze – und wer traut sich schon, diese
Grenze zu ziehen! …“

Albert Hosp,
Radio Ö1, ORF

…………………………………………………………………………………………………………………………………….

Blüten. So klein und schon so groß: Medienkünstler Wolfgang
Temmel an der Ukulele und (intern-)nationale Koryphäen haben ihren „Bonsai
Garden“ wild bepflanzt. Da blühen Jodler und Walzer, duftet es nach
Karibik und Hawaii. Ernster Spaß kann ganz schön süchtig machen. Take one! Und
noch one!

Michael
Tschida, Kleine Zeitung

…………………………………………………………………………………………………………………………………….

Schöne
Musik wächst bisweilen aus dem Unvorstellbaren. Hawaiis Sonne und die
Grantlerei Österreichs. Gleichzeitig! Auf einer CD in jedem Song? Musikant und
„Generaldilettant“ Wolfgang Temmel spannte (wegen der eigenen Liebe
zur Ukulele) Hawaiianer und Österreicher zusammen, nannte das Bonsai Garden
Orchestra und zeichnet für eines der erstaunlichsten Alben des Jahres
verantwortlich. Alpenland trifft den Pazifik und nie wird in eine
Traditionsfalle getappt. Jodler und Hula tanzen sommerlich. Wunderbar!

Bernhard
Flieher, Salzburger Nachrichten

…………………………………………………………………………………………………………………………………….

Und nach
der Japan-Bayern-Connection im letzten Monat gibt es diesmal als Rausschmeißer
einen weiteren alpenländischen Leckerbissen: Im steirischen Bonsai Garden
Orchestra begegnen sich neun Musiker aus Hawaii, den USA und Österreich, um
Musik zu machen, in der Ukulele, Slack-Key- und Lap-Steel-Guitar wichtige
Rollen spielen. Auf der bandeigenen Homepage findet man goldene Sätze der
Erklärung; „Wie alle Inselidylle haben Österreich und Hawaii gemeinsam,
dass sie in hohem Maße multikulturell durchsetzt sind.“ Das hört man der
Musik an und wundert sich nicht, wenn zum hawaiianischen Gesang gejodelt wird.
Auch Flamenco und keltischer Folk klingen an und mischen sich in sympatisch
schrammeliger Atmosphäre. Ganz wie beim Heurigen in Honolulu.

Guido Diesing,
Jazzthetik 11/08

…………………………………………………………………………………………………………………………………….

Dort, wo
das Alpenland auf Hawaii trifft, blüht ein Bonsai so schön. Wolfgang Temmel,
ein steirischer Multi-Artist, trommelte 2008 neun Musiker zusammen, um die
wahrscheinlich originellste Platte des Landes zu kreieren. Perfekt, um sich von
musikalischem Weihnachtsschmus zu erholen und die Ohren an neue Klänge für das
Frühjahr zu gewöhnen.

der
haubentaucher.at platte des monats jänner09.

…………………………………………………………………………………………………………………………………….

Gipfeltreffen
auf hohem U-Musik-Niveau: Österreichische Regional- und World-Musikanten
schütteln mit dem Grammy-ausgezeichneten Hawaii-Gitarristen Ken Emerson
eingängige Melodien aus dem Ärmel. Hula-Rhythmen und steirische Jodel-Zitate
sind geographisch und stilistisch leicht einzuordnen. Aber spätestens dann,
wenn die Beteiligten vor lauter Spielfreude drauflos juchzen, scheint ihre
Musik nicht mehr von dieser Welt zu sein.

Winfried
Dulisch, stereoplay 03/2009

…………………………………………………………………………………………………………………………………….

Wer sein
Verlangen nach dem Sommer unbedingt stillen muss, kann entweder zu einer
Fernreise antreten oder „Take one“ des Bonsai Garden Orchestras
(Extraplatte) einlegen. Die Gute-Laune-Combo importiert hawaiianische Klänge in
die Steiermark. Im von Ukulelen und Gitarren dominierten Sound kommt den
Musikern auch schon einmal ein Jodler aus: Musik für die Buschenschank in
Honolulu. Entstanden ist das steirisch-hawaiianische Hybrid auf Anregung des
Ukulele-Fans und Künstlers Wolfgang Temmel, der das Musikerkollektiv aus den beiden
Kulturkreisen für ein Projekt der Regionale 08 versammelte. Die nachgereichte
CD sorgt ohne viel Ethno-Kitsch für den so oft sehnsuchtsvoll herbeizitierten
Sonnenschein im Herzen. Unbeschwert anmutig.

Martin Gasser,
Kronenzeitung

…………………………………………………………………………………………………………………………………….

Gitarrist
Ken Emerson wurde 2005 mit einem Grammy für die beste Platte mit hawaiianischer
Musik ausgezeichnet, im April 2008 ging er mit prominenten Vertretern der
österreichischen Worldmusic-Szene ins Studio. Das Ergebnis: Alpenländische und
irische Melodien, gespielt auf Ukulele, Hawaii-Gitarre, Geigen, dazu kommen
noch Bierflaschen und andere Percussion-Instrumente. Oder: Gypsy-Swing und
Rhythm-and-Blues treffen afrokubanische Rhythmen und Reggae-Grooves. Oder:
Weltmusik mit Heimatmusik-Feeling — oder umgekehrt. Oder: Elektrisierende
Klänge ohne elektronische Sound-Mätzchen. Oder: Einfach mal keine Gedanken
machen über stilistische Einordnungen und an den schönsten Stellen dieser CD
ungeniert mitjodeln oder auf dem Küchentisch tanzen!

wd@saw,
schwarzaufweiss.de


L e t i t r
o l l :
L E N I N s W H E E L C H A I R
Wolfgang Temmel, notorischer Grenzgänger der Kunst und musikalischer
Multiunternehmer, hat nach zahlreichen Musikprojekten von „Stille Post“ bis zum
„Bonsai Garden Orchestra“ ein neues Klangkollektiv um sich versammelt: LENINs
WHEELCHAIR.
Das ungenierte Akkordproletariat stimmt eine vielschichtige Intertonale an auf
alles, was zwischen Blues und Hillbilly, zwischen Freejazz und atonalen
Klangflächen je das menschliche Ohr erreicht hat. Dabei wird vor allem herzhaft
musiziert und fröhlich gemischt, mit Freude am Schrägen und durchaus auch an
Harmonie.
Rund um Temmel (Ukulele, Vocals) gehören zur musikalischen
Produktionsgenossenschaft LENINs WHEELCHAIR Kurt Bauer (Violine), Gerd Neubauer
(Gitarre, Ukulele, Vocals), Leonore Hollauf (Bass) und Anne Weinhardt (Drums).
Im raj präsentieren LENINs WHEELCHAIR ihre soeben erschienene erste CD.
Und frei nach Lenin gilt: „Drüber lesen ist gut – Anhören ist besser!“
Info online:
www.leninswheelchair.com
www.temmel.org

Termine

am So, 02.06.2024 um 17:00

EXTRA DRY – Ein musikalisch-kulinarisches Ereignis | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, Klagenfurt EXTRA DRY – Musik
verbindet europäische Musiktradition mit der Kunst der Improvisation.
– ist Vielstimmigkeit ohne Sentiment – armenisch, kärntnerisch, slowenisch, notiert und imaginiert – da Capo al Coda.
– macht Noten mit Köpfen und spielt Musik mit Zwischentönen.
Spontaneität, Spielwitz, Emotionalität und Virtuosität sind die musikalischen Markenzeichen des Trios.
——————
EXTRA DRY – Kulinarik
Armenische Familie Asatrian (Schaschlik, Beilagen, Süßes)
Eintritt: 50,– (Musik | Getränk | Grill-Buffet)
Kartenreservierungen & Onlinekauf:
office@innenhofkultur.at | www.innenhofkultur.at | Telefon | SMS
am Mo, 03.06.2024 um 20:00

Das bin ich also | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Anlässlich des 100. Todestags des Schriftstellers Franz Kafka widmet sich Theater Artis der Bearbeitung Kafkas Tagebücher für die Bühne im Rahmen einer performativ-musikalischen Lesung.
Durch die sorgfältig ausgewählten Texte bekommt man einen neuen Einblick in Kafkas Denken und Schreiben. Seine Tagebucheinträge werden nicht nur gelesen. Vielmehr werden mittels Musik und Inszenierung Stimmungen und Atmosphären erzeugt.

„25. Dezember Elend, elend und doch gut gemeint. Es ist ja Mitternacht, aber das ist, da ich sehr gut ausgeschlafen bin, nur insoferne Entschuldigung als ich bei Tag überhaupt nichts geschrieben hätte. Die angezündete Glühlampe, die stille Wohnung, das Dunkel draußen, die letzten Augenblicke des Wachseins sie geben mir das Recht zu schreiben und sei es auch das Elendste. Und dieses Recht benütze ich eilig.
Das bin ich also.”

Kartenkauf online über kaernten.live/theater-artis oder via E-Mail karten.artis@gmx.at
regulär 17€/ermäßigt 12€ (für Schüler*innen, Student*innen., Auszubildende)

Konzept und Regie: Michael Watzenig
Lesung und Performance: Robert Grießner
Musik und Komposition: Sebastian Weiss
am Mi, 05.06.2024 um 20:00

SAXNIGHT | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Das Saxofon spielt in der Geschichte des Jazz eine wichtige Rolle. Es waren immer wieder Saxofonisten die als Protagonisten und Erneuerer dieser Musikrichtung in Erscheinung traten.
Lester Young, Charlie Parker, John Coltrane, Sonny Rollins, Wayne Shorter sind nur einige Persönlichkeiten deren Schaffen bis heute present ist.
Auf den Spuren dieser „Giants“ im Jazz bewegen sich die Studierenden des Hauptfaches Jazz Saxofon an der GMPU unter der Leitung von Michael Erian.
Es spielen:
Katharina Schwab (alt sax, bari sax)
Manca Krivec (ten sax)
Filip Majcen (ten sax)
Raffael Ortner (alt sax)
Gregor Skaza (alt sax)
Stefan Koller (alt sax)
Julian Schunter (alt sax)
Michael Erian (ten sax)

Rhythmusgruppe:
Laka Spehar (p)
Urban Cedelnik (b)
David Ambrosch (dr)

Eintritt: Freiwillige Spende!
am Do, 06.06.2024 um 20:00

Das bin ich also | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Anlässlich des 100. Todestags des Schriftstellers Franz Kafka widmet sich Theater Artis der Bearbeitung Kafkas Tagebücher für die Bühne im Rahmen einer performativ-musikalischen Lesung.
Durch die sorgfältig ausgewählten Texte bekommt man einen neuen Einblick in Kafkas Denken und Schreiben. Seine Tagebucheinträge werden nicht nur gelesen. Vielmehr werden mittels Musik und Inszenierung Stimmungen und Atmosphären erzeugt.

„25. Dezember Elend, elend und doch gut gemeint. Es ist ja Mitternacht, aber das ist, da ich sehr gut ausgeschlafen bin, nur insoferne Entschuldigung als ich bei Tag überhaupt nichts geschrieben hätte. Die angezündete Glühlampe, die stille Wohnung, das Dunkel draußen, die letzten Augenblicke des Wachseins sie geben mir das Recht zu schreiben und sei es auch das Elendste. Und dieses Recht benütze ich eilig.
Das bin ich also.”

Kartenkauf online über kaernten.live/theater-artis oder via E-Mail karten.artis@gmx.at
regulär 17€/ermäßigt 12€ (für Schüler*innen, Student*innen., Auszubildende)

Konzept und Regie: Michael Watzenig
Lesung und Performance: Robert Grießner
Musik und Komposition: Sebastian Weiss
am Fr, 14.06.2024 um 20:00

Das bin ich also | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Anlässlich des 100. Todestags des Schriftstellers Franz Kafka widmet sich Theater Artis der Bearbeitung Kafkas Tagebücher für die Bühne im Rahmen einer performativ-musikalischen Lesung.
Durch die sorgfältig ausgewählten Texte bekommt man einen neuen Einblick in Kafkas Denken und Schreiben. Seine Tagebucheinträge werden nicht nur gelesen. Vielmehr werden mittels Musik und Inszenierung Stimmungen und Atmosphären erzeugt.

„25. Dezember Elend, elend und doch gut gemeint. Es ist ja Mitternacht, aber das ist, da ich sehr gut ausgeschlafen bin, nur insoferne Entschuldigung als ich bei Tag überhaupt nichts geschrieben hätte. Die angezündete Glühlampe, die stille Wohnung, das Dunkel draußen, die letzten Augenblicke des Wachseins sie geben mir das Recht zu schreiben und sei es auch das Elendste. Und dieses Recht benütze ich eilig.
Das bin ich also.”

Kartenkauf online über kaernten.live/theater-artis oder via E-Mail karten.artis@gmx.at
regulär 17€/ermäßigt 12€ (für Schüler*innen, Student*innen., Auszubildende)

Konzept und Regie: Michael Watzenig
Lesung und Performance: Robert Grießner
Musik und Komposition: Sebastian Weiss
am Fr, 21.06.2024

Dream and Memoir Workshop | Villa For Forest

Villa For Forest Creative Weekend of Dreaming and Memoir Writing
On Friday evening, we will practice the art of sharing our dreams in an intimate circle.
In the Saturday workshop, we will make a book and fill it with found image collage and written reflections on the images from a dream of the night. All materials will be provided.
In the Sunday workshop we will make a book and fill it with found image collage and written reflections upon our lives through the metaphor of a flowing river. All materials will be provided.

Victoria Rabinowe ist amerikanische Künstlerin und Dream Worker mit familiären Wurzeln in Wien, lebt und arbeitet in Santa Fe, USA. Sie hielt über 1000 ‚The Art of Dream + Memoir – Workshops‘ auf der ganzen Welt. Sie ist die Autorin & Illustratorin der preisgekrönten Bücher: „I HAD THE CRAZIEST DREAM LAST NIGHT” und „CONVERSATIONS WITH PSYCHE”.

Holen Sie sich frische Impulse für Ihr Schreiben und/oder Ihre Tätigkeit als Trainer*in, Coach, Lehrer*in, Therapeut*in, Mensch.