Klagenfurter Gruppe – Lesung – 19.15

Datum: Mi, 13.04.2011
Veranstalter: Klagenfurter Gruppe
Ort: raj, Badgasse 7, 9020 Klagenfurt

Es liest Thomas Ernest Kogler

Eintritt frei

Kontakt:
Walter Fanta (Literaturdozent)-walter.fanta@uni-klu.ac.at
David Pölzl (Germanist, Literaturkritiker)-david.poelzl@gmx.at
Reinhard Gaschler (Literaturfreund)-gare@tele2.at

Was ist die Klagenfurter Gruppe?

Ein
loser Treffpunkt von Autoren, Verlegern, Buchhändlern,
Literaturkritikern und Literaturwissenschaftlern, die unbekannten
Autoren eine öffentliche Plattform für ihre Manuskripte und Lesungen
daraus bieten. Die Ästhetik betreffend sollen es Texte sein, die dem
schlichten Erzählen, dem immer wieder von neuem Erbrechen abgedroschener
Phrasen fernstehen und stattdessen einer Sprache frönen, die
selbstreferentielle Züge trägt so wie in ihrer Verweigerung der
unreflektierten Alltagssprache die Absurdität der so genannten Realität
aufzeigen und sprachliche Gegenmodelle, Auswege liefern.


Was sind die Treffen der
Klagenfurter Gruppe?

Zu
jedem Termin werden zwei Autoren eingeladen, um ca. 20-30 Minuten aus
neuen, unveröffentlichten Texten zu lesen. Wir bemühen uns, pro Treffen
eine hochkarätige Jury, bestehend aus Literaturkritikern, Verlegern,
Buchhändlern, Literaturwissenschaftlern und Autoren, aufzustellen,
welche die gelesenen Texte konstruktiv und jeglicher
Bachmann-Preis-Manier entsagend, öffentlich besprechen.

Termine

am Do, 30.03.2023 um 20:00

Wegschauen gilt nicht! – Klaus Karlbauers multimedialer Demokratie-Chor! – Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, Klagenfurt

Erste öffentliche Präsentation des Siegerprojektes des 2. Calls der Kärntner Kulturstiftung am Donnerstag, den 30. März 2023 um 20 Uhr in der Villa For Forest.


Kunst & Demokratie – Was haben sie gemeinsam? Sie sind bedroht! Wen kümmert’s? Der Komponist/ Multimediakünstler Klaus Karlbauer sieht und hört sich um, begegnet jungen Menschen, um gemeinsam einen Kunst & Demokratie-Status zu erarbeiten. Multimedial in Bild, Sound, Text, Performance. Die Vielfalt, die Vielstimmigkeit, das Widersprüchliche, ja auch das Dissonante werden sichtbar, hörbar und erlebbar gemacht. Ein Chor der Diversität ohne die Harmonie-Seligkeit der ehrwürdigen Kärntner Chortradition.
Nach seiner jüngsten Arbeit „Die Anderen“ in der Burgkapelle des MMKK arbeitet Klaus Karlbauer wiederum mit Gegenwart, holt die Kunst vom elitären Podest und geht zu den Menschen hin:
„Dieses Projekt ist als offener Prozess gedacht, wir lassen uns selbst von den Ergebnissen überraschen“ (Klaus Karlbauer)