Jesús Huamán Huanascca – Kreolische Harfe – 1. Stock

Datum: Sa, 25.04.2015 um 20:30
Veranstalter: Verein Innenhofkultur
Ort: raj, Badgasse 7, Klagenfurt - 1. Stock

Freiwillige Spenden werden gerne angenommen

Jesús Huamán Huanascca

wurde in einem abgelegenen andinischen Dorf in Perú geboren. In diesem traditionsreichen Dorf der Harfenspieler und Instrumentenbauer erlernte er das Harfenspiel autodidaktisch durch Zuhören und Miterleben.

Im Laufe seines Lebens reiste er wiederholt mit peruanischen Inka-Tanzgruppen durch Perú und Teile Südamerikas.

1992 betrat er erstmals das europäische Festland und spielte auf Frankreichs Sommerfestival und – anlässlich des 500- jährigen Jahrestages der Entdeckung Amerikas – auf dem weltweiten Musik- und Tanzfestival von Montoire den exotischen »Scherentanz«, einen Tanz, der später von der UNO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Im September 1992 siedelte er nach Spanien und erlernte mit Hilfe der deutschen Musiklehrerin Jeannette Caraine Stark die Technik der Klassischen Harfe, welche er nun mit der lateinamerikanischen Technik verbindet. Das Ergebnis ist ein völlig neuer Klang dieses Instrumentes.

Jesús Huamán Huanascca ist Solist der kreolischen Harfe. Sein Repertoire reicht von lateinamerikanischen Melodien bis hin zu eigenen Kompositionen.

1998 präsentiert er seine erste CD mit dem Titel “La voz de su Arpa” (Die Stimme seiner Harfe).

Jesús Huamán Huanascca spielt solistische Harfenkonzerte z.B. anlässlich von Adventveranstaltungen, Vernissagen, Firmenfeiern und gestaltet gern auch Hochzeiten mit feierlicher Harfenmusik.

Termine

am Do, 30.03.2023 um 20:00

Wegschauen gilt nicht! – Klaus Karlbauers multimedialer Demokratie-Chor! – Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, Klagenfurt

Erste öffentliche Präsentation des Siegerprojektes des 2. Calls der Kärntner Kulturstiftung am Donnerstag, den 30. März 2023 um 20 Uhr in der Villa For Forest.


Kunst & Demokratie – Was haben sie gemeinsam? Sie sind bedroht! Wen kümmert’s? Der Komponist/ Multimediakünstler Klaus Karlbauer sieht und hört sich um, begegnet jungen Menschen, um gemeinsam einen Kunst & Demokratie-Status zu erarbeiten. Multimedial in Bild, Sound, Text, Performance. Die Vielfalt, die Vielstimmigkeit, das Widersprüchliche, ja auch das Dissonante werden sichtbar, hörbar und erlebbar gemacht. Ein Chor der Diversität ohne die Harmonie-Seligkeit der ehrwürdigen Kärntner Chortradition.
Nach seiner jüngsten Arbeit „Die Anderen“ in der Burgkapelle des MMKK arbeitet Klaus Karlbauer wiederum mit Gegenwart, holt die Kunst vom elitären Podest und geht zu den Menschen hin:
„Dieses Projekt ist als offener Prozess gedacht, wir lassen uns selbst von den Ergebnissen überraschen“ (Klaus Karlbauer)