Hortus Musicus – Come Again | Villa For Forest
Musik von John Dowland (1563-1626) anlässlich seines 400.Τodesjahres und Werke von Wolfgang Liebhart • Gunter Schneider • Burkhard Stangl • Philipp Tröstl
Hortus Musicus:
Christa Mäurer
Waltraud Russegger
Michael Nowak
Günter Mattitsch
Dietmar Pickl
Erich Lippitsch (Laute)
Hemma Pleschberger (Hackbrett)

John Dowland (1563-1626) Come Away, Come Sweet Love
Awake, Sweet Love
Go, Crystal Tears
Wolfgang Liebhart (* 1958) Go, Crystal Tears
John Dowland
Can She Excuse My Wrongs
Rest Awhile, You Cruel Cares
Come, Heavy Sleep
Philipp Tröstl (*1974) Come, Heavy Sleep
Gunter Schneider (* 1954) Come, Heavy Sleep
John Dowland
Come Again
Whoever Thinks Or Hopes Of Love
Burkhard Stangl (*1960) With You
John Dowland
Now, O Now, I Need Must Part
Anlass für das heutige Programm ist der 400. Todestag von John Dowland
(1563-1626). Der Komponist war zudem ein bedeutender Lautenist und Musikherausgeber des Elisabethanischen Zeitalters, Zeitgenosse von William Shakespeare. Nach einer erfolglosen Bewerbung als königlicher Lautenist unternahm Dowland eine einjährige Auslandsreise, die ihn an die Höfe von Braunschweig-Wolfenbüttel und Kassel führte. Nach der Rückkehr nach London erfüllte sich seine Hoffnung auf die Stelle eines Hofmusikers abermals nicht. Sein nächster Auslandsaufenthalt war in Dänemark, wo er sieben Jahre als Hoflautenist im Dienste von König Christian IV. tätig war.
Wieder zurück in England war er einige Jahre bei Lord Walden angestellt.
Erst 1612 bekam er den lange ersehnten Posten als Musician for the lute. Nach seinem Tod übernahm Dowlands Sohn Robert, ebenfalls ein herausragender Lautenist, die Stelle seines Vaters.
Dowlands Werk umfasst zum einen Gesänge, Ayres genannt, Sololieder mit Lautenbegleitung, die durch Hinzufügen von drei weiteren Stimmen auch chorisch aufgeführt werden können – was wir heute vorwiegend zu Gehör bringen. Es handelt sich großteils um Strophenlieder. Zum anderen hat Dowland etwa 100 Werke für Laute solo geschrieben und Kompositionen für Gambenconsort mit Lautenbegleitung. Diese Werke markieren in der europäischen Musikgeschichte einen ersten Höhepunkt von selbstständiger Instrumentalmusik.
Die Begleitung der durchwegs 4-stimmigen Ayres ist meist homophon, angereichert durch ein Reihe von Verzierungen, die der Verstärkung des Ausdrucks der Lieder dienen.
Die zeitgenössischen Kompositionen von Wolfgang Liebhart, Gunter Schneider, Burkhard Stangl und Philipp Tröstl beziehen sich alle auf den Meister. Zumeist wird der Text eines Ayre übernommen, zum Teil auch melodische Elemente als Vorlage für eigene musikalische Gestaltung.
Stangl schert da aus und hat einen eigenen Text gewählt.










