KARL HEINZ MIKLIN TRIO

Datum: Mo, 23.03.2015 um 20:00
Veranstalter: Verein Innenhofkultur
Ort: raj, Badgasse 7, Klagenfurt

CD Präsentation „Encore“ TCB
Karl Heinz Miklin - reeds
Heiri Kaenzig - bass
Billy Hart - drums
Eintritt: € 17 | 13 | 8,50 - BITTE RESERVIEREN !

CD Präsentation „Encore“ TCB
KARLHEINZ MIKLIN | HEIRI KÄNZIG | BILLY HART

Nun sind es bereits 27 Jahre, dass der österreichische Holzbläser und die amerikanische Schlagzeuglegende zusammenarbeiten – von Anfang an mit Ron McClure am Bass, ab 2000 im Trioformat. 2008 erfolgte eine Änderung – ein Festivalauftritt in Lettland war der Anfang einer neuen Besetzung mit dem Schweizer Heiri Känzig am Bass. Seither tourt das Trio alljährlich, die 2010 im Wiener „Porgy & Bess“ aufgenommene CD „Cymbal Symbols“ (TCB 30902) wurde 2011 vorgestellt, dazu einige Presserezensionen:

Ganz abgeklärt geben sich die drei stilsicheren Akteure hier, unternehmen in den Intros ausgedehnte
Klangerkundigungen von bisweilen spiritueller Tiefe. „Jazz Podium“


…intensive Musik mit regem Austausch aller Beteiligten. Da bleibt man bis zum Ende gebannt vor der
heimischen Anlage hocken.
„Jazzthing“
Stetes Interplay komplettiert dieses famose Trio. 
„Jazz’n’More“

…schöpft aus einem tiefen Brunnen harmonischer Möglichkeiten, ohne je akademisch zu wirken.
Ein Meisterwerk.
„Kronenzeitung“

Hier spielen drei erfahrene Musiker, die genau aufeinander hören und so zu Herzen gehende Balladen
und erdige Grooves schaffen.
„Concerto“ Nach erfolgreichen Tourneen 2012 und 2013 (u.a. Festival Zagreb mit TV-Mitschnitt, „Jazz & the City“ Salzburg) ist das Trio im März 2015 wieder unterwegs, um die neue CD „Encore“ vorzustellen.

Karlheinz Miklin spielt bereits seit Jahrzehnten oft ohne Harmonieinstrument, sein zur Institution gewordenes Trio blickt auf neun LP/CD zurück und hatte Gäste wie Art Farmer, Albert Mangelsdorff, Sheila Jordan, Mark Murphy, Enrico Rava. Seit 1984 spielt er regelmäßig auch in Südamerika, mit seinem „Quinteto Argentina“ hat er zehn LP/CD/DVD aufgenommen. Neben diesen ständigen Projekten nahm er als Bandleader auch mit Musikern wie Mel Lewis, Victor Lewis, Adam Nussbaum, Horace Parlan, Fritz Pauer, Ed Neumeister auf und blickt auf über dreißig Veröffentlichungen unter eigenem Namen zurück.

Heiri KÄNZIG war ein Musiker der ersten Stunde des „Vienna Art Orchesters“, bereits in sehr jungen Jahren Mitglied der österreichischen Gruppe des großen Art Farmer wie auch – stilistisch sehr unterschiedlich – der Gruppe „Depart“ mit Harry Sokal und Jojo Mayer. Später fand er seinen Platz in der Schweiz und Frankreich, wo er seinen Rang als einer der wichtigen europäischen Bassisten in der Zusammenarbeit mit Größen wie Betty Carter, Bob Mintzer, John Scofield, Joe Lovano oder den Swiss All Stars festigte, wie er auch immer mehr als sehr eigenständiger Komponist und Bandleader hervortritt.

Billy HART gehört sicherlich zu einer Handvoll der wichtigsten und meistbeschäftigten Rhythmiker der Szene mit weit über sechshundert Veröffentlichungen. Die Liste der Aufnahmen dieses Großmeisters zählt zu den umfangreichsten und qualitätsvollsten des gesamten Jazz und umfasst allergrößte Namen wie Miles Davis, Herbie Hancock, McCoy Tyner, Wayne Shorter oder Stan Getz, um nur einige wenige zu nennen. In letzter Zeit ist Billy aber auch als Bandleader immer präsenter, zwei Veröffentlichungen unter seinem Namen bei ECM in letzter Zeit stellen neue Höhepunkte seiner Karriere dar. So ist Billy Hart wohl nicht zufällig von der „Association of Jazz Journalists“ zum besten Drummer 2013 gewählt worden.

Drei „erwachsene“ Musiker, die auf große Erfahrung bauen können, aber noch immer                 neugierig und auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen sind. Persönliche Beziehung und musikalisches Verständnis bilden die Basis für die Zusammenarbeit; wie auch das Privileg, niemandem mehr etwas beweisen zu müssen…

Pressespiegel:

Miklin schöpft nicht nur äußerst flexibel, geschmackssicher aus dem breiten Materialfundus des Jazz, er benützt diesen im harmonisch entgrenzten Kontext des Saxophontrios als Ausgangsbasis für klischeefreie Gedankengänge von sinnlicher Originalität.
„Jazz Podium“

Auffällig ist der Dialog mit dem Free Jazz samt seinen Folgen und die Distanz zum Bebop. Alles swingt ohne Behinderung bis zu bester Befindlichkeit, unbegrenzter Wechsel und bewundernswerte Wirkungen inbegriffen. Kompliment!
„Oberösterreichische Nachrichten“

…schöpfen aus dem reichen Fundus der Miklinschen Kompositionen, die den jazzigen Horizont mit freejazzigem, monkischem und zum Abschluss inspiriert dargebrachtem Standardrepertoire zum Erglühen bringt.
„Jazzzeit“

…zeigt erneut, dass sich Treue zum Working – Group – Gedanken bezahlt macht. Homogen und elastisch skizziert Miklin pittoreske Klanglandschaften.
„Der Standard“

Diskographie:

Cymbal Symbols“  Karlheinz Miklin – Heiri Känzig – Billy Hart   (TCB 30902)

„In Between“ Karlheinz Miklin – Ron McClure – Billy Hart (EX 672-2)

„From Here To There“ Karlheinz Miklin – Ron McClure – Billy Hart (TCB 22172)

„Decisions“ Karlheinz Miklin Quartet (SOS J-008)

„Looking Back“ Karlheinz Miklin   (SOS J-006),

Kontakt: Karlheinz Miklin, Annaweg 10, A-8020 Graz
Tel. +43 650 2000321
karlheinz.miklin@aon.at   www.miklin.mur.at

Termine

übermorgen um 17:00

VILLAR21 | Eröffnung = 1. Tag | Villa For Forest

Villa For Forest (Am Ring), Viktringer Ring 21, Klagenfurt Das neue Ausstellungsformat villar2I fördert junge Künstler:innen in der Villa am Ring 2I in Klagenfurt am Wörthersee.
Kuratiert und realisiert wird es vom KunstkollektivRW in Kooperation mit dem Verein Innenhofkultur.
Öffnungszeiten:
Jeweils am Freitag von 16 bis 18 Uhr
Und an Samstagen von 11 bis 13 Uhr, sowie von 15 bis 18 Uhr
Oder nach telefonischer Vereinbarung (0660 2303282, 0650 5896325)
Das Ausstellungsende wird erst bekanntgegeben.
Supported by FOR FOREST - the voice for trees
am Fr, 18.06.2021 um 19:00

Nabil (Alfred Goubran) & Primus Sitter: M’zungu Blues – Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, Klagenfurt "… zwei genreüberschreitende Alleskönner, die zwischen dem Blues von Blind Willie Johnson und Howlin’ Wolf, den Songs von Bob Dylan, eigenständiger Lyrik und zeitgenössischen Klängen von Jack Walrath, Ingrid Jensen, dem Upper Austrian Jazz Orchester und George Garzone keine natürlichen Grenzen erkennen und sich daher respektvoll von all diesen Quellen (und weiteren) unbekümmert inspirieren lassen.
(Axel Melhardt, Jazzland, Wien)“
Eintritt: € 15 | StudentInnen und alle unter 18 Jahren € 8
Supported by FOR FOREST - the voice for trees