DRECHSLER – 20 Uhr

Datum: Sa, 20.03.2010
Veranstalter: Verein Innenhofkultur
Ort: raj, Badgasse 7, 9020 Klagenfurt

für CAFE DRECHSLER muss 12 / 10 / 6 Euro bezahlt werden

Ulrich Drechsler - Saxophon

Patrick Zambonin - E-Bass

Jörg Mikula - Schlagzeug













Ulrich Drechsler – Saxophon
Patrick Zambonin – E-Bass
Jörg Mikula – Schlagzeug


Ulrich Drechsler
Biografie, 05. August 2009

„Musik hat die Macht, all das auszudrücken,
was Worte nicht zu sagen vermögen. Sie kann das ganze Wesen, das Herz, die
Seele und den Geist eines Menschen widerspiegeln. Umso ehrlicher sollte sie
sein.“ (Ulrich Drechsler)

Mit 9 Jahren begann Ulrich Drechsler in der
Blaskapelle seines Heimatortes Klarinette zu spielen. Er begann sich intensiv
mit klassischer Musik zu befassen und bereitete sich mit einem Klarinettisten
von der Staatsoper Stuttgart auf ein klassisches Studium vor. Mit 16 lernte er
autodidaktisch Tenorsaxophon, was zur Folge hatte, daß er sich immer mehr mit
improvisierter Musik befasste. Der letztendliche Entschluß, Jazz zu studieren,
bedeutete den Umzug nach Österreich. In Graz studierte er von 1992-1998 an der
Universität für Musik.

Seit 1999 lebt Ulrich Drechsler als
freischaffender Komponist und Musiker in Wien. Mittlerweile hat er die
Bassklarinette als Hauptinstrument gewählt. Die durch seinen Werdegang
entstandene Vielseitigkeit spiegelt sich auch in seinen unterschiedlichen
Projekten wider.

Kurz nach seiner Ankunft in Wien gründete er
gemeinsam mit dem Schlagzeuger Alex Deutsch und dem Bassisten Oliver Steger das
Trio „Café Drechsler“, das seitdem international für großes Aufsehen
sorgt. Stilistische Elemente aus verschiedenen Musikrichtungen, u.a. aus dem
Bereich der zeitgenössischen elektronischen Musik, fließen beim „Café
Drechsler“ in einen komplett improvisierten und akustischen Kontext ein.
Das mittlerweile dritte Album der Band wurde 2005 mit dem österreichischen
Amadeus Award ausgezeichnet.

Mit dem Quartett „Poesis“(1) pflegt
Ulrich Drechsler seinen Bezug zur klassischen Musik. So erschien 2001 unter dem
Titel „Nebensonnen“ eine komplette Neuadaption von Franz Schubert““““““““““““““““s Liederzyklus
„Die Winterreise“ für Jazzquartett auf CD.

Eine große Liebe verbindet Ulrich mit der Musik
Thelonious Monks. Die von ihm gegründete Band „The Monk In All Of
Us“(2) hat sich ganz der Interpretation des musikalischen Schaffens eines
der größten Genies der Jazzgeschichte verschrieben. Mit der exotischen
Besetzung Bass-/Kontrabassklarinette, Trompete, Kontrabass und Schlagzeug
bewegt sich die Band auf bisher unbekannten Pfaden durch die Kompositionen des
großen Pianisten. Das Debüt-Album „The Monk In All Of Us“ wurde 2005
auch auf Anhieb für den renommierten Hans Koller Preis nomminiert.

Das „Ulrich Drechsler Quartett“, 2005
gegründet, war sein Debüt als Bandleader. Mit dieser phantastischen Band, zu
der neben den langjährigen Weggefährten Oliver Steger und Jörg Mikula der
großartige norwegische Pianist Tord Gustavsen zählt, setzte Ulrich Drechsler
erstmals seine eigenen Kompositionen um. In Tord Gustavsen hat er überdies noch
einen Partner gefunden, der seine Ideen perfekt aufnimmt und auf seine unverwechselbar
einzigartige Weise weiterverarbeitet. Das aktuelle Debüt-Album „Humans
& Places“ rief sowohl beim Publikum als auch bei den Kritikern
begeisterte Reaktionen hervor.

Nach 6jähriger intensiver Konzerttätigkeit räumte
die Band „Café Drechsler“ 2006 ihren Platz zugunsten eines neuen
Projektes. „Drechsler“ heißt das neue Quartett, in dem neben Ulrich
Drechsler, Oliver Steger und Jörg Mikula auch der begnadete Zuzee an den
Turntables mitwirkt. Auch wenn in gewohnter Manier gespielt wird – Musik zum
Tanzen, eine Mixtur aus HipHop, Drum““““““““““““““““n““““““““““““““““Bass, Jazz, R & B, Bossa Nova etc. –
so ergibt sich durch die Umbesetzung ein ganz neuer, eigenständiger und
zeitgemässer Sound. Das erste Album „Fortune Cookie“ erscheint im
November 2006.

Um seinen Kompositionen neue
Ausdrucksmöglichkeiten zu erschließen, gründete er 2007 gemeinsam mit dem
Gitarristen Heimo Trixner und dem Schlagzeuger Jörg Mikula
das „Ulrich Drechsler Trio“ dessen Debüt Album „Daily
Mysteries“ im gleichen Jahr erschien. Wie auch in der Musik des Quartetts
mit Tord Gustavsen stehen hier die Melodien und deren sanfte Verarbeitung im
Vordergrund. Das Weglassen einer „richtigen“ Rhythmusgruppe, die sehr
eigenständige Besetzung aus Bassklarinette, Gitarre und Schlagzeug und die
absolute Gleichberechtigung der Instrumente sorgen jedoch dafür, dass die
Musiker sich innerhalb des Kontextes viel freier bewegen können. Die Musik
erhält einen schwebenden atmosphärischen Charakter.

2009 präsentierte er, gemeinsam mit einem neuen
Album namens „The Big Easy“, die Neubesetzung seiner Nu Jazz Band
„DRECHSLER“. Mit dem neuen österreichischen Keyboarder Benny Omerzell
und dem schweizer Bassisten Patrick Zambonin und den bereits bekannten Jörg
Mikula und Zuzee wurde der Klang der Band komplett erneuert und klingt viel
frischer und abwechslungsreicher. Speziell Benny Omerzell““““““““““““““““s Keyboards verleihen
der Musik neue Facetten.

Im gleichen Jahr stellte Ulrich seine erste
Arbeit als Filmkomponist vor. Gemeinsam mit Musikern aus seinen
unterschiedlichen Projekten setzte er nahezu den kompletten Sountrack für den
österreichischen Spielfilm „Todespolka“ (Regie: Michael
Pfeifenberger) um.

Momentan arbeitet er an den Kompositionen und der
Vorbereitung für ein neues, spannendes Quartett Projekt mit Bassklarinette,
Percussion und zwei Celli. Im Herbst 2010 wird Dieses mit einem neuen Album und
einer Tournee vorgestellt werden.

(1) Link
http://www.crackshop.at/index.php?cPath=158_172
(2) Link
http://www.crackedanegg.com/index.php?set_languade=de&cccpage=project03

———————————————————————
Ulrich Drechsler
T/F +43-1/522 5345, M +43-699/1913 8932,
Mollardgasse 34/1/29, A-1060 Wien
mailto:mail@ulrichdrechsler.com

Termine

morgen um 19:30

Lei lossn oder Letzte Generation der Kärntner Seele?

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Was bleibt, wenn die Erinnerungslücken der Geschichte auf die Fragen der Gegenwart treffen?

Mit überdimensionalen Requisiten, einer Götterbotin (MAGDA KROPUINIG), einem Chor (ALEKSANDER TOLMAIER, LUDWIG MICHAEL), dem Chronisten und Seher Koryphaios (DIETMAR PICKL), der zwar abwesenden, aber doch allgegenwärtigen Frau Hitler (JULIA JOSEFINE URAK) und einem Magier der Töne (MARTIN SADOUNIK) entfaltet sich eine allegorisch verdichtete Inszenierung über Schuldabwehr, Selbsttäuschung und Verantwortung.
Ernst im Thema, respektlos im Zugriff und ausdrücklich nicht ohne Hoffnung: eine Einladung, Verantwortung zu übernehmen, ohne die Freude am Spiel zu verlieren.

Text, Regie, Ausstattung: eine Gemeinschaftsproduktion des Kollektivs Urangst mit Vergnügen (KLAUS SCHÖNBERGER, MICHAEL WATZENIG, JOHANNA STEINDL, SARAH MATTITSCH und ENSEMBLE)

Produktion: 
Urangst mit Vergnügen, Verein zur Absicherung des kulturellen Überlebens (VAKÜ), Verein Innenhofkultur
im Rahmen des Klagenfurt Festivals 2026

Vollpreis: 25€
Kelag Plus: 20€
Ermäßigt – Studierende, Schüler:innen, unter 30: 15€

Online unter: https://www.vakueklagenfurt.at/urangst-mit-vergnuegen/
Per Mail an: office@vakueklagenfurt.at
Oder SMS an: +43677 63494156
übermorgen um 19:30

Lei lossn oder Letzte Generation der Kärntner Seele?

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Was bleibt, wenn die Erinnerungslücken der Geschichte auf die Fragen der Gegenwart treffen?

Mit überdimensionalen Requisiten, einer Götterbotin (MAGDA KROPUINIG), einem Chor (ALEKSANDER TOLMAIER, LUDWIG MICHAEL), dem Chronisten und Seher Koryphaios (DIETMAR PICKL), der zwar abwesenden, aber doch allgegenwärtigen Frau Hitler (JULIA JOSEFINE URAK) und einem Magier der Töne (MARTIN SADOUNIK) entfaltet sich eine allegorisch verdichtete Inszenierung über Schuldabwehr, Selbsttäuschung und Verantwortung.
Ernst im Thema, respektlos im Zugriff und ausdrücklich nicht ohne Hoffnung: eine Einladung, Verantwortung zu übernehmen, ohne die Freude am Spiel zu verlieren.

Text, Regie, Ausstattung: eine Gemeinschaftsproduktion des Kollektivs Urangst mit Vergnügen (KLAUS SCHÖNBERGER, MICHAEL WATZENIG, JOHANNA STEINDL, SARAH MATTITSCH und ENSEMBLE)

Produktion: 
Urangst mit Vergnügen, Verein zur Absicherung des kulturellen Überlebens (VAKÜ), Verein Innenhofkultur
im Rahmen des Klagenfurt Festivals 2026

Vollpreis: 25€
Kelag Plus: 20€
Ermäßigt – Studierende, Schüler:innen, unter 30: 15€

Online unter: https://www.vakueklagenfurt.at/urangst-mit-vergnuegen/
Per Mail an: office@vakueklagenfurt.at
Oder SMS an: +43677 63494156
am So, 07.06.2026 um 19:30

Lei lossn oder Letzte Generation der Kärntner Seele?

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Was bleibt, wenn die Erinnerungslücken der Geschichte auf die Fragen der Gegenwart treffen?

Mit überdimensionalen Requisiten, einer Götterbotin (MAGDA KROPUINIG), einem Chor (ALEKSANDER TOLMAIER, LUDWIG MICHAEL), dem Chronisten und Seher Koryphaios (DIETMAR PICKL), der zwar abwesenden, aber doch allgegenwärtigen Frau Hitler (JULIA JOSEFINE URAK) und einem Magier der Töne (MARTIN SADOUNIK) entfaltet sich eine allegorisch verdichtete Inszenierung über Schuldabwehr, Selbsttäuschung und Verantwortung.
Ernst im Thema, respektlos im Zugriff und ausdrücklich nicht ohne Hoffnung: eine Einladung, Verantwortung zu übernehmen, ohne die Freude am Spiel zu verlieren.

Text, Regie, Ausstattung: eine Gemeinschaftsproduktion des Kollektivs Urangst mit Vergnügen (KLAUS SCHÖNBERGER, MICHAEL WATZENIG, JOHANNA STEINDL, SARAH MATTITSCH und ENSEMBLE)

Produktion: 
Urangst mit Vergnügen, Verein zur Absicherung des kulturellen Überlebens (VAKÜ), Verein Innenhofkultur
im Rahmen des Klagenfurt Festivals 2026

Vollpreis: 25€
Kelag Plus: 20€
Ermäßigt – Studierende, Schüler:innen, unter 30: 15€

Online unter: https://www.vakueklagenfurt.at/urangst-mit-vergnuegen/
Per Mail an: office@vakueklagenfurt.at
Oder SMS an: +43677 63494156
am Do, 11.06.2026 um 18:00

Courage & Audacity | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Courage & Audacity (A Festival) continues the format initiated last semester with Random & Intentional in a new edition organised by the MAK Institute at the Gustav Mahler Privatuniversität für Musik. Across three concerts, six classes led by H. H. Rutz, A. Velinovska, M. Winter, S. Loy, C. A. Williams, K. J. Polzhofer, and H. Ulus present New Music, sound art, improvisation, and interdisciplinary experimental performance formats. This year’s programme places a particular focus on works by women composers, following wishes articulated by the students themselves.
am Sa, 13.06.2026 um 18:00

Pareidolie – Da war doch etwas | Vernissage | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Warum sehen wir Gesichter in einem Stück Stoff? Warum wird aus einem Schatten plötzlich eine Gestalt? Und wann scheint ein Bild mehr zu zeigen, als tatsächlich da ist?
Die Ausstellung versammelt Fotografien, die mit Licht, Bewegung und Perspektive spielen. Sie lädt dazu ein, genauer hinzusehen – und den eigenen Wahrnehmungen zu misstrauen.
Vielleicht zeigen die Arbeiten etwas. Vielleicht entsteht die Geschichte dazu erst in unserem Kopf.
Das Spannende liegt oft genau dazwischen.

Tanja Ruß studierte Medienkultur- und Kunsttheorien in Linz und lebt heute in Berlin. Ihre Arbeiten sind inspiriert vom psychologischen Phänomen der Pareidolie – der menschlichen Tendenz, in Zufälligem Formen, Gesichter und Geschichten zu erkennen.
am Mi, 17.06.2026 um 19:30

In memoriam Dietmar Kaufmann (1941-2025)

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Konzert des Hortus Musicus und des Carinthia Saxophon-Quartetts

Der im September 2025 verstorbene Komponist Dieter Kaufmann wäre am 22. April dieses Jahres
85 Jahre alt geworden. Das Konzert ist dem Werk dieses bis zum Schluss seines Lebens
schöpferischen Künstlers gewidmet. Kaufmann war seit seiner Oper „Volksoper“ im Jahr 1984
steter musikalischer Begleiter des Hortus Musicus und hat eine Unzahl von Werken für dieses
Ensemble geschrieben. Ähnliches gilt für das Carinthia Saxophon-Quartett, das eine Reihe von
Quartetten und Solostücken von Kaufmann uraufgeführt hat. Der Abend bringt zudem zwei Werke,
in dem beide Ensembles gemeinsam musizieren.

© Stefan Schweiger