BARCODE QUARTET (GB/A) – 20.00

Datum: Mi, 07.03.2012
Veranstalter: Verein Innenhofkultur
Ort: raj, Badgasse 7, 9020 Klagenfurt

Alison Blunt - violin

Elisabeth Harnik - piano

Annette Giesriegl - vocals

Josef Klammer - drums, electronics

Eintritt: € 12 | 10 | 6

The
quartet plays purely improvised music. All established on the
international improvisation scene, the four musicians perform music
created entirely in the moment from a starting point of contrasting
histories, energies and aesthetics.
Annette
Giesriegl’s studies of overtone singing, throat singing and Indian
music with an emphasis on Indian vocal techniques give line to the
textural play of piano and violin. Harnik and Blunt work within an
electro-acoustic inspired sound-world, using unique preparations and
extended techniques. Klammer‘s drums and subtle electronics bring
expressive punctuation and a huge range of colour, providing the musical
glue to the ensemble.

Alison
Blunt
was born in Mombasa, Kenya, grew up in Nairobi and subsequently
in the Lake District, UK. Finding her way from a classical violin
training at Birmingham Conservatoire and the Guildhall School of Music
Alison’s fascination with sound, motion and space has led her into
national and international solo and collaborative projects exploring the
boundaries between art forms and genres and creating, performing and
recording new music.

She
has performed throughout the British Isles, Europe and Australia in
contrasting environments including Royal Albert Hall (England),
Australian Centre for the Moving Image (Australia), Bimhuis (Holland),
Musikhuset Aarhus (Denmark), St Magnus Festival (Orkney, Scotland),
Horta Cordel International Festival of Improvisation (Spain), B-Flat
(Germany), Stockwerk Jazz Club (Styria) and European Storytelling
Marathons (Holland and Belgium) with a diverse array of artists
including Chandru and the Strings of India, Anne Bean, Ray Warleigh, Guy
Dartnell, John Edwards and Ed Harcourt.
Alison’s
activities range from commissions for film, theatre and contemporary
dance productions to arranging and recording children’s albums, from
performances with small and large interdisciplinary ensembles to solo
music and storytelling performances, from playing with pop and rock
bands to playing with world folk music artists, from concerts and
recordings of new music to devising and performing music puppet theatre
shows. Alison resists being pigeonholed.
http://alisonblunt.com

Annette
Giesriegl
in Graz/Österreich lebend, ist eine grenzüberschreitende
Vokalistin, die sich zwar gerne, aber nur zu einem Teil dem Jazz zuschreibt
– sie studierte an der Kunstuniversität in Graz Jazzgesang bei Mark
Murphy, Jay Clayton, Sheila Jordan und Andy Bey – wobei sie insbesondere
ihren Fokus auf Improvisation legte.
Sie erforscht seit Jahren die Soundmöglichkeiten der Stimme und findet
die musikalische Umsetzung in der Freien Improvisation. Sie setzte sich
mit Obertongesang, Throat Singing, mit Meredith Monk und Bobby Mc Ferrin
auseinander, machte Workshops mit der französischen Bassistin Joelle
Leandre, lernte die Vokalistin Maggie Nichols kennen und verbrachte kürzlich
ein Jahr in London, um sich dort mit der Musik und insbesondere der Gesangstechnik
des Indischen Gesangs auseinanderzusetzen.
Zu einer ihrer Soundspezialitäten gehört die von ihr entwickelte
„voicetrumpet“, zu hören auf der Jazz CD „Hear I Am“
mit ihrer Band ANNETT4TETT (EX623-2)
Zur Zeit arbeitet sie mit Mia Zabelka, der Extremgeigerin aus Wien an dem
Projekt ZOOM, auf den Aufnahmen „singt“ Giesriegl keinen einzigen
Ton sondern erforscht nach den Prinzip des „new silence“ lediglich
die Klangperspektive ihrer „Stimmlos – Stimme“ bzw. ihrer „soundful
– voice“.
Sie ist eine Stimmklangforscherin und erweitert ihr Klangspektrum mit Elektronik.
So findet sich auf ihrer bereits oben erwähnten JazzCD „Hear I
am“ mit ihrer Band ANNETT4TETT (mit Stefan Heckel, Karl Sayer, Ingrid
Oberkanins) bei einigen Stücken die Miteinbeziehung von Loops und
Delays.
Weiters hat sie mit Jay Clayton (N.Y) das Konzertprogramm „Two Voices“
erarbeitet. Beide Sängerinnen kreieren mit ihren elektronischen Effekten
ein ganzes „Free Jazz- Vokalensemble“
Auch in der Freien Improvisation geht sie den elektronischen Weg der Stimmklangentfaltung,
die ihre Krönung in der computerisierten Bearbeitung Ihrer „new
silence“ Voice findet. Das amplifizierte Material von sensiblen guturalen
und labialen Lauten verwandelt sich in eine weite, auf einer, in einer neuen
Dimension entstehenden Landschaft. („ZOOM“ mit Mia Zabelka – CD
erscheint demnächst)
Giesriegls musikalische Grenzen enden auch nicht vor der zeitgenössischen
Musik, so arbeitet sie immer wieder mit dem Tondichter Gerhard Rühm
(Köln/Wien).

http://www.annettegiesriegl.at/

Elisabeth Harnik
Die freischaffende Komponistin und Pianistin Elisabeth Harnik, 1970 in Graz geboren, lebt zur Zeit in Gams (Steiermark/Österreich).
Sie studierte zunächst klassisches Klavier an der damaligen Musikhochschule Graz, später folgte das Kompositionsstudium bei Beat Furrer an der heutigen Kunstuniversität Graz. Ihre künstlerische Laufbahn begann sie sowohl als Interpretin ihrer eigenen Kompositionen als auch als Pianistin und Sängerin in verschiedensten Bereichen der improvisierten Musik.
Aufführungen:
Grazer Osterfestival 2002, Hörfest Graz 2003/04/05, Steirisches Kammermusikfestival 2003, Klangmühle Orth an der Donau 2005, Münchner Opern-Festspiele 2006, Wiener Mozartjahr 2006, Wiener Mozartjahr 2006, Paul Hofhaimer Musiktage 2006, Komponistenforum
Mittersill 2008, Haydn Jahr 2009, Festival 4020 Linz 2009, Soundings Festival London 2010, Grazer Opernhaus u. a.
Dabei arbeitete sie mit namhaften InterpretInnen und Ensembles zusammen: Ensemble für Neue Musik Graz, Ensemble Zeitfluss Graz, Vokalensemble Chiaroscuro Graz, Haydn-Trio-Eisenstadt, Ensemble
Reconsil Wien, Trio AMOS Wien, Trio EIS Wien, Wiener Motettenchor, RSO Wien, Thürmchen Ensemble Köln, Fidelio Trio London sowie diverse nationale und internationale SolistInnen.
2011 wird ein neues Ensemblestück beim Musikprotokoll (Steirischer Herbst) vom Klangforum Wien uraufgeführt.
Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, zuletzt war sie Artist in Residence im OMI International Arts Center in New York 2010.
Neben ihrer Kompositionstätigkeit ist sie als Improvisationsmusikerin solo und in Ensembles mit exponierten Vertreterinnen und Vertretern der improvisierten Musik auf nationalen und internationalen Festivals (V:NM-Festival, Ulrichsberger Kaleidophon, Nickelsdorfer Konfrontationen, Artacts Festival St. Johann, Klavierfestival Soundgrube Wien, Musicacoustica Beijing, Beethoven Fest Bonn, Alpenglow
Festival London, Umbrella Music Festival Chicago, Comprovise Festival Köln u. a.) vertreten.
www.elisabeth-harnik.at

Josef klammer

geb. 1958, Lienz / Osttirol, Photographenausbildung, Schlagzeugstudium an der Musikuniversität Graz
1994 Förderungspreis für Computer-Musik des österr. Bundesministeriums
2003 Elektronikpreis ELA K Wien / Musikforum Viktring mit dem Klammer&Gründler Duo
Ausstellungen,
Klanginstallationen und musikübergreifende Projekte in Wien, Hongkong,
Sevilla, New York, Karlsruhe, Berlin, Darmstadt, Katzow, Rimini, Paris.
Musik für Radio, TV und Film; Hörspiele und Sendungen für den ORF.
Bühnenmusik
für Produktionen an den Schauspielhäusern Hamburg, Stuttgart, Schwerin,
Gera, Ljubljana, Klagenfurt, Linz und Graz, sowie bei den Wiener
Festwochen.
Gaststipendien am ZKM Karlsruhe (08) und dem IEM der Musikuniversität Graz (01, 03, 08, 09)
Zahlreiche Konzerte und Tonträger mit vielen Ensembles für Neue Improvisierte Elektronische und Experimentelle Musik.
Juror beim Prix Ars Electronika (Digital Music), der Steirischen Kulturinitiative und der IGNM
Kuratorentätigkeit für diverse Festivals und Initiativen, Musikprojekte und Workshops an Schulen
Seit
Mitte der 80er Jahren arbeitet der Musiker und Medienmusiker Josef
Klammer kontinuierlich an der klanglichen Erweiterung seines
Instrumentariums und an der Erforschung und Transformierung
medienimmanenter Musikpotenziale.

Termine

am So, 02.06.2024 um 17:00

EXTRA DRY – Ein musikalisch-kulinarisches Ereignis | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, Klagenfurt EXTRA DRY – Musik
verbindet europäische Musiktradition mit der Kunst der Improvisation.
– ist Vielstimmigkeit ohne Sentiment – armenisch, kärntnerisch, slowenisch, notiert und imaginiert – da Capo al Coda.
– macht Noten mit Köpfen und spielt Musik mit Zwischentönen.
Spontaneität, Spielwitz, Emotionalität und Virtuosität sind die musikalischen Markenzeichen des Trios.
——————
EXTRA DRY – Kulinarik
Armenische Familie Asatrian (Schaschlik, Beilagen, Süßes)
Eintritt: 50,– (Musik | Getränk | Grill-Buffet)
Kartenreservierungen & Onlinekauf:
office@innenhofkultur.at | www.innenhofkultur.at | Telefon | SMS
am Mo, 03.06.2024 um 20:00

Das bin ich also | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Anlässlich des 100. Todestags des Schriftstellers Franz Kafka widmet sich Theater Artis der Bearbeitung Kafkas Tagebücher für die Bühne im Rahmen einer performativ-musikalischen Lesung.
Durch die sorgfältig ausgewählten Texte bekommt man einen neuen Einblick in Kafkas Denken und Schreiben. Seine Tagebucheinträge werden nicht nur gelesen. Vielmehr werden mittels Musik und Inszenierung Stimmungen und Atmosphären erzeugt.

„25. Dezember Elend, elend und doch gut gemeint. Es ist ja Mitternacht, aber das ist, da ich sehr gut ausgeschlafen bin, nur insoferne Entschuldigung als ich bei Tag überhaupt nichts geschrieben hätte. Die angezündete Glühlampe, die stille Wohnung, das Dunkel draußen, die letzten Augenblicke des Wachseins sie geben mir das Recht zu schreiben und sei es auch das Elendste. Und dieses Recht benütze ich eilig.
Das bin ich also.”

Kartenkauf online über kaernten.live/theater-artis oder via E-Mail karten.artis@gmx.at
regulär 17€/ermäßigt 12€ (für Schüler*innen, Student*innen., Auszubildende)

Konzept und Regie: Michael Watzenig
Lesung und Performance: Robert Grießner
Musik und Komposition: Sebastian Weiss
am Mi, 05.06.2024 um 20:00

SAXNIGHT | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Das Saxofon spielt in der Geschichte des Jazz eine wichtige Rolle. Es waren immer wieder Saxofonisten die als Protagonisten und Erneuerer dieser Musikrichtung in Erscheinung traten.
Lester Young, Charlie Parker, John Coltrane, Sonny Rollins, Wayne Shorter sind nur einige Persönlichkeiten deren Schaffen bis heute present ist.
Auf den Spuren dieser „Giants“ im Jazz bewegen sich die Studierenden des Hauptfaches Jazz Saxofon an der GMPU unter der Leitung von Michael Erian.
Es spielen:
Katharina Schwab (alt sax, bari sax)
Manca Krivec (ten sax)
Filip Majcen (ten sax)
Raffael Ortner (alt sax)
Gregor Skaza (alt sax)
Stefan Koller (alt sax)
Julian Schunter (alt sax)
Michael Erian (ten sax)

Rhythmusgruppe:
Laka Spehar (p)
Urban Cedelnik (b)
David Ambrosch (dr)

Eintritt: Freiwillige Spende!
am Do, 06.06.2024 um 20:00

Das bin ich also | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Anlässlich des 100. Todestags des Schriftstellers Franz Kafka widmet sich Theater Artis der Bearbeitung Kafkas Tagebücher für die Bühne im Rahmen einer performativ-musikalischen Lesung.
Durch die sorgfältig ausgewählten Texte bekommt man einen neuen Einblick in Kafkas Denken und Schreiben. Seine Tagebucheinträge werden nicht nur gelesen. Vielmehr werden mittels Musik und Inszenierung Stimmungen und Atmosphären erzeugt.

„25. Dezember Elend, elend und doch gut gemeint. Es ist ja Mitternacht, aber das ist, da ich sehr gut ausgeschlafen bin, nur insoferne Entschuldigung als ich bei Tag überhaupt nichts geschrieben hätte. Die angezündete Glühlampe, die stille Wohnung, das Dunkel draußen, die letzten Augenblicke des Wachseins sie geben mir das Recht zu schreiben und sei es auch das Elendste. Und dieses Recht benütze ich eilig.
Das bin ich also.”

Kartenkauf online über kaernten.live/theater-artis oder via E-Mail karten.artis@gmx.at
regulär 17€/ermäßigt 12€ (für Schüler*innen, Student*innen., Auszubildende)

Konzept und Regie: Michael Watzenig
Lesung und Performance: Robert Grießner
Musik und Komposition: Sebastian Weiss
am Fr, 14.06.2024 um 20:00

Das bin ich also | Villa For Forest

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt Anlässlich des 100. Todestags des Schriftstellers Franz Kafka widmet sich Theater Artis der Bearbeitung Kafkas Tagebücher für die Bühne im Rahmen einer performativ-musikalischen Lesung.
Durch die sorgfältig ausgewählten Texte bekommt man einen neuen Einblick in Kafkas Denken und Schreiben. Seine Tagebucheinträge werden nicht nur gelesen. Vielmehr werden mittels Musik und Inszenierung Stimmungen und Atmosphären erzeugt.

„25. Dezember Elend, elend und doch gut gemeint. Es ist ja Mitternacht, aber das ist, da ich sehr gut ausgeschlafen bin, nur insoferne Entschuldigung als ich bei Tag überhaupt nichts geschrieben hätte. Die angezündete Glühlampe, die stille Wohnung, das Dunkel draußen, die letzten Augenblicke des Wachseins sie geben mir das Recht zu schreiben und sei es auch das Elendste. Und dieses Recht benütze ich eilig.
Das bin ich also.”

Kartenkauf online über kaernten.live/theater-artis oder via E-Mail karten.artis@gmx.at
regulär 17€/ermäßigt 12€ (für Schüler*innen, Student*innen., Auszubildende)

Konzept und Regie: Michael Watzenig
Lesung und Performance: Robert Grießner
Musik und Komposition: Sebastian Weiss
am Fr, 21.06.2024

Dream and Memoir Workshop | Villa For Forest

Villa For Forest Creative Weekend of Dreaming and Memoir Writing
On Friday evening, we will practice the art of sharing our dreams in an intimate circle.
In the Saturday workshop, we will make a book and fill it with found image collage and written reflections on the images from a dream of the night. All materials will be provided.
In the Sunday workshop we will make a book and fill it with found image collage and written reflections upon our lives through the metaphor of a flowing river. All materials will be provided.

Victoria Rabinowe ist amerikanische Künstlerin und Dream Worker mit familiären Wurzeln in Wien, lebt und arbeitet in Santa Fe, USA. Sie hielt über 1000 ‚The Art of Dream + Memoir – Workshops‘ auf der ganzen Welt. Sie ist die Autorin & Illustratorin der preisgekrönten Bücher: „I HAD THE CRAZIEST DREAM LAST NIGHT” und „CONVERSATIONS WITH PSYCHE”.

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