aly keïta – jan galega brönnimann – lucas niggli | Villa For Forest

Datum: Sa, 14.03.2020 um 20:00
Veranstalter: Verein Innenhofkultur
Ort: Villa For Forest

contemporary world music | new cd out in february 2020!
aly keïta | balafon / voice
jan galega brönnimann | bass clarinet
lucas niggli | percussion
Eintritt: € 18 | StudentInnen/SchülerInnen € 10
Supported by FOR FOREST

aly keita is one of the grand masters of the balafon, the west african xylophone. the ivorian musician won countless awards (including the german world music award „ruth“) and fits the balafon in interaction with artists such as joe zawinul, omar sosa, pharao sanders, paco séry, dobet gnahore, manu gallo and jan garbarek. together with the swiss clarinetist jan galega brönnimann and swiss drummer lucas niggli, both born in cameroon, keïta mixes the traditional african repertoire with western jazz, improvisation and african rhythms. this „brotherhood of vibes and grooves“ takes the audience on an adventurous ride – from the deepest jungle to great lengths under the african sky and back to europe.

press:

next came another one of the season’s most gripping sets, completely featuring a west african pulse. musicians aly keita (playing the balafon, a malian marimba precursor, with gourd resonators placed underneath each wooden key-strip), jan galega brönnimann (bass clarinets) and lucas niggli (drums) concentrated on the most heightened form of groove, enriched by an immense force of musical optimism.
downbeat april 2017

in fact this cd is a delight! best jazzalbum 2016
telegraph, london 2016

„was jan galega brönnimann und seine beiden komplizen am eröffnungsabend des festivals vorführten, es war von beglückender grossartigkeit.“
derbund, januar 2016, ane hebeisen

*****als trio haben sie zehn abwechslungsreiche arrangements eingespielt, deren jazzige flexibilität die heissen afro-rhythmen aufwerten. dazu kommen die coolen klarinetten als europäischer kontrast.
kulturtip, januar 2016, jürg solothurnmann

„die exoten sind hier die schweizer. besonderen reiz ins ganze bringen die tiefen klarinetten brönnimanns, der mit samtenem ansatz ebenso temposicherer begleiter wie ge­ sanglicher solist ist und ein wenig an den mittleren coltrane erinnert.“
jazz n‘ moore, januar 2016

„so funky und dennoch auch melancholisch angeblasen wie es mit ‚adjamé street‘ endet, scheinen zwischen afrika und der bleichen diaspora kein meer, keine alpenfestung und kein fitzel papier zu passen.“
rogobert dittman, bad alchemy 88, dezember 2015

Termine

am Sa, 13.09.2025 um 20:00

Lesung | Mein Tinnitus der Hochkultur – Mladen Savić

Villa For Forest, Viktringer Ring 21, 9020 Klagenfurt "Mit scharfer Feder, satirischem Witz und nötigem Ernst führt Savić uns auf eine Reise durch die Widersprüche der modernen Welt. Seine Poesie, immerzu auch persönlich, ist auf eine erfrischende Art politisch: die Ohren schärfend für den falschen Singsang unserer Zeit, und Augen öffnend für die Möglichkeit echter Menschwerdung. Was der Mensch brauche, sei zärtlicher Umgang, so der Autor, und zwar auf vielen Ebenen.

Seine Verse schwingen zwischen herber Kritik und feinsinniger Melancholie. Seine Gedichte, unzeitgemäß, wie sie sind, dringen dabei in die tieferen Schichten menschlicher Erfahrung vor und geben der Suche nach Wahrheit und Sinn eine kraftvolle Stimme. So lässt sich dem allgegenwärtigen Lärm der Gegenwart, dem Tinnitus jener hohen Kultur voller niedriger Motive, wenigstens literarisch für ein Weilchen entfliehen.

Im Rahmen einer öffentlichen Lesung in der Villa For Forest am 13. September 2025 wird Savić auch einige seiner unveröffentlichten politischen und andere Gedichte zum Besten geben und mit dem Publikum in Dialog treten. Ein bunter, polemisch-lustiger Abend ist zu erwarten!"

Eintritt: Freiwillige Spende