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Raus aus der Krise durch "Islamic banking"

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Raus aus der
Krise durch „Islamic banking“

Verschuldung wird immer mehr zu einem Massenphänomen. Die Folgen könnten
verheerend sein, warnt der Wirtschaftsexperte Hatem Imran und sagt: Islamisches
Wirtschaften könnte die Lösung sein.


Vom Leben in
Lebensgefahr
Auf der Erde leben etwa acht Milliarden Menschen, die Hälfte davon schwebt
Tag für Tag in akuter Lebensgefahr: 20 Prozent haben keinen Zugang zu sauberem
Trinkwasser, 50 Prozent leben ohne sanitäre Infrastruktur. Pro Jahr sterben
neun Millionen Menschen an Hunger. Für viele Finanzexperten wie Hatem Imran ist
diese Ungleichverteilung der Güter auf der Welt eine direkte Folge der globalen
Marktwirtschaft: Das System funktioniere nur für eine kleine Gruppe von
Menschen, die Gier nach immer mehr Geld sei integrativer Bestandteil des
Systems, das irgendwann seinem eigenen „Wachstumszwang“ erliegen
werde.

Geld gibt es
eigentlich genug
Dabei gäbe es eigentlich genug Geld auf der Welt: Das globale Vermögen wird
auf bis zu 1.000 Billionen US-Dollar geschätzt. Allein die Verteilung dieses
Geldes ist mehr als ungerecht: Zehn Prozent der reichsten Menschen auf der Welt
besitzen 80 Prozent des Weltvermögens.

Oder anders gerechnet: Einem von zehn
Menschen gehören 99 Prozent allen Geldes, der Rest – ein Prozent – verteilt
sich auf die übrigen neun.

„Massenphänomen“
Verschuldung
Welche Möglichkeiten für eine gerechtes Wirtschaften der Islam bereithält,
wurde Freitagabend bei einem Vortrag des islamischen Wirtschaftsexperten in der
Klagenfurter Wifi diskutiert, zu dem die „Volkswirtschaftliche
Gemeinschaft Kärnten“ eingeladen hatte. Imran warnte dort auch vor den
verheerenden Auswirkungen durch das „Massenphänomen“ Verschuldung:
Die Staaten befänden sich auch in den westlichen Industrienationen in der Falle
– es finde kein Abbau von Schulden mehr statt, mit verheerenden Folgen.

Währungsreform
oder Krieg – die Zukunft?
Imran: „Was den Trend betrifft, glaube ich an einfache Mathematik.
Schauen sie sich dazu die Schuldenentwicklung an. Wie war der Schuldenstand
Österreichs oder der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1950 bis zum Jahr 2000?
Wie viele verschuldete Haushalte gab es? Rechnen sie das hoch: Der Blick in die
Geschichte zeigt, dass es zwei Regelungsmechanismen gibt: Eine Währungsreform –
das hört sich harmloser an als es ist – und Krieg. Ich fände es sehr schade,
wenn wir alle nicht in der Lage sind, die weiche Korrektur zu wählen, sondern
auf die harte warten“.

Zinsen –
eine „Bereicherung ohne Gegenleistung“.

Der Fehler
liegt im System
Die Wirtschaftskrise sei nur ein immer wiederkehrendes Symptom, die wahren Fehler
lägen im Geld- und Zinssystem selbst, so Imran: Es fördere die Armut und
polarisiere die Gesellschaft, Regierung und Notenbanken hätten längst die
Kontrolle darüber verloren.

Im Gegensatz dazu sind bestimmte wirtschaftliche Transaktionen im Islam verboten.
Zinsgeschäfte etwa, genauso wie Spekulations- oder Optionsgeschäfte oder der
Handel mit Derivaten.

Imran: „Ein Grundcharakterzug am islamischen Wirtschaften ist, dass Risiko
und Erfolg geteilt werden. Wenn wir Co-Investoren sind, tragen wir beide
gemeinsam Risiko und es jeder kann nur das Geld verlieren, dass er hat, aber
nicht verschuldet sein. Außerdem ist der Zins verboten, was ein risikofreies
Einkommen bedeutet“.

Zinsen zu nehmen sei eine „Bereicherung ohne Gegenleistung“, im Koran
sei jedoch zu lesen : „Jede Gesetzgebung, die den Zins erlaubt, ist null
und nichtig“.

Zum Wohl
vieler.

Rechte des
Einzelnen eingeschränkt
Das islamisches System sieht also die Einschränkung der Rechte des
Einzelnen zum Wohl des Ganzen vor, um möglichst vielen eine menschenwürdige
Existenz zu ermöglichen. So sei es für Gläubige durchaus üblich, 2,5 Prozent
ihres jährlichen Einkommens zu spenden um so etwas von ihrem Wohlstand an die
Gemeinschaft zurückzugeben.

Ein Leitbild für menschenfreundliches Wirtschaften halte neben dem Koran aber
auch die Bibel bereit – dieses würde in der Weltwirtschaft jedoch genausowenig
angewendet wie das islamische. Jede Veränderung werde durch einflussreiche
Kräfte verhindert und sei daher nur im Kleinen möglich, so Imran.

„Jedes
Volk hat die Regierung, die es verdient“.

„Kein
System ist gegen die Masse haltbar“
„Ich möchte nicht zum zivilen Ungehorsam anstacheln, aber wir sehen ja
gerade in der arabischen Welt, dass kein System gegen eine Masse an Menschen
haltbar ist. Wenn sich die Mehrheit der Menschen weigert, egal in welcher Form,
geht es nicht. Insofern hat jedes Volk die Regierung, die es verdient. Oder wie
es im Koran heißt: Allah ändert die Lage eines Volkes nicht, wenn es sich nicht
selbst ändert“.

Papst
Benedikt empfiehlt „Islamic Banking“
Islamisches Wirtschaften sei eine „Marktlücke“, mit der sich Geld
nachhaltig verdienen ließe, meint Imran und legt nach: Immerhin habe sogar
„Papst Benedikt XVI“ vor nicht allzu langer Zeit „Islamisches
Banking“ als Möglichkeit gerechten Wirtschaftens empfohlen.

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