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Putzi: "In einem Jahr bin wieder voll da"

(Kleine Zeitung, 24.1.2011)
Putzi: „In einem Jahr bin wieder voll da“

Nach
dem Verkauf von SEZ wollte sich Egon Putzi eigentlich zur Ruhe setzen.
Doch stattdessen schmiedet er Pläne für ein Comeback mit grünen
Technologien.

"Ich fand immer genug Wege, mein Geld zu verbrennen, die Krise brauchte ich dazu nicht", sagt Egon PutziFoto © Zore

„Ich fand immer genug Wege, mein Geld zu verbrennen, die Krise brauchte ich dazu nicht“, sagt Egon Putzi

Ins
Fußballgeschäft meldete er sich vor knapp einem halben Jahr zurück.
Seither kämpft, leidet und jubelt Egon Putzi als Präsident mit dem VSV.
Wobei in letzter Zeit das Jubeln im Vordergrund stand – steht sein
Verein doch an der Spitze der Landesliga und hat beste Chancen, die
Saison als Meister zu beenden. „Die Bundesliga ist machbar, wie damals
mit Bad Bleiberg“, gibt er die Marschrichtung vor.

Doch
das ist nur der erste Schritt, wie Egon Putzi vergangenen Donnerstag
bei einem Kamingespräch des Marketingclubs erklärte. Energieeffiziente
Baustoffe haben es ihm angetan und sollen auch die Basis seines nächsten
Unternehmens sein. „Österreich, Deutschland und die Schweiz haben ein
unglaubliches Know-how in diesem Bereich.“ Der Rest der Welt hat den
Absatzmarkt. Sein internationales Netzwerk funktioniert auch heute noch
bestens, „geben Sie mir noch etwas Zeit, aber in einem Jahr bin ich
wieder voll da“, kündigt Putzi an und hängt gleich nach: “ Nichtstun
halte ich ohnehin nicht aus.“

25 Unternehmen

Seit er seine
Anteile an SEZ verkauft hat, bezeichnet er sich als „Semi-Pensionist
ohne finanzielle Sorgen“. „Jobs in anderen Konzernen haben mich nie
interessiert, auch wenn ich das Fünffache dessen verdienen könnte, was
Top-Manager in Österreich bekommen.“ 100 Millionen Euro schwer war zur
besten Zeit sein (Aktien-)Vermögen. An 25 Unternehmen war er zeitweise
beteiligt, darunter Reisebüros, Friseurketten und ein Musiklabel. „Die
Krise hat mir nichts anhaben können, da hab ich schon selbst genug
andere Wege gefunden, mein Geld zu verbrennen.“ Ein Sushi-Lokal, das
Villacher Park-Cafe und die legendäre „Kärnten Arena“ etwa. 150
Millionen Schilling hat Putzi nach eigenen Angaben in diesem Projekt
verloren. Woran es in der Rückbetrachtung gescheitert ist: „Matthias
Reichhold, damals Jörg Haiders Stellvertreter in der Landesregierung,
sagte mir Haider sei neidig auf das Projekt. Da begannen dann die
Verzögerungen und die Probleme mit dem Behörden.“ Als dann die
Entscheidung für das Stadion in Klagenfurt fiel war ohnehin klar, dass
es die Arena nicht geben werde. „Im Gegensatz zu dem Bau hätte unser
Konzept aber funktioniert. Wir hatten ein Marketingkonzept und eine
Marktanalyse.“

Enttäuscht von der Politik? „Mehr als das. Wenn ein
einziger Unternehmer so arbeiten würde, wie diese Herrschaften, wäre er
nach einem Jahr im Gefängnis. Wähler sind wie Aktionäre, die hätten
mich als CEO rausgeworfen, wenn ich nur vom einen Jahr auf das nächste
gedacht hätte“, lässt Putzi seiner Kritik freien Lauf.

Jungfamilie

Immerhin
es gibt es nach Jahren, die er auf Flughäfen und in Hotels verbracht
hat, mittlerweile auch ein Privatleben für Egon Putzi – seine beiden
kleinen Töchter, mit deren Mutter er am Stadtrand von Phoenix, Arizona,
eine Villa bewohnt. „Nach meinen beiden erwachsenen Kindern jetzt wieder
wen aufwachsen sehen, ist einfach wunderbar.“ Das einzige was ihn
stört: „Das Haus hat keinerlei Isolation, was da an Energie verpufft,
ist unglaublich.“ Und für ihn auch Grund, es unternehmerisch noch einmal
zu versuchen.

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