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Plötzlich in einer Welt voller Bösartigkeiten

Zuerst Landesrat, jetzt LH: G. Dörfler

Zuerst Landesrat, jetzt LH: G. Dörfler















(Kärntner Woche, 28.3.2011)

Plötzlich in einer Welt voller Bösartigkeiten

Seit 10 Jahren gehört LH Dörfler der Landesregierung an. Wir zogen mit ihm Bilanz.

WOCHE: 10 Jahre Landesregierung – welche Bedeutung hat das für Sie?
Dörfler: 10 Jahre Politik sind in Lebensjahren 20 Jahre. Nachdem
ich angelobt wurde, meinten manche, der Dörfler ist in 100 Tagen wieder
weg – heute ist er Landeshauptmann. Zum einen liegt das an der Tragik um
Jörg Haider, aber auch an der veränderten politischen Landschaft. Einer
blieb übrig – der Dauerläufer Gerhard Dörfler. Ich bin es gewohnt, im
schweren Gelände durchzuhalten.

Ist der Koralmtunnel Ihr größter Erfolg als Straßenbaureferent?
Nein, es gibt zwei Bauwerke, die mich besonders geprägt haben. Die
Jörg-Haider-Brücke, die im Abwehrkampf zerstört wurde, steht heute für
Srecanje – Begegnung. Und der Ringausbau in Klagenfurt – das war ein
Hochrisikoeinsatz am 20. Februar 2005, den ich mit Leidenschaft
durchgezogen habe.

Welche Momente waren die emotional bedeutendsten?
Der Einstieg in die Politik war ein Quereinstieg. Von heute auf morgen
kommt man aus einer Geschäftsführerposition in eine Welt, die mit
Bösartigkeiten und Stolpersteinen ausgestattet ist. Man merkt, dass
Politik mit Fouls auf Gegenseitigkeit verbunden ist. Der traurigste Tag
war natürlich der 11. Oktober 2008, Jörg Haiders Todestag.

Der schönste Tag?

Der Tag, als mich der Jörg am Abend angerufen hat, nachdem ich am Ring
die Bäume umgeschlägert habe. Er meinte, „den ganzen Tag gibt’s ein
Theater im Radio und ich seh nichts.“ Ich antwortete: „Wir haben ja
zusammengeräumt.“ Das hat noch kein Politiker gemacht – manchmal muss
man in der Politik ungestüm sein, damit ein Projekt zustande kommt.

Zurzeit sind Sie wenig ungestüm, eher staatsmännisch.
Jede Zeit hat ihre Aufgaben und jede Aufgabe hat ihre Begleitmusik.
Jetzt sollte der Landeshauptmann ein Faktor sein mit Einschätzbarkeit
und Gelassenheit, zumal die Abrüstung der Worte kein Schaden ist.

Ist die hohe Verschuldung des Landes Kärnten Ihre größte Herausforderung?
Wir sind auf dem Weg, uns von einem Schmuddelkind zu einem etablierten
Bundesland zu entwickeln. Wir werden den Sanierungskurs weiterfahren.
Alle Mehreinnahmen gehen in die Schuldentilgung.

Die politische Stimmung im Land ist schlecht, die Leute sind angefressen.
Das ist wohl die mediale Stimmungsmache im Land. Die Nestbeschmutzer im Lande sollen sich an der Nase nehmen.

Die „Connect-“ und „Part-of-the-Game“-Affären werfen also kein schlechtes Licht auf die Kärntner Politik?
Da versucht man eine Causa, die mir keine Freude macht, zu einem Riesentheater hochzustilisieren.

Zur Ortstafelfrage: Am 1. April soll die letzte Verhandlungsrunde stattfinden …
… nein, aber es ist eine wichtige Runde. Mir haben mit dem
Staatssekretär die Bürgermeister von Eberndorf, Sittersdorf und St.
Kanzian zu einer eigenen kleinen Bürgermeisterrunde eingeladen. Ich will
nicht, dass wir eine politische Einigung zusammenbringen und uns dann
wundern, weil wieder Ortstafeln beschmiert werden.

Wie lange dauert’s noch?
Für mich könnte es in zwei Stunden fertig sein. Das Ziel ist eine Lösung
nicht zu verdiskutieren, sondern sie zu finalisieren. Mit der Umsetzung
geht es sicher in die zweite Jahreshälfte – ich will die Menschen auf
diese Reise mitnehmen.

Wird der Gerhard Dörfler ein 15-Jahr-Jubiläum in der Politik feiern?
Das weiß der liebe Gott.

Ein 20-Jahr-Jubiläum?
Mit Sicherheit nicht. Ich möchte noch viele Bücher lesen, den Jakobsweg
gehen. Ich will schon noch ein paar Jahre leben und meiner Frau danke
sagen – so leidenschaftlich ich jetzt Politik mache.

Gibt’s einen Wunsch zum Jubiläum?
Ja, die Parteipressedienste insgesamt abschaffen, das wäre der beste Weg
zur Besserung. Und dass Zeitungen nicht Politik machen sollten.

Interview von Uwe Sommersguter

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