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KURIER über KÄRNTEN

Ausschütten statt anschütten
Rund 60 Künstler sind mit der Plattform „FreiraumK“ im Wahlkampf aktiv.


Aufruf zum Mitmachen: Selbst gebastelte Schmutzkübel
können bei Veranstaltungen abgegeben werden.




Die überparteiliche
Künstlerplattform „FreiraumK“, im Wahlkampf gegründet, wächst: Nun
unterstützt auch der mehrfach preisgekrönte Kabarettist, Autor,
Schauspieler und Regisseur Werner Schneyder die Initiative. Gemeinsam
mit dem Kärntner Literaten Egyd Gstättner gestaltet er unter dem Titel
„Die Rache der Gutmenschen“ bei freiem Eintritt einen satirischen
Diskurs über die politische Situation im Land (Sonntag, 24. Februar, 11
Uhr, Galerie Offenes Atelier D.U.Design, Postgasse 6, Villach).

Werner Schneyder wird 75

Werner Schneyder macht mit: ““Die Rache der Gutmenschen““

„Wir wollen mit der Brücke der Kunst die Hürde der Angst überwinden
und alle Interessierten zum Mitreden auffordern“, beschreibt
„FreiraumK“-Sprecherin Barbara Rapp die Ziele der Plattform. Anfangs sei
der Initiative noch Skepsis entgegengeschlagen: „Einerseits hatten die
Menschen Angst, sich zu artikulieren. Andererseits meinten sie, unsere
Schmutzkübelkampagne würde noch mehr Schmutz über Kärnten ausgießen. Der
Plan ist aber, den Schmutz aus der Versenkungen zu holen.“

Bekannte Namen

Dafür packen Künstler ihre individuellen Statements in symbolische
Kübel – als Objekt, Installation, Musik, Literatur oder Performance. Bei
den Veranstaltungen kann dann jeder Interessierte seine persönliche
Meinung in einen Eimer werfen. Oder man deponiert sein Statement per
Mail im virtuellen Schmutzkübel.

Bereits erschienen ist ein Büchlein der Plattform mit Beiträgen von
45 Autorinnen und Autoren. Der Liste der „kritisch visionären Menschen“
gehören unter anderen Herwig „Fuzzman“ Zamernik von der Band „Naked
Lunch“, Lydia Mischkulnig, Jani Oswald, Richter und Autor Janko Ferk,
Theatermacher Herbert Gantschacher oder Liedermacher Thomas Goschat an.
Schriftsteller Egyd Gstättner zog mit den aktuellen politischen
Verhältnissen in Kärnten heftig ins Gericht. Das derzeit vorherrschende
Proporzsystem würde die Politik seit Jahrzehnten lähmen. „Wenn es so
etwas wie eine Opposition gibt, kommt sie von Künstlern. Ich kämpfe
dafür, dass es endlich eine politische Opposition gibt.“

„Aus einer Handvoll Menschen, die sich kritisch mit der Situation in
unserem Land auseinandersetzen, ist eine Gruppe von mittlerweile mehr
als 60 Kunst- und Kulturschaffenden geworden, die sich öffentlich
deklarieren“, fasst Barbara Rapp zusammen. Besonders wichtig dabei: „Man
kann Missständen auch mit Humor begegnen, daher gibt es viele
Performances und Satiren.“

Mittlerweile haben Vertreter der Wissenschaft ihr Interesse an der
Mitwirkung bei „FreiraumK“ angemeldet. Rapp: „Bei uns ist jeder zur
Mitwirkung eingeladen – egal, aus welchem Bereich.“

Die Übernahme des Kulturressorts durch den kunstsinnigen VP-Landesrat
Wolfgang Waldner wird in der Kärntner Künstlerszene zum Großteil als
befreiend empfunden. Dass er in dieser Position auch bleibt, dazu werden
die Künstler selbst möglicherweise am wenigsten beitragen: Der Anteil
der ÖVP-Wähler unter ihnen scheint verschwindend gering.

www.FreiraumK.com


„Alles darauf ausrichten, Abwanderung zu stoppen“, sagt Waldner
Waldner: „FPK-Würgegriff verbaut die Zukunft“
Kärnten schrumpft als einziges Land. ÖVP-Landesrat Waldner erklärte, wie eine Trendumkehr zu schaffen sei.


Die zweitgrößte
Stadt Kärntens ist Wien. Hier leben mehr als 80.000 Kärntner, in
Klagenfurt 92.000. Die Exilkärntner sind überdurchschnittlich gut
ausgebildet und fehlen dem Land (etwa bei den Ärzten). Kärnten ist das
einzige Bundesland, dessen Bevölkerung schrumpft.
Während Wien 2013 um 1,5 Prozent gewachsen ist, ist Kärnten um 0,2
Prozent oder 928 Personen geschrumpelt. 1,2 Kinder kommen derzeit auf
eine Kärntnerin, das Land bräuchte 2,1 Kinder für eine Trendumkehr: Das
sagte ÖVP-Landesrat Wolfgang Waldner, selbst lange Zeit Exilkärntner –
er ist Diplomat und Kulturmanager – und nun einer der wenigen
Heimkehrer, bei einer Diskussion mit abgewanderten Kärntnern am
Samstagabend in Wien.

„Wir müssen künftig alle Politikfelder in Kärnten auf das Metathema
ausrichten, die Abwanderung zu verhindern“, so Waldner über die Zeit
nach dem 3. März. Der Reformweg werde mehrere Regierungsperioden
brauchen, aber man werde bereits in den kommenden fünf Jahren die ersten
positiven Trends erkennen. Zunächst gelte es aber, bei der Landtagswahl
in zwei Wochen, „das Land aus dem Würgegriff der FPK zu befreien“, denn
dieser würde Kärntens Zukunft verbauen. Waldner: „Ich stoße jeden Tag
auf Ausgrenzung und Abschottung. Die FPK agiert nach dem Motto: Entweder
jemand gehört zur treuen Gefolgschaft, oder er ist ein Feind. Wer nicht
mitspielt, wird ausgegrenzt. Das trifft Künstler und Wissenschaftler.
Sie werden ausgegrenzt, weil sie kritische Intellektuelle sind.“ Auf sie
könne man in einer Gesellschaft aber nicht verzichten.

Waldner untermauerte seine Kritik an der FPK mit Zahlen. Die Exporte
aus Kärnten betragen im Jahr mehr als 900 Millionen €. Waldner: „Für den
internationalen Austausch braucht man auch Offenheit und Politiker, die
im Ausland Kontakte haben und nicht verhaltensauffällig sind.“ Kärnten
bekomme aus der EU 85 Millionen € im Jahr, 230.000 € am Tag. „Und was
macht die FPK-Regierung? Sie klagt gegen den ESM, die Grundlage dieses
Systems.“ Der FPK-Finanzreferent, Harald Dobernig, sei auch noch „stolz,
dass er nicht ins Ausland fährt, keine Bücher liest und keine
Kreditkarte besitzt“.

Reform-Koalition

Als Wahlziel nannte Waldner, dessen ÖVP durch die Martinz-Krise
schwer gebeutelt war: „Wir wollen eine mitgestaltende Rolle in der
Politik Kärntens. Ich wäre gescheitert, wenn wir den
Landesregierungssitz verfehlen. Dann treten Parteichef Gabriel
Obernosterer und ich ab.“

Waldner glaubt aber nicht ans Scheitern: „Die FPK wird keinen
Koalitionspartner finden. Es wird eine Koalition der positiven Kräfte
geben.“ Gemeint: Rot-Schwarz-Grün. Diese drei Parteien haben sich
bereits auf ein Reformkonzept verständigt.

Erstellt am 18.02.2013, 06:00




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